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Ehrlich. Ich arbeite hart an einer Zine × Supreme Kooperation. Was man halt so macht, wenn einem die
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Von Johannes Klingebiel • Ausgabe #92 • Im Browser ansehen
Ehrlich. Ich arbeite hart an einer Zine × Supreme Kooperation. Was man halt so macht, wenn einem die Ideen für die eigene Marke ausgehen.
In der Zwischenzeit habe ich für das Porsche Digital Lab meine Gedanken zu KI im Journalismus aufgeschrieben. Und ich darf die gleichen auch noch einmal für das MediaLab Bayern Ende des Monats auf der Bühne präsentieren. (Wie immer: ich bin immer für einen Kaffee zu haben)
Rockt die Woche! 🙃
Johannes

P.S.: Nach Anschlägen oder Amokläufen ist Twitter voll mit den Anfragen von Journalisten, die Interviews mit Angehörigen und Opfern wollen. Was aus journalistischer Sicht gerechtfertigt wirkt, überfordert und quält jedoch oft die Empfänger. Dan Hett, dessen Bruder letztes Jahr durch eine Bombe während eines Arianna Grande Konzert starb, hat seine Erfahrung in ein Spiel verwandelt. Es macht sehr nachdenklich.

(Den Schal gibt es leider nicht im NYT-Store zu kaufen)
(Den Schal gibt es leider nicht im NYT-Store zu kaufen)
Journalismus, aber als Lifestyle—Die NYT hat einen neuen Instagram-Account für ihren Store eingerichtet und ich bin ein Fan. Nicht nur verfolgt der Account eine sehr zurückgehaltene und stylische Bildsprache, er positioniert die New York Times als Lifestyle-Marke. (Und es gibt im Shop noch dazu 🔥 The Daily-Merch)
+ Die NYT verfolgt dabei schlich nur das, was der New Yorker mit seinem berüchtigten Jutebeutel durch Zufall herausgefunden hat: Es gibt Menschen, die mit einer Medienmarke in Verbindung gesetzt werden wollen. Und die dafür bereit sind Geld auszugeben.
“The tote bag is, consciously or unconsciously, a sign of cultural currency. […] Reading the New Yorker implies possession of rarefied knowledge, cultural awareness and refinement of taste that goes beyond simply reading about world happenings. The tote bag allows one to, even if not intentionally, broadcast one’s possession of such cultural capital.”
Ein an sich billiger Jutebeutel wird auf einmal zum Luxusgut. Oder wie Quartzy richtig schreibt:
The power of luxury has always resided in its ability to convey status.
Sollten Medienmarken sich also stärker als Lifestylemarken positionieren? Sagen wir so: es macht durchaus Sinn, mehr Energie in die eigene Marke und (gutes) Merchandise zu stecken. Denn wenn Papierzeitungen aus dem Alltag verschwinden, wie sonst kann ich als Leser meinen Mitmenschen meinen intellektuellen Status kommunizieren? 🧐
(Alternativ kann man natürlich immer noch einfach das Supreme-Logo auf die Titelseite packen)
Explorative Zukünfte—Ich bin ein großer Fan von Projekten, die es schaffen wichtige und komplexe Themen gut und anschaulich zu vermitteln, ohne auf Artikel oder langatmige Essays zurückzufallen.
+ Ein solches Projekt ist “Machine Learning President”, ein Spiel entwickelt von den Köpfen hinter Scout. Dieses versucht die Rolle von Geld im amerikanischen Wahlkampf zu simulieren und steckt Spieler in die Rolle von Politikern und Gruppierungen, wie Y-Combinator oder die Koch-Brüder. (Ich hätte wahnsinnig gerne eine Version für Deutschland)
+ Ein zweites Beispiel ist des Projekt “Stark Choices” von Superflux, welches zwei unterschiedliche Szenarien einer künftigen Arbeitswelt für Besucher begreifbar machen will. Dabei ähnelt es sehr einer Freizeitpark-Attraktion im besten Sinne.
Merkwürdiges & Anderes
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Johannes Klingebiel

Ein unregelmäßiges Zine rund um Technologie, Internet, Publishing und Merkwürdiges.

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