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Schneiders Denkarium - Ausgabe #14

Revue
 
Am vergangenen Wochenende habe ich einen lieben Menschen verloren, der innerhalb von nur wenigen Woch
 

Schneiders Denkarium

22. Januar · Ausgabe #14 · Im Browser ansehen
Schneiders Denkarium

Am vergangenen Wochenende habe ich einen lieben Menschen verloren, der innerhalb von nur wenigen Wochen an Corona verstorben ist. Das hat mich nachdenklich gemacht und ich reagiere mittlerweile aggressiv auf Menschen, die noch immer Corona leugnen oder neuerdings gegen Impfungen schwadronieren. In dem Zusammenhang gefiel mir der Blogartikel einer engagierten Ärztin, die faktenreich den Unsinn eines Impfgegner-Flyers auseinander nimmt. Schade, dass die Lieferung des Impfstoffes ins Stocken geraten ist. Schon jetzt darf ich persönlich frühestens im August mit einem Termin rechnen - 38 Millionen Menschen sind laut Impftermin-Rechner noch vor mir. Sicherlich bleibt auch Ihnen noch genug Zeit, um in Ruhe diesen Newsletter zu lesen, oder?

Künstliche Intelligenz koloriert SW-Film
Mich faszinieren seit einiger Zeit die 1930er Jahre. Das hat wohl mit der Lektüre der Gereon Rath-Krimis zu tun. Vor Jahren und lange vor der Serie “Babylon Berlin” habe ich mit der Lektüre begonnen und dabei zu schätzen gelernt, was das Genre Krimi zur authentischen Schilderung geschichtlicher Abläufe beitragen kann. Dazu passt die Meldung, die mir die Tage in die Timeline gespült wurde: Aus Spaß an der Freude hat ein amerikanischer Student den Schwarz-Weiß-Film eines Hobbyfilmers aus Dresden des Jahres 1936 nachkoloriert. Das heißt, nicht er selber hat Hand angelegt, sondern eine künstliche Intelligenz hat sich um die farbliche Behandlung des Filmmaterials gekümmert. Der digitalisierte Streifen erhebt keinen Anspruch darauf, die Farben historisch korrekt wiederzugeben - faszinierend ist der Unterschied von Original und Kopie aber allemal.
Sehnsuchtsorte im Lieblingsbuch entdecken
Das Hotel "The Ship and Castle" im südenglischen St. Mawes
Das Hotel "The Ship and Castle" im südenglischen St. Mawes
Wo wir schon mal über Krimis sprechen: Zur Zeit lese ich den neuesten Band der Cormoran Strike-Serie von Harry Potter-Autorin J. K. Rowling (“Böses Blut”). Warum ich erst jetzt auf die Idee gekommen bin, mal die Schauplätze des Romans bei Google anzuschauen, weiß ich auch nicht. Allerdings werden die Orte der Handlung dadurch noch sehr viel plastischer. Zum Beispiel das Hotel im kornischen St. Mawes, in dem sich der Detektiv Strike nach der Beisetzung seiner Tante mit Freunden und Verwandten trifft, kann man von innen und außen besichtigen. Das macht die eigene Fantasie nicht überflüssig sondern ergänzt tote Winkel und weiße Flecken in der Beschreibung. Zudem beflügelt es die Sehnsucht nach dem nächsten Urlaub in der Fremde…
Neuer Podcast: Darf man hinterher alles besser wissen?
Auf ein Bier im Stehen: neue Folge vom Podcast "7 Minuten"
Auf ein Bier im Stehen: neue Folge vom Podcast "7 Minuten"
Pastor Marcus Bastek und ich haben wieder mal ein Online-Bier zusammen getrunken und in “7 Minuten” die Frage diskutiert, ob man eigentlich hinterher immer alles besser wissen darf.
Tipp zum Schluss: Achtet auf sichere Passwörter!
Und wenn Du denkst, absurder geht es nicht mehr, kommt von irgendwo eine Meldung aus den Tiefen des Internets. Diese Nachricht macht deutlich, wie wichtig gute Passwörter sind und dass es manchmal analog vielleicht doch sicherer ist. Aber lesen Sie selbst.
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