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BLNKID: Spargelsalat, Merkels Rechner, ein Bär und High Energy ... - Ausgabe #9

BLNKID: Spargelsalat, Merkels Rechner, ein Bär und High Energy ... - Ausgabe #9
Von Jens Stoewhase • Ausgabe #7 • Im Browser ansehen
Wertestesteste Damen und Herren,
hier kommt der neue Newsi und bietet Euch hoffentlich genügend Material, mit dem Ihr Euch beschäftigen könnt. Nicht dass noch jemand von Euch auf die Idee kommt und voll ironische Videos ins Internet stellen will und glaubt, mit Zynismus könnte man die Welt retten. *zwinkersmiley
Ich wünsche gute Lektüre.

SPARGELSALAT
Leicht eskalierte Abendbrot-Situation an Spargelsalat.
Leicht eskalierte Abendbrot-Situation an Spargelsalat.
Man liebt oder man hasst Spargel. Ich bin Hardcore-Spargelfan – ob grün oder weiß, gebraten oder gedünstet, Süppchen oder Salat, Spargel MUSS sein. Dabei versuche ich mich so weit zurückzuhalten, dass ich möglichst nur auf regionalen, im besten Falle sogar auf Biospargel setze. So früh im Jahr ist das teuer und muss es auch sein. Don’t judge me!
Zutaten / Salat
500 g weißer Spargel
Feldsalat
Erdbeeren
Minze
Frühlingszwiebeln
Aceto balsamico
Honig
Pfeffer, Salz, Zucker, Öl
Zubereitung Salat
  1. Frühlingszwiebeln – den weißen Teil in dünne Scheiben schneiden, anschließend in eine Schüssel mit Honig und Aceto balsamico geben – beiseite stellen und marinieren lassen. Ich mach das echt zwei bis drei Stunden vorher. In Aceto balsamico marinierte Zwiebeln kann man aber auch generell im Kühlschrank haben – geschmacklich lohnt es sich sehr, das schon am Vortag vorzubereiten.
  2. Erdbeeren waschen und „würfeln“. In einer Schüssel mit Zucker und ein wenig Salz „einlegen“.
  3. Spargel schälen und stückeln. Im Wok mit Pflanzenöl und etwas Salz anbraten – bis zu der Bissfestigkeit, die Ihr selbst für richtig haltet.
  4. Spargel in einer Metallschüssel abkühlen lassen – ich lass ihn mindestens lauwarm werden. Dafür stelle ich die Metallschüssel ins Waschbecken mit kaltem Wasser. Bei passend erreichter Temperatur geb ich die Erdbeeren dazu und frisch gehackte Minze.
  5. Für das Servieren: gewaschenen Feldsalat in einen tiefen Teller geben, Spargel und Erdbeeren dazu und obendrauf die marinierten Zwiebeln und die Marinade. Salz, Pfeffer und Öl dazu und schon biste ferddich.
Bonus: Ich mag, wenn es kracht im Kopf. Deshalb hab ich gesalzene Pistazien in einer Pfanne mit Sesam, Salz und Zucker karamellisiert und noch als crunchy Extra auf den Salat gegeben. Dazu gab es noch ein in zerlassener Butter geröstetes Brot und Blauschimmelkäse – zu dem die Balsamicamarinade ebenfalls ganz gut passte.
Aus den Spargelschalen und den Abschnitten vom Ende habe ich nebenher noch eine Suppe gezogen: Einfach alles waschen, mit heißem Wasser und etwas Brühe ansetzen, aufkochen lassen. Alles durch ein Sieb geben. Eine Mehlschwitze im gleichen Topf einrühren, dann die Spargelbrühe dazu und noch mit etwas Sahne und einem Teelöfel Senf abschmecken. Ferddich.
Den Pudding habe ich ganz normal mit Milch und Zucker angesetzt. Meist hau ich noch eine gute Portion Butter dazu. Die Garnitur bestand aus Schokosplittern und einer Erdbeere.
DER #HOMEFARMER IST ZURÜCK
Bereits im 1. Lockdown – damals 2020 im April und Mai – habe ich unsere beiden Balkone zu meiner Hacienda erklärt. Es wurden Kräuter und Kleingemüse angebaut, in einem Balkonkasten wurde erfolgreich Schattenrasen gezüchtet. Am Ende entstand ein kleiner Likör, den ich direktamente „vong Balkong“ taufte. Wer noch ein Fläschchen haben möchte. Kurze Mail – first come, first serve.
