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Tobias Sammelsurium der Woche #09/2022

Tobias Dehler
Tobias Dehler
Guten Morgen {{first_name}},
als Antwort auf das letzte Sammelsurium erhielt ich eine Antwort, die ich dir nicht vorenthalten möchte:
In Deinem Absatz „Hinschauen“ schreibst Du von Helfern, bedingungslosen Helfern, die Dir Glauben an die Menschheit geben und damit Hoffnung. 
Dieses bedingungslose Helfen, Unterstützen, Einspringen bedingt liebende Menschen. 
Nicht in was auch immer Verliebte (Herr Putin ist gerade in seine Machtgelüste verliebt), sondern wirklich Liebende.
Das Hohelied der Liebe:  (…) Die Liebe ist langmütig, gütig ist die Liebe, sie ist nicht eifersüchtig, die Liebe prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf. Sie handelt nicht taktlos, sie sucht nicht den eigenen Vorteil, sie lässt sich nicht erzürnen, sie trägt das Böse nicht nach. Sie freut sich nicht über das Unrecht, freut sich vielmehr mit an der Wahrheit.  Alles erträgt sie, alles glaubt sie, alles hofft sie, alles erduldet sie.  Die Liebe hört niemals auf.  (…)
Liebe ist eine Haltung, Verliebtsein ein Gefühl, häufig ein zeitlich begrenztes.
Liebe ist für mich nahezu ein Naturgesetz. Und mein Wissen um und Glaube an die Naturgesetze sind Quellen meiner Hoffnung.
Danke für diese Gedanken. Hier gibt es für mich nichts zu ergänzen.
Dir ein liebevolles Wochenende!
T.

Gezwitscher der Woche
julius geiler
Was sich hier gerade am Berliner Hauptbahnhof abspielt, ist tief bewegend. Hunderte Menschen bieten ukrainischen Flüchtlingen kostenlose Schlafplätze an. Helfer vermitteln per Megafon Übernachtungen im Minutentakt. https://t.co/NhcZkwdMo8
Fünf für's Wochenende
Zuversichtliches
Ideen für morgen sind kein Geschäft für Wiederholer. Aber für Größenwahnsinnige, Zocker, Widersprecher, Schönheitsdurstige und alle, die es aushalten, wenn sie der göttliche Funke trifft.
Dieser Text ist ein Fixstern der Zuversicht. Ausdrucken, aufhängen, loslegen. Gerade, wenn es dunkel ist.
Schriftliches
Schreib dir doch Mal einen Brief in die Zukunft. Klingt komisch, geht aber. Mit FutureMe sendest du dir eine Nachricht, die zu einem von dir festgelegten Zeitpunkt, dann wohl längst vergessen, in deinem Postfach auftaucht. Sich einfach Mal selbst überraschen zu können ist eine gute Sache, nicht wahr?
Hilfreiches
NoA – „Nummer ohne Anruf“ hilft in einer Situation, in der Du Dich unwohl fühlst: Wenn eine Person Deinen Namen wissen will, Du Deinen Namen aber nicht verraten möchtest, kannst Du Dich als „Noa“ vorstellen. Wenn eine Person nach Deiner Nummer fragt, Du ihr aber Deine eigene Nummer nicht geben möchtest, kannst Du ihr diese Nummer sagen: 015753024990. Die Person bekommt dann eine automatische Nachricht. Sie erfährt darin, dass Du Dich unwohl gefühlt hast
Nützliches
Ablenkung tut gut. Jetzt ist also Mal wieder der richtige Zeitpunkt Neues zu lernen. Wie wäre es mit “Essen mit Stäbchen”? So Reiskorn für Reiskorn? Geht. Nimmst du die Herausforderung an?
» Zum Video (2 Minuten)
Putziges
Alles Scheiße aktuell, richtig. Aber hast du schon die Krähe mit den Keksen, das Schaf im Sturm und das Schaf auf dem Trampolin gesehen? Vielleicht wäre es gut, wir wären alle eine Mischung aus den drei. Mit Keksen und Neugier den äußeren Einflüssen widerstehend und dabei dann die Katzen-Titanic-Neuverfilmung genießen.
Speakers’ Corner
In der Speakers’ Corner ist Ruh. Niemand wollte sich diese Woche auf die virtuelle Apfelsinenkiste stellen. Verständlich. Vielleicht hast du ja etwas erbauliches, wie das beste Kuchenrezept der Welt, für’s nächste Mal?
Speakers’ Corner sind ca. 555 ausreichend Zeichen und eine Überschrift für deine Gedanken. That’s it. Anonym oder nicht entscheidest du. Dabei gelten die Regeln des Originals aus London – die britische Königin und die königliche Familie sind tabu. Einsendungen mit dem Betreff “Speakers’ Corner” an tobdeh@gmail.com.
Gedanke der Woche
“Ist dies schon Wahnsinn, so hat es doch Methode.” – William Shakespeare 
Bild der Woche
Frage der Woche
Was ist dein liebstes Schimpfwort?
Buch der Woche
Hilde Domin war eine deutsche Nachkriegslyrikerin. In ihren Gedichten hat sie sich unter anderem mit ihren Erfahrungen der Unterdrückung und Vertreibung aber auch der Liebe beschäftigt. Die Nazis überlebte Sie im Exil in der Dominikanischen Republik, daher auch ihr Künstlername. Domin gehörte als ich noch zur Schule ging nicht zum klassischen Kanon. Zum Beginn der Pandemie, die Älteren unter uns erinnern sich noch, stieß ich zufällig auf sie. Schöner als ihr Verlag kann ich ihr Werk auch nicht zusammenfassen: “Ihre Lyrik spricht vom widerständigen Mut zur Erneuerung des Verlorenen”. Beispiel gefällig?
Nicht müde werden, sondern dem Wunder, leise, wie einem Vogel, die Hand hinhalten.
Es lohnt sich wohl aktuell die Gesamtausgabe ihres Werks in Griffweite zu haben.
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Tobias Dehler
Tobias Dehler @tobdeh

Eine kleines, eklektisches Sammelsurium von Texten, Bildern und Gedanken, die mir diese Woche über den Weg gelaufen sind. Manchmal banal, manchmal provozierend, aber immer mit einem Lächeln im Gesicht geschrieben. Kommt jeden Freitag früh um acht in dein Postfach. Schön, dass du dabei bist!

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