Lohnt sich eine App noch für Medien? - Issue #7

Ich habe diesen Newsletter jetzt 3 Mal umgeschrieben, mit jeder neuen Idee und jedem neuen Artikel, d
Lohnt sich eine App noch für Medien? - Issue #7
By Johannes Klingebiel • Issue #7
Ich habe diesen Newsletter jetzt 3 Mal umgeschrieben, mit jeder neuen Idee und jedem neuen Artikel, der mir über den Weg lief. Eigentlich versuche ich diesen Newsletter so fokussiert wie möglich zu halten, was bisher eher sporadisch klappt, aber ich arbeite daran.
Wer einmal einen Blick auf meine Revue-Seite geworfen hat wird feststellen, dass ich momentan genauso viele Abonnenten, wie Ausgaben habe. Was für mich vollkommen ok ist, denn ich sehe diesen Newsletter nicht zuletzt auch als ein Werkzeug für mich. Einmal in der Woche alles durchzugehen, was ich gelesen und weiterverbreitet habe ist ungemein befreiend und die Öffentlichkeit dieser Aufgabe zwingt mich dazu, diese so ordentlich wie möglich zu machen.
Gefällt dir was ich jede Woche schreibe? Oder was gefällt dir nicht? Was würdest du gerne anders haben? Ich freu mich über eine kurze und komplett unförmliche Mail 😊
Guten Start in die Woche!

Johannes

Zum Thema Apps und Verlage
Laut dieser Studie deaktivieren nur 39% aller Nutzer die Push-Benachrichtigungen von Nachrichten-Apps auf ihrem Smartphone. (Der Rest aktiviert sie vermutlich nur, um sich im nach hinein darüber zu ärgern und Screenshots auf Twitetr zu posten) Noch schlechter stehen soziale Netzwerke da. Wenn fast zwei-drittel mich auf ihrem Smartphone stumm schalten, ist es vermutlich an der Zeit über das eigene Kommunikationsverhalten nachzudenken. (Tipps liefert der Artikel auch)
Die Psychologie von Push-Benachrichtigungen ist auch interessant.
In New York interessiert sich derweil niemand mehr für Apps. Videos sind der heiße Shit, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Eventuell könnte das auch mit dem ersten Punkt zusammenhängen. Abgesehen davon auch ein sehr dichter und informativer Bericht aus der Medienwelt von Big Apple.
Der Artikel beschäftigt sich mit dem Kluft zwischen den Intentionen eines Product Designers und den Bedürfnissen seiner Nutzer, was mich auf einen Gedanken brachte.
Zeitungsapps sind nicht gebaut, um ihre User zu informieren, sondern damit diese die Inhalte des Verlages lesen.
Ich glaube, dass dürfte der nächste Fehler vieler Medienapps sein. Aber ich mag mich hier auch irren.
Sketch lernen
Apropos Apps. Eigentlich wollte ich mich schon lange einmal mit Sketch beschäftigen, auch weil ich nach Alternativen zu Adobes Creative Suite suche. Und Sketch gefällt mir soweit ziemlich gut, auch weil es eine direkte Integration in Marvel hat, wodurch ich auch einmal mit rapid prototyping für mobile experimentieren kann. Mein kleines Freitagabendprojekt findet sich hier.
Wer schon einmal mit Photoshop/Illustrator gearbeitet hat findet sich extrem schnell in Sketch zurecht. Und ich bin mir zu 90% sicher, dass Sketch für mich Illustrator komplett ersetzen werden kann.
Eine interessante Befragung von knapp 1.000 Nutzern über ihre Nutzungsgewohnheiten bezogen auf News Apps. Die meist genannte Apps: Twitter und RSS Reader. Die meisten nutzen außerdem 2-3 Nachrichten-Apps und nicht mehr. Alle Ergebnisse finden sich hinter dem Link. Es lohnt sich!
Johannes Klingebiel
Ein wöchentliches Zine rund um Technologie, Internet, Publishing und Merkwürdiges.
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