Nun gibt es die 2. Season des Homefarmers. Dafür habe ich einen kleinen Trailer geschnitten und bei Twitter hochgeladen. Ich freue mich schon jetzt über das bisherige Feedback. Und darauf, dass Franziska Bluhm in diesem Jahr dabei sein wird. Nach einem ersten virtuellen Redaktionsmeeting kann ich vermelden: Franziska hat einen Balkon mit deutlich mehr Sonnenstunden als ich. Yes, #Homefarmer is bäck – mit neuen Pflanzen und frischem Kaffee. Vielleicht auch mit einem neuen Schnaps? Start: 3. Mai 2021 auf Twitter & Instagram.
DER MANN IN MERKELS RECHNER
In dieser Woche startete der Podcast „Der Mann in Merkels Rechner“ vom BR. In fünf Folgen erzählen Hakan Tanriverdi und Florian Flade, wie MitarbeiterInnen des BKA einen Hacker überführten, der sich ins Bundestagsnetz eingeschlichen hatte und dem unter Druck ein Fehler passiert ist. Ausgerechnet im Büro von Angela Merkel.
Die Audiodoku wird mich auf jeden Fall durch mein Wochenende begleiten. Kann man hier nachhören >>
Vom letzten Wochenende habe ich noch einen Videotipp für Euch, die Ihr womöglich feine Tanzmusik mögt, die das Popöchen so richtig wackeln lässt. „Zu Beginn der 1980er Jahre ließen Musiker aus San Francisco aus der Asche der in Ungnaden gefallenen Discomusik ein neues Genre auferstehen: den Hi-NRG (für “High Energy”). Anfangs vor allem in Schwulenclubs populär, fanden die wilden Beats dank zahlreicher Hits “made in Europe” rasch auch beim breiten Publikum Anklang.“ Möget ihr bei so viel Groove, Funk und einfach guter Musik so richtig ins Schwitzen kommen! Das Ganze gibt es auf Arte >>
T der BÄR
Eine neue Melodei darf natürlich in diesem Newsletter auch nicht fehlen. Sie soll in dieser Woche von „T der Bär“ kommen und hört auf den Namen „Schneidersitz“. Es ist herrlich verfrickelter HipHop aus Berlin-Brandenburg. Wenn man ihn sieht, dann weiß man auch, dass man das Gesicht kennt. Heute ist er seltener vor der Kamera, dafür um so häufiger in meinen Ohren. Er ist inzwischen ein viel beschäftigter Synchronsprecher. So höre ich ihn gelegentlich in den Serien sprechen, die unsere Kids schauen. Was Tim in Sachen Musik in den letzten Jahren gemacht hat, das feier ich sehr. Neben dem HipHop-Projekt „T der Bär“ hat er gemeinsam mit FreundInnen als Band „Team Amateur“ 2014 ein ganzes Album veröffentlicht, das ich im deutschsprachigen Pop für eines der Alben des 10er-Jahrzehnts halte. Checkt bidde gern „Vielleicht morgen“, „Schieß mir ins Knie“ oder „Endlich einfach“.
Und am Ende sollte man sich auf jeden Fall noch mal den Hipster-Bash von Tim geben. ;-)
BONUSTRACK
Ich habe in der ersten Ausgabe dieses Newsletters geschrieben, dass ich auch Leute und ihre Projekte vorstellen will. Solch ein Feature gibt es heute: Katharina kenne ich beruflich und neulich kamen wir gut ins Schwatzen am Telefon – über private Projekte. Und siehe da, Kathi tanzt und hatte gerade einen entsprechenden Podcast in der Mache: Dance Kathi Dance - der Tanzpodcast von Kathi Zegers.
Sie redet nun jede Woche über das, was sie am liebsten macht. Tanzen. Ob House, Gaga, Ballett oder Voguing – es gibt nichts, was sie nicht tanzt oder lernen will. Dabei ist sie keine 25 mehr. Das hat sie selbst so geschrieben in ihrem Textvorschlag zum Podcast – don’t shoot the messenger. Das mit dem Alter mache aber nichts, meint sie. Denn jeder Körper könne tanzen.
In der ersten Folge geht es um Schiss vor ersten Tanzstunden, warum sie überhaupt tanzt und wie sie bei ihrer ersten Voguing-Klasse zu einer tanzende Windmühle namens Karl-Horst mutierte.
In der zweiten Folge dreht es sich dann um missglückte Shoppingversuche und um den Funk, der sie aus dem Lockdown-Blues gekickt hat.
Und alles was einen aus dem Blues holt, das soll Euch hier auch vorgestellt werden. Ich wünsche gute Unterhaltung!
Habt Euch lieb! Gruß - Jens
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Jens Stoewhase

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Jens Stoewhase, Dolziger Str. 17, 10247 Berlin