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Berliner ziehen für Grundeinkommen nach Vorpommern

Heimweh – Der Newsletter für Weggezogene
Ausgabe #4 • Im Browser ansehen
Heimweh – Der Newsletter für Weggezogene
Hallo aus der kalten Heimat!
Auch im Nordosten hat es etwas Schnee gegeben, wie unser Titelfoto vom Stadthafen in Waren zeigt. Der Winter ist damit endgültig angekommen, doch trotzdem liegt mit dem neuen Jahr auch Aufbruchstimmung in der Luft.
Da sind etwa eine Berlinerin und ein Venezolaner, die ein Experiment wagen und für ein Jahr nach Loitz ziehen wollen. Dort bekommen sie ein Grundeinkommen und werden ein baufälliges Haus sanieren. Wie das geht, lesen Sie weiter unten.
Die beiden sind nicht die einzigen Abenteurer, die sich ins Ungewisse stürzen. Wir stellen zwei junge Leute vor, die einen alten Bahnhof in Altentreptow sanieren wollen. Genau dieses Haus musste es sein, sagen sie, und die Stadt an der Tollense hatte es ihnen ebenfalls angetan.
Eine weitere Abenteurerin kommt aus Brandenburg. Nachdem Freunde ihr einen Tipp gaben, hat sie die Chance genutzt und ist als Geschäftsführerin nach Vorpommern gezogen.
Das sind weitere Themen aus diesem Newsletter:
  • Kleiner Babyboom zum Jahreswechsel
  • Bauernproteste und Gülleklagen: Landwirtin blickt auf turbulentes Jahr zurück
  • regionaler Fußballclub macht Werbung für Pornoseite
  • Wie Trabi-Fans sich ihr kleines Reich in Quilow aufgebaut haben
  • Eine Kegelrobbe schlummert am Ostseestrand
Der Nordkurier wünscht allen Lesern ein fröhliches und gelassenes Jahr 2021. Vielleicht wird es ja auch bei Ihnen Zeit für ein neues Abenteuer? Wir hoffen, Ihnen etwas Inspiration bieten zu können.
Viele Grüße aus der Redaktion
Simon Voigt

Die gute Nachricht
Zwei Großstädter wagen Abenteuer in Loitz
Nachrichten aus dem Nordosten
Kleiner Babyboom 
über den Jahreswechsel
Gänsehaut und Zorn: Das hat eine Landwirtin im Jahr 2020 erlebt
Hansa-Banner erregen Unmut
Fußball-Team wirbt für Porno-Seite
Fischkutter zieht Weltkriegsmine 
aus der Ostsee
Rettungsaktion für Neubrandenburgs ältestes Haus
Wir von hier
Trabi, Barkas und Simson: 1600 Quadratmeter 
für die schönsten Ostfahrzeuge
Junge Leute sanieren 
alten Bahnhof von Altentreptow
Tiere machen Sachen
Seltener Gast: Kegelrobbe 
ruht sich am Ostseestrand aus
Hund läuft auf der A24 herum
Für spannenden Job nach Penkun gezogen
Mit 30 Jahren konnte Stefanie Schautberger bei der Wohnungsgesellschaft Penkun einsteigen – als Geschäftsführerin. Ihre Familie ist eine Rückkehrer-Familie, denn ihr Ehemann stammt aus der Region.
Von Rainer Marten
Stefanie Schautberger
Stefanie Schautberger
Eine junge Frau hat den Neustart ihrer Familie in der Uecker-Randow-Region gewagt. Was lässt Stefanie Schautberger zurück? Berlin. Die Daimler Benz AG. Ein Job in der Geschäftsführung mehrerer Autohäuser.
Stefanie Schautberger hatte sich als Geschäftsführerin bei der Wohnungsgesellschaft Penkun beworben und sich schließlich gegen sieben Bewerber durchgesetzt. Seit vergangenem März hat sie den Job. „Auf die Ausschreibung der Stelle bin nicht ich, sondern sind Freunde aus dem Penkuner Raum aufmerksam geworden. ‚Bewirb dich!‘, haben sie gesagt. Und das gleich mehrfach“, erzählt sie. Die 31-Jährige hat mit ihrem Mann nicht nur über ihren nun möglichen persönlichen beruflichen Neustart, sondern auch über einen Neustart der Familie mit zwei kleinen Kindern gesprochen.
Denn Berlin mit Penkun eintauschen, das ist schon ein Schritt. „Mein Mann stammt aus Penkun, und in all den Jahren sind unsere Beziehungen nach Penkun nie abgerissen. Wir haben hier einen Bekannten- und Freundeskreis“, sagt sie.
Die neue Geschäftsführerin wurde in Potsdam geboren und wuchs in Brandenburg auf. Nach dem Abitur absolvierte sie zuerst eine kaufmännische Ausbildung. Sie verfügt über einen Hochschulabschluss für Technik und Wirtschaft. Sie hat ein betriebswirtschaftliches Studium abgeschlossen. Der Schwerpunkt der Ausbildung lag im Bereich Investitionen und Finanzierung in mittelständischen Unternehmen. Tätig war sie dann bei der Daimler AG und stieg in die Geschäftsführung mehrerer Autohäuser ein. Zwei Jahre hat sie dort als Abteilungsleiterin gearbeitet.
Nur wenig Schnee im Norden
Foto: Bernd Wüstneck/dpa
Foto: Bernd Wüstneck/dpa
Der Winter zeigt sich im Nordosten bislang eher zurückhaltend. Unser Foto der Woche zeigt den Schlossgarten von Neustrelitz, in dem am Montag der meiste Schnee vom Wochenende schon wieder geschmolzen war.
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