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Schneiders Denkarium - Ausgabe #9

Revue
 
Das Wochenende geht zu Ende und wir durften eine für den September ungewöhnlich warme Woche genießen.
 

Schneiders Denkarium

20. September · Ausgabe #9 · Im Browser ansehen
Schneiders Denkarium

Das Wochenende geht zu Ende und wir durften eine für den September ungewöhnlich warme Woche genießen. Persönlich hänge ich gerade zwischen zwei Wahlen: Nachdem in NRW am vergangenen Sonntag Räte und Bürgermeister sowie Landrat und Kreistag gewählt wurden, bereiten wir uns nun auf die Stichwahlen vor. Denn dort, wo ein Bewerber um den Chefsessel in Rat- und Kreishaus nicht mindestens 50 Prozent der Stimmen bekommen hat, geht es am 27. September ins Stechen. So anstrengend der verlängerte Wahlkampf auch ist: Gut, dass es diese zweite Runde gibt. Im Falle der Landratswahl im Kreis Wesel hätte ansonsten schon knapp ein Drittel der abgegebenen Stimmen zum Sieg des CDU-Bewerbers gereicht.

Ein Kreuz mit dem Stimmzettel
Kleine Veränderungen, große Wirkung.
Kleine Veränderungen, große Wirkung.
Bei der Kommunalwahl am vorgegangenen Wochenende durften wir wieder die schlichte Eleganz der Stimmzettel bewundern. Nicht nur reizarm, sondern wenig nutzerfreundliche sind diese Formulare, deren größter Vorteil es ist, dass man sie in Word bearbeiten kann. Der Designer Frederic Ranft hat sich mal die Mühe gemacht, so einen Stimmzettel nutzerfreundlich zu gestalten. Und vor allem so, dass beim Wähler keine Fragen offen bleiben! Ich finde, das NRW-Innenministerium sollte beim nächsten Mal auf Profis hören und das Layout der Stimmzettel überdenken.
Händeschütteln war noch nie eine gute Idee
Bild von Gerd Altmann auf Pixabay
Bild von Gerd Altmann auf Pixabay
Die Ärztin Dr. Ulrike Koock schreibt in ihrem sehr lesenswerten Blog, warum sie eigentlich noch nie gerne Hände geschüttelt hat: “Ein Patient kam zur Tür herein und streckte mir die Hand zur Begrüßung entgegen. Aus Höflichkeit und Respekt schüttelte ich diese, bat den Patienten, Platz zu nehmen und fragte dann nach dem Grund des Besuchs. „Ich war die ganze Nacht auf’m Klo! Durchfall wie Wasser!“, entfuhr es meinem Patienten. „Und gebrochen hab ich, ich sag’s Ihnen, zehn Mal bestimmt!“” Jetzt, während der Corona-Pandemie, schüttelt niemand mehr Hände. Ich frage mich, ob das nochmal anders wird oder welche alternativen Formen es gibt, sich zu begrüßen. Ghettofaust oder Ellbogen-Abklatschen? Persönlich mag ich es, meinem Gegenüber mit einem Nicken und der flachen rechten Hand auf dem Herzen Respekt zu erweisen. Wie haltet ihr es?

Hände weg von unserem Trinkwasser!
Apropos Hände: Die NRW-Landesregierung will aktuell das Landeswassergesetz ändern, um auch in Wasserschutzgebieten den Abbau von Kies und Sand zu ermöglichen. Hände weg von unserem Trinkwasser, sage ich da. Warum nämlich die Pläne von CDU und FDP keine gute Idee sind, erkläre ich in meinem Blog.
Trinkwasser muss geschützt bleiben - René Schneider
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