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Berliner erhalten für ein Jahr Grundeinkommen in Vorpommern

Heimweh – Der Newsletter für Weggezogene
Ausgabe #3 • Im Browser ansehen
Heimweh – Der Newsletter für Weggezogene
Hallo zusammen,
zusammen ein Bier in der Skype-Videokonferenz trinken, regelmäßig die Sieben-Tage-Inzidenz im Blick behalten und vielleicht ein bisschen Baumarkttourismus ins Nachbar-Bundesland betreiben: Vor einem Jahr hätte sicherlich niemand von uns damit gerechnet, dass diese Begriffe zum Alltag im Jahr 2020 gehören, in dem so vieles anders war.
Nun ist 2020 fast vorbei und vielleicht haben Sie auch schon an ein bisschen Winterruhe gedacht. Wie das geht, und das man dabei sogar abnehmen kann, zeigen die Bären im Bärenwald an der Müritz. Doch auch wenn nach dem Aufstehen im neuen Jahr vermutlich trotzdem erst einmal alles anders bleiben dürfte, gibt es doch Nachrichten, die optimistisch stimmen: Nicht nur, weil inzwischen die Corona-Impfungen angelaufen sind - sondern auch, weil das Leben nach wie vor mit all seinen Facetten weitergeht.
Dass in Krisen immer auch Chancen liegen, hat eine 33-jährige Prenzlauerin gezeigt. Fast ihr halbes Leben hatte sie nun schon fern der Heimat verbracht, doch in diesem Jahr wollte sie die ewige Pendelei endlich beenden. Und zwar aus Liebe!
Das sind die weiteren Themen unseres Newsletters:
  • Impfpanne in Stralsund: Arzt spritzt die fünffache Dosis
  • Stasi-Akten sind immer noch sehr gefragt
  • Über 100 Skelette in der Innenstadt Anklams gefunden
  • Übernachtungszahl in MV wieder auf Stand von 2007
  • Polizist sammelt Spenden für Witwe mit drei kleinen Kindern
  • So kommen die Bären an der Müritz zur Winterruhe
  • Was an Silvester im Nordosten gilt
Bleiben Sie gelassen - und kommen Sie gut ins neue Jahr!
Es grüßt aus der Nordkurier-Redaktion
Simon Voigt

Die gute Nachricht
Berliner erhalten für ein Jahr Grundeinkommen in Vorpommern
Was im Nordosten wichtig ist
Impfpanne in Stralsund: Arzt spritzt die fünffache Dosis
Immer noch großes Interesse an Stasi-Akten
Über 100 Skelette in Anklam gefunden
Übernachtungszahl in MV ist dramatisch eingebrochen
Geschichten mit Herz
Polizist sammelt Spenden für Witwe mit drei kleinen Kindern
Eltern der kleinen Inga hoffen auf ein Wunder
So kultig fuhr der Weihnachtsmann durch Neustrelitz
Tierisches zum Jahreswechsel
So kommen die Bären an der Müritz zur Winterruhe
Ein kleines Haus gegen die große Not der Katzen in Gnoien
Weniger Kraniche überwintern im Nordosten
Nach 14 Jahren ist das Pendeln vorbei
168 Monate lang sah Sandra Grellmann ihren Schatz nur am Wochenende. Im Coronajahr fasste die 33-Jährige einen folgenreichen Entschluss.
von Claudia Marsal
Sandra Grellmann ist froh, endlich diesen Schritt getan zu haben.
Sandra Grellmann ist froh, endlich diesen Schritt getan zu haben.
Unsere Leserin Sandra Grellmann schrieb an unsere Redaktion in Prenzlau, dass dieses Weihnachten sicher für alle ein wenig anders werde. „Ganz klar, aber die meisten sehen leider immer nur das Negative. Sicherlich ist das keine schöne Zeit, doch ich muss sagen, dass uns das als Familie und auch als Paar noch enger zusammen gebracht hat.”
Die junge Frau würde deshalb – quasi als Überraschung zum Heiligabend – gerne einmal ihrem Partner danken. Dieser sei schon seit 15 Jahren an ihrer Seite. „Ganze 14 Jahre davon pendelte er mir zuliebe zwischen Berlin, Prenzlau und Hamburg hin und her. Und zwar jedes Wochenende – nur um uns zu sehen. Er hat nie von mir erwartet, zu ihm nach Prenzlau zu ziehen. Alle haben ihn ausgelacht und gefragt: ‘Wie kannst du das nur so lange machen?’ Aber er war eisern und hat immer an unsere Liebe geglaubt.”
Im Coronajahr zeigte Sandra Grellmann ihm nun auf besondere Art, wie wichtig er ihr ist. Sie gab ihre alte Heimat auf und zog zu ihrem Liebsten in die Uckermark. Die Entscheidung fiel ihr schwer, aber bereut hat sie den Entschluss noch keinen Moment, wie die blonde Frau versichert: „Die Kinder fühlen sich hier mega wohl, haben viele Freunde und jede Menge Platz zum Spielen gefunden.”
Jetzt ganz nahe
Die 33-Jährige ist sehr froh, in diesem besonderen Jahr ihrem Schatz noch ein Stück näher gekommen zu sein: „Denn jede Krise lässt sich besser bewältigen, wenn man den richtigen Menschen an seiner Seite hat. Auch ohne Trauschein sind wir in Prenzlau nun noch super glücklich.” Die medizinische Fachangestellte bastelt aktuell auch an ihrer Karriere, sie studiert neben dem Job noch Qualitätsmanagement.
Ausblick
Was ist zum Jahreswechsel im Nordosten erlaubt, was verboten?
Binz lädt zum Silvester-Online-Stream
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