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BLNKID: die verflixte #13

BLNKID: die verflixte #13
Von Jens Stoewhase • Ausgabe #11 • Im Browser ansehen
FreundInnen, BrüderInnen, Landsleute,
seit der letzten Ausgabe sind fünf Monate ins Land gegangen. Oder um es mit BAP zu sagen, es ist „Verdammt lang her“, dass wir uns gelesen haben.
Gründe gibt es viele, könnte man lange Texte dazu generieren, es dürfte aber langweilig sein, diese zu lesen. Deshalb stellt Euch einfach vor, wir skippen wie beim guten alten CD-Player bis zu Song Nummer 13. Auf Bjorks ersten drei Alben gab es keine dreizehnten Songs, auf dem Album „Feuer & Freizeit“ des großartigen „Team Amateur“ wäre es der Song „Geheimnis“ und bei Justin Timberlakes „Justified“-Kracher wäre es „Never Again“. Was für eine Überleitung – oder? Denn never again sollt ihr auf einen Newsi von mir verzichten müssen. Dafür wird jedoch die Frequenz der Ausgaben gesenkt. Ich werde zukünftig monatlich den Newsi rausjagen.
So, jetzt hab ich den Fehler endlich eingestanden. Nun kann es wieder losgehen mit einem Rezept, etwas Kunst, einer Buchempfehlung, Musik und einem Bonustrack zum Schluss.

