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Zurück in die Heimat – und wieder zur Schule

Heimweh – Der Newsletter für Weggezogene
Ausgabe #6 • Im Browser ansehen
Heimweh – Der Newsletter für Weggezogene
Guten Abend, liebe Leser,
endlich hat es mal wieder geschneit. Im Nordosten vielleicht weniger als in anderen Regionen Deutschlands, doch immerhin: Es gibt ihn noch, den Winter. Dass er wunderschöne Seiten haben kann, zeigt unser Foto: Ein Fotograf hat es im Oderbruch aufgenommen. Andere denken ans Rodeln, auch das ist ein Thema dieser Ausgabe. Wie gefährlich der Winter sein kann, zeigte leider ein fataler Unfall in Anklam.
Unseren Newsletter gibt es erst seit ein paar Wochen, doch inzwischen haben wir schon weit mehr als 1000 Abonnenten gewonnen. Wir freuen uns sehr, dass unser neues Angebot für Weggezogene so gut ankommt. Kritik ist uns aber auch wichtig. Dafür finden Sie weiter unten eine Umfrage.
Falls Sie auf der Suche nach einem Eigenheim im Nordosten sind, sollten Sie ein Auge auf die Projekte werfen, die wir in dieser Ausgabe vorstellen. Denn die Nachfrage nach Immobilien im Nordosten zieht gerade spürbar an.
Unsere Rückkehrerin der Woche hatte nach 20 Jahren noch immer Heimweh. Das richtige Jobangebot war dann ihre Gelegenheit, zurück in die alte Heimat zu ziehen. Nun ist sie wieder an derselben Schule in Strasburg, an der sie selbst einmal ihren Abschluss gemacht hatte.
Das sind die weiteren Themen:
  • Youtuberin am Fleesensee entwickelt Angelrute für Frauen
  • Neustrelitz hat eine neue Kaffeerösterei
  • An der Seenplatte gibt es wieder innerdeutsche Grenzkontrollen
  • Warener Campingplatz einer der besten Europas
  • So erleben Händler aus der Region den Lockdown
  • Dressurreiterin aus Köln fühlt sich in der Seenplatte wohl
  • Nachbarn organisieren Spendenaktion nach Familientragödie
  • Haffregion ist Paradies für Fischotter
Viele Grüße aus der Redaktion
Simon Voigt

Die gute Nachricht
Youtuberin vom Fleesensee entwickelt Angelrute für Frauen
Und jetzt zu den Nachrichten
Kein Leerstand: Wo eine Bowlingbahn war, gibt es jetzt eine Kaffeerösterei
Lutz Albrecht (81) bekam die erste Spritze
In der Seenplatte gibt es wieder innerdeutsche Grenzkontrollen
Kind und Stiefvater sterben 
in der eiskalten Peene
Zu Ostern soll wieder Urlaub in MV möglich sein
Polizeitaucher suchen 
nach Mordopfer aus 1990er Jahren
Warener Campingplatz Ecktannen gehört zu den besten in Europa
Das sind die Gesichter des Lockdowns
Wir von hier
Dressurreiterin Pia Wischerath 
steht auf die Seenplatte
Hilfsbereitschaft: Spenden reichen 
für Mamas Beerdigung
Endlich wieder Zuhause
Sandra Genitz
Sandra Genitz
Sandra Gentz hat schon lange von einer Rückkehr in die alte Heimat geträumt. “Das Heimweh war schon ziemlich groß“, erzählt die zweifache Mutter, die in Pasewalk geboren wurde und in Strasburg aufgewachsen und zur Schule gegangen ist. Auch ihr aus Berlin stammender Mann habe sich bei Besuchen oder Urlauben in der Uckermark in die Region verliebt. „Wir schätzen die ländliche Atmosphäre. Hier ist alles familiärer“, sagt Sandra Gentz.
Wichtig und entscheidend vor einem Wegzug aus der Hauptstadt sei ihnen aber gewesen, dass sie in der Region eine Arbeit finden. Und das hat jetzt für beide geklappt. Sandra Genitz konnte als Schulsozialarbeiterin beim Awo-Kreisverband Uecker-Randow anfangen, nachdem dort diese Stelle frei geworden ist. Die 43-Jährige ist staatlich anerkannte Erzieherin und hatte diesen Beruf in Berlin gelernt. 20 Jahre hatte sie in einem Kindergarten gearbeitet und ihn auch geleitet. Ihre Qualifikationen hatten auch für die neue Stelle in der alten Heimat gepasst, sagt sie.
