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Kampfgeist und Ideen

Ausgabe #4 • Im Browser ansehen
Roter Faden – der Wochenrückblick
Ein Gefühl wie Weihnachten, kann ich Ihnen sagen - das hatte ich am vergangenen Montag, als meine Kolleginnen die Quarantäne verlassen konnten und sich auch unsere Covid-19-infizierte Mitarbeiterin wieder halbwegs genesen zurückmeldete. Shutdown, Vorweihnachtszeit und eine Zeitungsproduktion unter Umständen, die keiner zuvor für möglich gehalten hätte. Das war eine Mischung, bei der auch viel hätte schief gehen können. Ist es aber nicht, toi-toi-toi. Und deshalb danke ich zunächst, bevor wir auf den Rest der Woche blicken, meinem Team, das in Homeoffice, in Quarantäne und nur zu einem kleinen Teil in Redaktionspräsenz einen tollen Job gemacht hat. Wenn Corona tatsächlich auch gute Seiten hat, dann ganz sicher die, dass Menschen an ihren Arbeitsplätzen in dieser Zeit über sich hinauswachsen.
Als Einzelhändler im Corona-Jahr fast vor den Trümmern seiner Existenz zu stehen, gibt es etwas Schlimmeres? Der Familie Rickenberg, die seit über 100 Jahren an der Walsroder Bergstraße mit ihrem Geschäft ansässig ist, ist das passiert: Ein nächtliches Feuer im Lager vernichtete den gesamten Bestand. Noch vor dem offiziellen Shutdown musste das Geschäft schließen, die Familie musste Hals über Kopf ihr Haus verlassen und wird dorthin Monate nicht zurückkehren können. Mein Kollege Jens Reinbold hat sich mit Jan Rickenberg getroffen und eine Geschichte aufgeschrieben, die die ganze Tragödie, aber auch sehr viel Kampfgeist, Demut und Zuversichtlichkeit beschreibt. 

Jan Rickenberg: “Millionen Menschen geht es schlechter” - Heidekreis - Walsroder Zeitung
Auch wenn man das Wort nicht mehr hören (und wir nicht mehr schreiben) können – die zweite Pandemie-Welle wird zu Weihnachten so hoch sein wie im ganzen Jahr noch nicht. Das trifft auch die Kirchen, die zu Weihnachten eigentlich immer „rappelvoll“ sind. Dieses Jahr werden die Bänke leer bleiben. Denn Präsenzgottesdienste gibt es in den meisten Fällen nur unter freiem Himmel. Dennoch haben sich die Kirchengemeinden des Kirchenkreises eine Menge einfallen lassen, um die Menschen zu erreichen. Was genau – das beschreibt Superintendent Ottomar Fricke, den ich traf. 
Auch wenn man das Wort nicht mehr hören (und wir nicht mehr schreiben) können – die zweite Pandemie-Welle wird zu Weihnachten so hoch sein wie im ganzen Jahr noch nicht. Das trifft auch die Kirchen, die zu Weihnachten eigentlich immer „rappelvoll“ sind. Dieses Jahr werden die Bänke leer bleiben. Denn Präsenzgottesdienste gibt es in den meisten Fällen nur unter freiem Himmel. Dennoch haben sich die Kirchengemeinden des Kirchenkreises eine Menge einfallen lassen, um die Menschen zu erreichen. Was genau – das beschreibt Superintendent Ottomar Fricke, den ich traf. 
Nicht in der Kirche, aber draußen oder online - Heidekreis - Walsroder Zeitung
Die Bedeutung und Größe des Bundespolizei-Standorts in Walsrode erkennt man erst, wenn man auf dem Gelände in dem früheren Ortsteil Hilperdingen ist. Rund 900 Bundespolizistinnen und -polizisten werden dort ausgebildet, geschult oder weitergebildet. In den nächsten Jahren entstehen weitere Ausbildungseinrichtungen – unter anderem ein spezielles Trainingszentrum für „Rückführung“, also für Bundespolizisten, die Migranten bei der Rückführung in ihr Heimatland begleiten. Dazu wird eigens eine Art Passagierflugzeug aufgebaut. Und dieses bundesweit bedeutsame Aus- und Fortbildungszentrum wird ab Januar von einer weiblichen Doppelspitze geführt. 
Kai Hewelt zieht es von Walsrode nach Potsdam - Heidekreis - Walsroder Zeitung
Mit meinen guten Wünschen für ein ruhiges Wochenende möchte ich Ihnen den Selbsterfahrungsbericht meiner von Covid-19 genesenen Kollegin Märit Heuer ans Herz legen. Sie ist 28 Jahre jung, ernährungsbewusst und sehr sportlich – und dennoch gab ihr ihr Krankheitsverlauf zu denken. Sprachlich ist ihr ganz nebenbei ein Meisterstück gelungen. An manchen Stellen musste selbst ein „alter Haudegen“ wie ich schlucken.
Weiblich, 28, positiv getestet - Heidekreis - Walsroder Zeitung
Genießen Sie Ihr Wochenende.
Rolf Hillmann
Weniger ist mehr: Probieren wir es aus - Meinung - Walsroder Zeitung
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