Revue issue #1

Hey! Cool, dass du dich für meinen kleinen, aber feinen Newsletter angemeldet hast. Das hier ist tats
Revue issue #1
By Johannes Klingebiel • Issue #1
Hey! 
Cool, dass du dich für meinen kleinen, aber feinen Newsletter angemeldet hast. Das hier ist tatsächlich die erste Ausgabe. Was ich versuchen will, ist jede Woche ein Nischenthema herauszupicken und dieses mit Hilfe einiger Artikel tiefergehend zu betrachten und auch meine eigene Meinung dazu beizusteuern. Ich freue mich auch über Rückmeldung, entweder über Twitter oder auch gerne per E-Mail, wenn die 140 Zeichen nicht ausreichen sollten. ✌🏻

Magazine & Digital
(Indie) Magazine waren diese Woche noch einmal mehr Thema, als sonst. Was daran lag, dass ich von Daniel Fiene und Herr Pähler für DRadio Wissen interviewt wurde und ein wenig über den Stapel erzählen durfte, der langsam, aber sicher über das letzte Jahr gewachsen ist Deswegen: Heute mal über Print und dessen Zukunft in einer immer digitaleren Welt.

Print ist nicht tot. Zumindest dann nicht, wenn es sich nicht gerade um eine Zeitung handelt. Tatsächlich gibt es einige rein digitale Publikationen, die begonnen haben Print-Ausgaben zu veröffentlichen, darunter Politico und Pitchfork.
Woher kommt diese plötzliche Umschwung?
Dieses revival gedruckter Magazine ist nicht überraschend, denn oft machen Magazine vieles besser, als rein digitalen Medien. Ein guter Artikel, der die stärken guter Magazine einmal sauber herunter bricht: Design immersively, build community, develop a voice and for god’s sake, slow down.
E-Book Verkäufe haben das erste mal seit vielen Jahren bedeutend abgenommen. Was die NYT feststellt ist, dass sich eine neue Art des Lesers bildet: The Hybrid Reader, der das beste auf beiden Welten bevorzugt und bewusst konsumiert. Gleichzeitig ist er aber digital verwurzelt.
Ergänzend beschäftigt sich Leonard Bogdonoff auf Medium einmal mit der User Experience und dem Nutzerverhalten beim Konsumieren von Nachrichten auf Print und Online.
Was wollen Leser eigentlich und wie geben wir ihnen das? Welche Rolle spielt Print in der Zukunft, welche digital?
Persönlich glaube ich nicht an einen Tod von Print und einer rein digitalen Zukunft. Vielmehr wird jede Medium dort dominieren, wo es am stärksten ist.
Noch so ne Sache zum Schluss: Audi
Eigentlich bin ich ja gerade fleißig dabei mein Praktikum bei Audi in Richtung Halbzeit zu bringen, wo ich in der digitalen Markenstrategie gerade Kaffee koche*. Das ganze hat so einiges an interessanten Themen auf Lager, denn unter anderem arbeite ich gerade in dem Team mit, dass die neue internationale Social Media Strategie für Audi erarbeitet, was mehr als spannend ist. Trotz allem schließe ich für mich kurz vor der Halbzeit meines Praktikums für mich, dass ich (momentan?) nicht geschaffen bin für Großunternehmen. Ab März tauche ich dann wieder in meinen normalen Rhythmus und Uni ein. Bis dahin: Ich bin immer gerne für einen Kaffee zu haben, sollte man sich nach Ingolstadt verirren!

*Webseiten, Konfiguratoren und Excell-Tabellen.
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Johannes Klingebiel
Ein wöchentliches Zine rund um Technologie, Internet, Publishing und Merkwürdiges.
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