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Die letzten Wochen waren etwas arbeitsam, weswegen ich den Newsletter leider pausieren musste. Aber i
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By Johannes Klingebiel • Issue #72 • View online
Die letzten Wochen waren etwas arbeitsam, weswegen ich den Newsletter leider pausieren musste. Aber ich habe in der Zwischenzeit einen Vortrag ĂŒber die Zukunft auf der GDM17 halten dĂŒrfen und zwei Artikel in der Pipeline, sowie einen lĂ€ngeren Guide zu KI, die ich hoffentlich alle in den nĂ€chsten Wochen veröffentlichen kann.
Bis dahin:  Rockt die Woche und lest mehr Science Fiction. (Sagt jetzt auch der Spiegel)
Johannes
P.S.: Wired hat sich dem einen GerĂŒcht angenommen, das einfach nicht sterben will: Nein, Facebook hört nicht dein Mikrofon ab. Braucht es gar nicht.

Dagegen ist Terminator irgendwie langweilig.
Dagegen ist Terminator irgendwie langweilig.
Der oben verlinkte Film “Slaughterbots” ist nicht nur ein eindrucksvolles Beispiel dafĂŒr, wie Fiktion dazu eingesetzt werden kann, Diskussionen ĂŒber die Zukunft anzustoßen, sondern wird auch heute der UN The Convention on Certain Conventional Weapons (CCW) prĂ€sentiert. Das Video ist Teil einer Kampagne, um autonome Waffen von der UN als Waffengattung verbieten zu lassen.
+ Jedoch ist ein wirksames Verbot autonomer Waffen eher unwahrscheinlich. Im Gegensatz zu Atomwaffen benötigt man fĂŒr autonome Waffensysteme keine teuren Materialien oder Fabrikanlagen. Die Einzelteile fĂŒr bspw. bewaffnete Drohnen sind frei und gĂŒnstig auf dem freien Markt verfĂŒgbar.  Viel wahrscheinlicher sind also Kontrollrichtlinien fĂŒr die menschlichen Befehlshaber dieser Waffen.
Das Framing autonomer Waffen als “Killer Roboter” ist in diesem Kontext problematisch. Es schiebt die Verantwortung weg von den Menschen, die diese befehligen, warten und einsetzen. Denn auch wenn kĂŒnstliche Intelligenzen gut darin sind, bspw. Objekte oder Gesichter zu erkennen, sind sie noch unheimlich schlecht darin, diese in einen Kontext zu setzen. Etwas, wofĂŒr auch in der Zukunft noch immer ein Mensch gebraucht werden wird.
+ Maaike Verbruggen und Vincent Boulanin schlagen in ihrer Studie ĂŒber die Entwicklung autonomer Waffen deswegen vor, sich auf die folgenden Fragen zu konzentrieren und weniger auf Science Fiction Visionen einer autonomen KriegsfĂŒhrung:
  1. How are the advances in autonomy changing the nature, location and timing of human decision making and action in warfare and why does this matter?
  2. What control do we expect humans to maintain over the weapon systems they use?
  3. How can we ensure that human control remains adequate or meaningful as weapon systems possess increasingly complex and autonomous capabilities?
+ Auf der etwas lockereren Seite geht Backchannel der eigentlich wichtigen Frage nach: Where the Hell is my Flying Pizza Drone? 🍕
MerkwĂŒrdiges & Anderes
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Johannes Klingebiel

Ein unregelmĂ€ĂŸiges Zine rund um Technologie, Internet, Publishing und MerkwĂŒrdiges.

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