Drei Lehrer von früher noch da
Nun ist sie auch wieder an der Regionalen Schule in Strasburg tätig, die sie früher einmal selbst besucht hatte. In den ersten Tagen habe sie festgestellt, dass Kinder einiger ehemaliger Schulkameraden die Schule besuchen. Auch drei der damaligen Lehrer würden noch hier unterrichten.
Die Aufnahme durch die Lehrer an der Schule sei durchweg positiv. „Einige Schüler haben an meine Bürotür geklopft und wollten mich kennenlernen. Das freut einen natürlich“, sagte die neue Schulsozialarbeiterin.
Flink und ziemlich selten
Die Haffregion 
ist ein Paradies für Fischotter
Endlich wieder Schnee!
Wilhelmine Markgraf ist eins von vielen Kindern in der Uckermark, die den ersten Schnee genossen.
Wilhelmine Markgraf ist eins von vielen Kindern in der Uckermark, die den ersten Schnee genossen.
In den vergangenen Tagen hat es im Nordosten geschneit und viele Menschen haben die Gelegenheit für eine Schlittenpartie genutzt. Hier rodelt die zehnjährige Wilhelmine Markgraf vor der Klosterruine in Boitzenburg (Uckermark). Weitere Fotos aus Region gibt es auf unserem Instagram-Account: instagram.com/nordkurier
Hier gibt's noch Platz zum Bauen
Neubrandenburg will 35 neue Baugrundstücke ausweisen
Ein Stück Demminer Geschichte 
steht zum Verkauf
Bauherren auf dem Holzweg
Mehr als 100 Eigenheime aus Holz will eine Schweizer Aktiengesellschaft in und um Malchin errichten. Wie außergewöhnlich sie sind, wurde jetzt vorgestellt.
Ein Bericht von unserem Reporter Torsten Bengelsdorf.
Wo noch Apfelbäume stehen, sollen bald neue Häuser gebaut werden.
Wo noch Apfelbäume stehen, sollen bald neue Häuser gebaut werden.
Ein Traum aus Holz und Glas: Das „Wohndorf.21“ soll Malchin und einigen Ortsteilen mehr als 100 Einfamilienhäuser bringen – und das zu relativ erschwinglichen Preisen. Der Vorstandsvorsitzende der Schweizer Firma Vida World, Oliver Scholz, hat das Projekt in der vergangenen Woche vorgestellt.
Es handele sich um Fertigteilhäuser, die aus bestem Fichten- oder Tannenholz gebaut werden, die Dächer sind komplett mit Photovoltaik-Anlagen bedeckt. Die Wohnflächen in den unterschiedlich großen Häusern liegen zwischen 50 und 150 Quadratmetern. Je nach Ausstattung sollen sie zwischen 120.000 und 600.000 Euro kosten, wobei die Häuser mit allerlei technischen Raffinessen bestückt sein sollen. Hinzu kommt dann aber auch noch der Preis für die jeweiligen Grundstücke, die zwischen 400 und 600 Quadratmeter groß sein sollen.
Messe soll Auskunft über Interesse geben
Auffallend an den Häusern sind die großen Glasflächen. Eine Wohnraumkühlung treibe die Temperatur um sechs bis sieben Grad herunter, versprach Scholz. Ob solche Häuser in Malchin und Umgebung wirklich gefragt sind, wollen die Investoren auf einer kleinen Messe herausfinden. „Wenn wir 60 Prozent der Häuser reserviert haben, dann fangen wir an“, stellte der Vorstandsvorsitzende in Aussicht.
Die meisten Mitglieder des Bau-Ausschusses der Stadt Malchin hatte er mit seinen Ausführungen überzeugt. Nun wird weiter über die Bebauungspläne verhandelt.
Dieser Artikel stammt aus unserem kostenpflichtigen Angebot “Nordkurier Plus” und steht hier exklusiv unseren Newsletter-Lesern zur Verfügung. Hier gibt es weitere Infos.
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