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[Zukunftsrauschen] #2 - 10 Fragen zur Nachhaltigkeit

Revue
 
Hallo,erst einmal möchte ich mich für die netten und interessanten Antworten bedanken, die ich auf di
 

Zukunftsrauschen

January 22 · Issue #2 · View online
Zweiwöchentliche E-Mail-Post rund um die Zukunft, Nachhaltigkeit und den Versuch, die Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Mit kurzen Gedanken, Fundstücken und (hoffentlich) einem längeren Artikel pro Monat.

Hallo,
erst einmal möchte ich mich für die netten und interessanten Antworten bedanken, die ich auf die erste Zukunftsrauschen-Mail erhalten habe. Mittlerweile sollte ich allen geantwortet haben :-)
Leserin Maja hat sich zum Thema der letzten Nachricht (Dobrindt & gesellschaftliches Engagement) mit einem wirklich guten Hinweis gemeldet, den ich gerne noch nachtragen möchte: Der Begriff “Konservative Revolution” ist keine Wortneuschöpfung, sondern ein Wort mit eigener Geschichte. Wer mag, kann dazu mehr bei Wikipedia lesen. Danke, Maja!
In der heutigen Ausgabe fasse ich mich kurz und teile 10 Fragen rund um Nachhaltigkeit, mit denen ich mich seit einiger Zeit beschäftige und für die ich eine (wissenschaftlich fundierte) Antwort suche.
Ich wünsche dir viel Spaß beim Lesen und freue mich auf deine Gedanken zum Thema (einfach auf “Antworten” klicken),
Svenja

10 (+2) Fragen zur Nachhaltigkeit
  1. Wie groß ist eigentlich der Einfluss von zerowaste und unverpacktem Einkaufen auf den eigenen ökologischen Fußabdruck? Oder liegt die Kraft hier mehr in der symbolischen Außenwirkung?
  2. Ist tiefgefrorenes Gemüse/Obst vielleicht trotz Verpackung besser als sein Ruf, weil es gegebenfalls nicht als Lebensmittelmüll verschwendet wird (längere Haltbarkeit > Verpackungsmüll)? 
  3. Wäre kostenloser Nahverkehr in Ballungsräumen kostengünstiger als das aktuelle Modell, wenn man Kosten für Parkplätze, Abnutzung etc. einbeziehen würde? 
  4. Lassen sich bei Minimalist_innen tatsächlich kleinere ökologische Fußabdrücke feststellen oder wird das eingesparte CO2 durch verändertes Verhalten “aufgefressen”?
  5. Wie viele Bücher über umweltbewusstes Verhalten muss man lesen, ehe man selber was ändert? (Nicht ganz ernst gemeint…)
  6. Wie würde der Alltag für Menschen aussehen, die innerhalb der Globalen Hektar - Werte bleiben? Ist es in Deutschland überhaupt möglich rechnerisch nur 1,71gha zu benutzen?
  7. Gibt es Unternehmen, die schon erfolgreich mit Kreislaufwirtschaft arbeiten? Warum lese ich nie von Konzepten & Förderprogrammen für Deutschland?
  8. Wer sind eigentlich die Vordenker_innen unserer Zeit? Warum lese ich so selten von Utopist_innen und ihren Ideen für eine gute Zukunft? Und ich meine damit nicht die Diskussion um künstliche Intelligenz, selbstfahrende Autos oder Automatisierung. Sondern Menschen, die sich z.B. mit der Frage beschäftigen, ob Architektur zu einer besseren Gesellschaft beitragen kann.
  9. Warum essen Menschen immer noch so viel Fleisch, obwohl es - gemessen an den ökologischen Kosten, eigentlich ein Luxusprodukt sein müsste?
  10. Warum sprechen wir in der Nachhaltigkeitsdiskussion so selten über Machbarkeit bei individuellen Verhaltensveränderungen und noch seltener über notwendige Änderungen bei großen Firmen?
  11. Warum sind Menschen eher bereit unverpackt einzukaufen als ihre Bank oder ihren Stromanbieter zu wechseln? Und welchen Unterschied macht es eigentlich, wenn eine bestimmte Prozentsatz der Bevölkerung solche “großen” Änderungen macht?
  12. Überhaupt: Wie viele Menschen müssten denn aufhören zu fliegen, Ökostrom beziehen oder vegan werden, damit es einen signifikaten Einfluss auf das Klima hat?
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