Snapchat ☞ Snap Inc. & Journalistische Communities - Issue #37

Keine goßen Wort heute! 😉Rockt die Woche,Johannes
Snapchat ☞ Snap Inc. & Journalistische Communities - Issue #37
By Johannes Klingebiel • Issue #37
Keine goßen Wort heute! 😉
Rockt die Woche,
Johannes

Das neue Mission Statement von Snap Inc.
Snapchat hat Ende letzter Woche den Vorhang fallen gelassen und nicht nur sein erstes Hardware-Produkt “Spectacles” vorgestellt, sondern auch die Firma umbenannt in Snap Inc.. (Snapchat—die App—bleibt also Snapchat)
+ Fangen wir mit den Spectacles an. Kurz: Die Brillen sind Kamera-bestückte Sonnenbrillen, die billiger (130$) als originale Ray-Bans sind. Bitte also nicht mit Google Glass vergleichen. Von The Verge kommt ein kurzes FAQ mit wirklich Allem, was man wissen muss und Techcrunch hat eine gute Auflistung der Chancen und Risiken für die Brillen.
(An dieser Stelle müsste wohl eine schlaue Bewertung der Brillen rein. Es gibt aber immer noch so viele Dinge, die noch nicht über die Spectacles bekannt sind, dass es schwer ist, wirklich etwas sinnvolles zu ihnen zu sagen)
+ Snapchats kaufbare Geofilter haben immer noch ein großes Problem: Fremde können Sie beliebig einkaufen und so beispielsweise Werbung auf einem fremden Event oder andere kreative Nervigkeiten schalten. Hier sollte Snap Inc. schleunigst nachbessern.
+ Außerdem testet Snap Inc. seine ersten Snapcode-Anzeigen, die zusätzliche Inhalte, wie Sticker oder Filter in der App freischalten könnten.
Communities für den Journalismus
Leserbindung, Nutzerorientiert… Es gibt ein paar Begriffe mit denen man beschreiben kann, dass Medien sich darum bemühen eine Beziehung zu ihren Lesern aufzubauen. Hier zwei der erfolgreicheren Beispiele:
+ Für The Information, das amerikanisch Tech-Magazin, sind die Kommentarspalten unter den einzelnen Artikeln kostenloses Marketing. Denn zu den Abonnenten des Magazins gehören nicht nur Valley CEO, sondern auch Analysten und VCs. Es ist also ein sehen und gesehen werden der Industrie, wenn man seine Meinung zu einzelnen Artikeln abgeben kann. Und Trolle schaffen es bei einem Abo-Preis von 399$ jährlich eh nicht hinter die Paywall.
+ Das zweite Beispiel ist der niederländische The Correspondent. Dieses online Magazin wächst derzeit wöchentlich um etwa 300 Abonnenten und hat eine feste Redaktion aus rund 20 Journalisten. Spannend: Der Kontakt zum Leser geschieht über persönliche Newsletter der Journalisten, die diese über ihre Fortschritte und Stories auf dem Laufenden halten.
Merkwürdiges & Anderes
Man kann anscheinend aus allem eine Marketing-Veranstalltung machen...
Johannes Klingebiel
Ein wöchentliches Zine rund um Technologie, Internet, Publishing und Merkwürdiges.
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