Immer wieder Sonntags - Ausgabe #58

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Immer wieder Sonntags - Ausgabe #58
Von Wolfram Bölte • Ausgabe #58 • Im Browser ansehen
Guten Morgen Miteinander,
mein Urlaub ist vorüber und ich schreibe den Newsletter wieder am Rechner aus deutschen Landen. Heute gibt’s vor allem einen kleinen Reisebericht. Da ich gestern eine 54 Km Runde aufm Gravelbike gefahren bin, bin ich noch nicht dazu gekommen Photos zu sortieren. Die Analogen müssen auch erstmal ins Lab geschickt werden. In diesem Sinne: Viel Spaß beim lesen.

Dänemark - Ein kurzer Reisebericht
Eine Urlaubswoche in Dänemark ist vorbei, meine Freundin und ich haben Kopenhagen und Aarhus besucht. Beide Städte sind einen mehrtägigen Besuch wert. Interessanter Seitenaspekt ist übrigens, dass es in Dänemark seit dem 1. Februar 22 keine Maskenpflicht (Ihr wisst, Corona-Pandemie) mehr gibt. Es wird zum Abstand halten und Hände desinfizieren aufgefordert, aber Masken sieht man so gut wie gar nicht mehr im Alltag. Die Abschaffung ist gerade mal 5-6 Wochen her. Ich lehne mich mal aus dem Fenster und prophezeie, dass man in Deutschland bald auch als Sonderling angesehen wird, wenn man im Alltag Maske trägt – was schade wäre.
Ein näherer Blick auf eine kleine Kreuzung in Kopenhagen
Ein näherer Blick auf eine kleine Kreuzung in Kopenhagen
Für mich als Typen, der in einem Mobility Startup arbeitet war es natürlich super interessant selbst zu erfahren, ob Kopenhagen dem Ruf als Europas Fahrradhauptstadt gerecht wird. Also, Account bei Donkey Republic gemacht, Rad gemietet und die Stadt erkundet. In der Tat, die Radfahrinfrastruktur ist hervorragend. In der Regel baulich abgegrenzte Radwege, oft durch einen zusätzlichen Bordstein, sorgen für ziemlich flüssiges Vorankommen mit einem sicheren Gefühl. Auch als Ortsfremder, auch ohne Helm. Übrigens sieht man kaum E-Bikes, sondern eher einfache Stadträder. Was wohl der flachen Geografie und der kurzen Wege geschuldet ist, vermute ich.
Ein Besuch von Copenhill (Kurz: Eine Müllverbrennungsanlage mit Aussicht und Skipiste) wäre ohne Mietrad kaum möglich gewesen. Und ja, im Vordergrund ist ein Boot mit Soldaten.
Ein Besuch von Copenhill (Kurz: Eine Müllverbrennungsanlage mit Aussicht und Skipiste) wäre ohne Mietrad kaum möglich gewesen. Und ja, im Vordergrund ist ein Boot mit Soldaten.
Kopenhagen an sich ist definitiv eine Reise wert. Ich habe schon die ein oder andere europäische Großstadt besucht und Kopenhagen gab mir ein sehr schönes Gefühl. Liegt eventuell daran, dass die Menschen erstens sehr freundlich sind und zweitens, dass der Stadtkern aus alten Gebäuden besteht. Alles ist etwas kleiner, auch gut fußläufig erkundbar und gute Gastronomie gibt’s immer in nächster Nähe. Zwei Tipps: Der kleine Italiener C'ho fame, war super, als auch das Café Sonny. Dort gab’s nicht nur Kaffee von La Cabra, sondern auch “Moroccan swirl with preserved lemons and cardamon”, die waren frisch aus dem Ofen und mit Abstand das beste Gebäck, was ich in langer Zeit gegessen habe.
Auf dem Weg von Kopenhagen nach Aarhus haben wir an einer von Arne Jacobsen designten Tankstelle ... getankt und gefrühstückt.
Auf dem Weg von Kopenhagen nach Aarhus haben wir an einer von Arne Jacobsen designten Tankstelle ... getankt und gefrühstückt.
La Cabra ist auch das Stichwort für die zweite Station der Reise nach Dänemark. Die kommen nämlich aus Aarhus, der zweit größten Stadt im Land. Bedeutet: Sie ist ungefähr so groß wie Bielefeld. Klar, es gibt dort wahnsinnig guten Kaffee, aber es gibt auch unverschämt gutes Brot mit Butter. Das liest sich banal, aber alleine die Butter war so next level, kann ich kaum beschreiben. Auch weil ich kein Gourmeggle bin und die Zutaten (sie war bräunlich) nicht bestimmen kann.
ARos Kunstmuseum in Aarhus. Oben sieht man deutlich die verschiedenen Farben des Rainbow Panoramas.
ARos Kunstmuseum in Aarhus. Oben sieht man deutlich die verschiedenen Farben des Rainbow Panoramas.
Wenn Ihr mal in Aarhus seid, besucht nicht nur La Cabra, sondern vor allem das ARoS Kunstmuseum. Zur Reisezeit gab’s tolle Ausstellungen, doch das Rainbow Panorama oben auf dem Gebäude ist allein schon den Eintritt wert. Wenn man sich dort rein begibt, verliert man sofort jegliches Gefühl für Weiß. Ein kurzes Video vom Rundgang habe ich auf Twitter gepostet.
Einmal kurz ins Meer tauchen und wieder raus. In der Tat keine seltene Ansicht.
Einmal kurz ins Meer tauchen und wieder raus. In der Tat keine seltene Ansicht.
Es sind ja oft die kleinen Dinge, die einem auffallen, wenn man sich ins Ausland begibt und Zeit zum beobachten hat: Die Dän:Innen baden auch bei Kälte gerne morgens im Meer/Hafen. Das ist mir sowohl in Kopenhagen, als auch in Aarhus ins Auge gefallen.
Fazit Dänemark? Besuche ich wieder.
Kurznachrichten
Der FSB hat wohl Manager von Apple und Google direkt bedroht, damit sie eine eine Protest App aus ihren App Stores nehmen – was dann auch passierte.
Bald gibt es keine fest verbauten Akkus (z.B. in Smartphones) mehr. Danke EU Parlament. Wehe Apple sperrt sich dagegen, wie beim Lightning Anschluss.
Easy das beste TikTok Video, dass mir diese Woche untergekommen ist. Peak Male Athletic Form.
Nennung ehrenhalber: Ein TikTok, welches sich über mich beim Zeichnen von Jo.Ananas in Kopenhagen lustig macht.
Ich wünsche Euch einen entspannten Sonntag und einen schönen Start in die nächste Woche,
XOXO
Wolli
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Wolfram Bölte

Mein Newsletter erscheint immer Sonntags und beschäftigt sich mit den Dingen, die mich im Internet beschäftigt haben: Meistens Musik, Politik, Tech und Photographie. (Und das TikTok Video der Woche)

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Wolfram Bölte, Königsbuscher Weg 13, 33098 Paderborn