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Was mit Medien #551 - das war die Republica 2018

Revue
 
Wie war es eigentlich auf der Republica? Schön war es. Viele Besucher dürften heute den jährlichen Re
 

Was mit Medien

May 5 · Issue #7 · View online
Das Medienmagazin auf Deutschlandfunk Nova. Frisch im Radio jeden Donnerstag um 20:03 Uhr - danach als Podcast. Mit @Fiene und @HerrPaehler und manchmal @Horn.

Wie war es eigentlich auf der Republica? Schön war es. Viele Besucher dürften heute den jährlichen Republica-Blues erleben. Wir haben jetzt das Gegenmittel. Zum Start in euer Wochenende haben wir eine frische Ausgabe von unserem Newsletter mit einem Überblick über unseren neuen Podcast.

#551 - das war die Republica 2018
10.000 Teilnehmer, 300 Programmpunkte auf 20 Bühnen – wir komprimieren die Republica auf rund 40 Minuten. Vera Linß, Dennis Horn und ich (siehe Foto) haben unsere Highlights von der Digitalkonferenz mitgenommen und uns den Fragen von Herrn Pähler gestellt. Hier sind die Shownotes.
Die erste Meinung ...
Herr Pähler über die deutliche Kritik von Journalist Ulf Poschardt und der Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann auf die Ablehnung der Bundeswehr durch die Republica-Organisatoren:
„Warum reagieren beide dann so? – Gewiss nicht, weil sie an einer ernsthaften Diskussion interessiert sind – sondern nur aus einem einzigen Grund: Weil sie ihrer eigenen Filterblase gefallen wollen.“
Republica-Gründer Markus Beckedahl über das, was von dem Bundeswehr-Zwischenfall hängen bleibt:
„Ich finde es befremdlich, dass die Bundeswehr Desinformationsstrategien im Inland gegen eine private Veranstaltung, bei der sich die digitale Zivilgesellschaft trifft, fährt und dafür ihre Soziale-Medien-Kontaktstellen nutzt, die von unseren Steuergelden bezahlt werden. Das hätte ich nicht in unserem Rechtsstaat für möglich gehalten. Das wird viele verfassungsrechtliche Fragen auf, die wir nach der Veranstaltung genauer untersuchen werden.“
Das Selfie
Dennis Horn, Vera Linß, Daniel Fiene
Die Shownotes
  • [2:26] Vera Linß über den Starauftritt von Whistleblowerin Chelsea Manning auf der Republica.
  • [11:16]: Dennis Horn über den Tübinger Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen, der sich am Begriff „Filterblasen“ stört und stattdessen den „Filterclash“ bevorzugt.
  • [18:07]: Über die Idee von ZDF-Fernsehrat-Mitglied Leonhard Dobusch, einen öffentlich-rechtlichen Internet-Intendanten zu erfinden.
  • [26:00] Interview mit Republica-Gründer Markus Beckedahl über den Budeswehr-Zwischenfall und die gewünschte Strahlkraft des Republica-Mottos „Pop“.
  • [32:00]: Was nehmen Medienmacher wieder von der Republica mit? Daniel Fiene mit Statements von Vera Lisakowski (Grimme Online Award), Gudrun Riedl (BR24) und Jochen Wegner (Zeit Online).
Das Zitat
“Die letzten zehn Jahre haben wir damit verbracht zu überlegen, welche tolle neue digitale Türklinke wir anschrauben, damit die Leser bei uns bleiben um jetzt nach zehn Jahren bei uns selber anzukommen und festzustellen, dass in diesen Zeiten Journalismus die heißeste Ware ist, die wir anzubieten haben – und eben nicht Snapchat. Wenn man sich zum Beispiel das Wachstum der New York Times oder der Washington Post anguckt -mit denen ich uns jetzt niemals vergleichen möchte, dann wachsen sie nicht wegen eines tollen neuen Features, sondern weil die Leute einen Bedarf haben, Wahrheit zu kaufen.“ - Jochen Wegner, Chefredakteur Zeit Online
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