ROTE LINSEN SUPPE
Schmackofatzo und schnell
Schmackofatzo und schnell
Ich dachte sehr lange Zeit, dass die roten Linsen die Suppe rot färben würden. Tja, deshalb wunderte ich mich auch jahrelang um so mehr, dass ich die Suppe nie so richtig rot hinbekam. Denn das Geheimnis ist letztlich Paprikapulver …
Zutaten
100 g rote Linsen
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 große Süßkartoffel
1 TL Paprika süß (Pulver)
2 EL Tomatenmark
Olivenöl
0,75 l Gemüsefond oder Gemüsebrühe
0,25 l Kokosmilch
Curry – Lieblingsmischung
Zubereitung Suppe
  1. Zwiebeln würfeln, Knoblauch reiben oder pressen.
  2. Süßkartoffel schälen und in kleine Würfel schneiden, anschließend mit Wasser in einer Schüssel bedecken, damit die Würfel nicht braun werden.
  3. Ordentlich Olivenöl in den Wok oder den Topf, heiß werden lassen und dann die Zwiebel anschwitzen, gefolgt von Paprika-Pulver und rote Linsen anrösten. Kurz danach auch noch den Tomatenmark dazu – Menge ist Geschmackssache. Ich nehmen meist so zwei Esslöffel. Alles zusammen gut durchrühren und wirklich etwas anbraten lassen.
  4. Kurz bevor die Brühe oder Fond zum Ablöschen aufgegossen wird, die zwei geriebenen oder gepressten Knoblauchzehen dazugeben. Sie sollen bereits angaren, dürfen aber nicht wirklich dunkel werden, weil sie sonst einen bitteren Geschmack bekommen.
  5. Mit Fond oder Brühe ablöschen, die Süßkartoffelwürfel dazugeben und alles bei geschlossenem Kochgefäß langsam köcheln lassen, bis die Linsen gar sind.
  6. Die gesamte Mischung pürieren und mit dem viertel Liter Kokosmilch ganz kurz aufkochen lassen.
  7. Meine Empfehlung: Ich würze zum Ende noch meist mit einer Currypaste nach. Nehmt die Mischung, die Euch besonders gut schmeckt. Feel free to entscheid selbst!
Ihr habt Tipps zur Suppe? Dann freue ich mich, wenn Ihr mir eine Email mit Eurem Feedback spendiert -> jens.stoewhase@web.de.
(MAIL) ART AGAIN
Lindoldruck mit Acrylfarbe, mit Tusche koloriert
Lindoldruck mit Acrylfarbe, mit Tusche koloriert
Seit Beginn des Jahres darf ich das Team der „Kunstautomaten“ auch mit meinen kleinen Drucken beliefern. Bisher habe ich zwei Serien in A4-Linolplatten geschnitten, dann mit Acrylfarbe auf Büttenpapier gedruckt und anschließend je eine Serie von 100 Exemplaren mit Tusche koloriert und in etwa 5x8 cm größe Einzelbildchen geteilt. Soll heißen, es sind bereits ca. 200 kleine Arbeiten von mir in den Automaten. Die ehemaligen Zigarettenautomaten hängen quer durch Deutschland – watch out!
Aktuell bin ich dabei, weitere 200 kleine Bildchen zu erarbeiten.
Get one for free!
Get one for free!
In der Zwischenzeit hau ich diese drei Holztafeln raus. Jedes Bild ist 19 cm hoch und ca. 11 cm breit. Ich habe sie erst in diesem Sommer angefertigt im Rahmen einer Reihe von 16 kleinen Tafeln. Es sind Acrylarbeiten – eine Kombination aus Druck und Handbemalung. Das Bild links ist ein Druck auf Büttenpapier und der dann auf die Holzplatte aufgeklebt wurde.
Die drei Bilder verschicke ich for free. Keine versteckten Kosten, weil gar keine Kosten – ich spiele hier einfach mal den Gönnjamin. Wer also solch ein Teil haben möchte, schicke mir bitte einfach eine Email an: jens.stoewhase@web.de. Wichtig: Ich benötige eine Postadresse direktamente in der Mail. Das Prinzip ist einfach: first come first serve.
Russische Botschaften
Is guter Thriller!
Is guter Thriller!
Endlich wieder eine Buchempfehlung, die bei mir aus dem Freundeskreis kommt. Yassin Musharbash ist nicht nur bei DIE ZEIT als Investigativjournalist dabei, sondern auch ein Kenner der deutschen Geheimdienstlandschaft. So ist es kein Wunder, dass die Protagonistin seines dritten Thrillers auch wieder Merle Schwalb, die Investigativjournalistin beim Magazin „Globus“, ist.
Drehte es sich in den ersten beiden Thrillersen rund um Merle Schwalb um das Thema Terrorismus, so wird im neuen Buch von Yassin ein Politplot über die Gefahr von Desinformation und Lügenkampagnen gesponnen, bei dem es nicht nur um die Grenzen des Journalismus sondern auch um Berlin als ewige Stadt der SpiogentInnen geht.
Ich selbst bin noch nicht ganz durch mit dem Buch, frage mich aber immer wieder, wo da in der Fiktion vielleicht die Realität versteckt ist, die das Ganze für mich dann ziemlich gruselig werden lässt.
Das gute Buch gibt es bei KiWi >>
MUSIC MAKES THE WÖRLD GO ROUND – AUCH AGAIN
Hier gibt es zum Auftakt der neuen Newsletter-Staffel mal wieder ganz banal einen Konzerttipp. Ich habe für Euch in der Mediathek von Arte herumgeschnüffelt und diese Perle aus meinem Geburtsjahr ausfindig gemacht: Nina Simone: Live at Montreux 1976. Groovt gut rein in den zweiten Teil der Woche und hilft Euch vielleicht dabei, nicht aus der Bahn geworfen zu werden.
BONUSTRACK
Der Bonus ist dieses Mal eine ganz persönliche Youtube-Playlist. Und sie lässt sich auf den Namen „13“ hören. Ziel dieser Liste ist nicht, dass ich Euch das Image eines wilden Musikkenners vorgaukeln möchte, sondern ganz banal glaube ich, dass Tanzen noch immer dabei hilft, das Leben ein Stückchen positiver zu nehmen. Die Songs, die ich ausgesucht habe, waren oder wären in meiner Auswahl, wenn ich auf Partys aufgelegt habe oder das wieder tun würde. Ich hab sie nun einfach als Playlist zusammengestellt und Ihr könnt sie quasi als privates „MTV“ bei Euch laufen lassen. Die Werbung, die womöglich zwischen den Tracks läuft, dürfte ähnlich schräg sein, wie damals bei MTV die Spots für Klingeltonabos. Ich verdiene daran keinen Cent, nur damit das auch klar ist.
Und am Ende folgt hier noch die Abmoderation für diese Ausgabe: Habt Euch lieb! Jens
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Jens Stoewhase

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Jens Stoewhase, Dolziger Str. 17, 10247 Berlin