Everyday, Newsfeed & Mobile-native - Issue #28

Die Prüfungszeit naht und damit der immer stärkere Wunsch eigentlich lieber an einem Sandstrand zu li
Everyday, Newsfeed & Mobile-native - Issue #28
By Johannes Klingebiel • Issue #28
Die Prüfungszeit naht und damit der immer stärkere Wunsch eigentlich lieber an einem Sandstrand zu liegen. Aber was soll man schon machen? (Man könnte sich tatsächlich einen Virtual Reality Strand anschauen oder 360° Videos von Stränden, aber VR ist auch keine richtige Lösung)
In diesem Sinne: 🌴🌴🌴🌴🌴🌴🌴🌴 (Rockt die Woche),
Johannes
P.S.: Ich hatte letzte Woche einen defekten Link zum Mad Men Integrated Tumblr gesetzt. Hier ist der richtige.

@everydayasia
Der Instagram @everydayafrica startete 2012 mit einer simplen Idee: Ein Bild von Afrika als Kontinent zu präsentieren, dass nicht von Katastrophen- und Armutsberichterstattung geprägt ist, sondern das alltägliche Leben so dokumentiert, wie es tatsächlich ist.
Aus diesem einen Account sind mehrere Dutzend geworden, die das Leben rund um den Globus so unverzerrt wie möglich zeigen wollen, meist geleitet durch eine Gruppe lokaler Fotografen. Ich kann nichts besseres empfehlen, wenn man raus aus der eurozentrischen Filterbubble will.
+ Die offizielle Facebookseite der Everyday Everywhere Projekte
+ Der Guide, um einen eigenen Everyday Instagram Account zu starten. (Wenn das jemand macht, dann bitte Bescheid geben 😉)
Es war schon immer eine schlechte Idee, sich als Publisher zu sehr auf Facebook zu verlassen und es wird auch immer eine schlechte Idee bleiben. Case in point: Das Unternehmen hat angekündigt im Newsfeed wieder mehr Freunde und Familie zu bevorzugen—über Publisher, die zuvor die volle Aufmerksamkeit des Newsfeeds genießen konnten.
Ich will an dieser Stelle nicht spekulieren, dazu gibt es genügend andere Artikel und ich habe diese Woche weiß Gott auch zu viele davon gelesen, ohne einen echten Erkenntnisgewinn. Tatsache ist: Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Änderung auf Publisher auswirken wird. Insbesondere, da viele Webseiten knapp 40% ihres Traffics von Facebook bekommen. Vermutlich wird diese Änderung aber kleinere Publisher härter treffen als die Großen.
+ Es ist klar, dass Facebooks Newsfeed-Änderungen die Reaktion auf die Abnahme des Teilens persönlicher Inhalte durch die Nutzer ist. 
+ Instagram leidet unter einem ähnlichen Problem. Laut The Information ist die durchschnittliche Anzahl geteilter Bilder pro Nutzer deutlich zurückgegangen. Es bleibt abzuwarten, ob und wie das Unternehmen hier reagieren wird.
Der Artikel fängt einen Gedanken ein, den ich auch schon länger habe. Es gibt neben den digitalen Produktkategorien “desktop-first” und “mobile-first” noch eine Dritte: “mobile-native”.
Statt Plattform-übergreifende Produkte zu sein, können “mobile-only” Anwendungen nur im Kontext von Smartphones existieren, weil sie so auf ihre Hardware und Bedienung angewiesen sind, dass sie schlicht nicht auf Desktop-PCs übertragbar sind ohne einen großen Teil ihrer Eigenheiten zu verlieren. Snapchat ist eine dieser Apps.
Der Artikel umreißt diese Kategorien sehr passend und anschaulich. Wer sich also für Apps interessiert, sollte ihn auf jeden Fall lesen.
Merkwürdiges & Anderes
Anmerkung am Ende
Letzte Woche gingen mehrere Artikel durch die Feeds, die die Benutzung von Google Trends kritisierten in der Berichterstattung rund um Brexit. Angeblich hätten viele Menschen “What is the EU?” nach dem Referendum getwittert. Korrekterweise waren es wohl tatsächlich nur etwa 10.000 Suchanfragen. Wenn man dies jedoch vergleicht mit der Nummer an Menschen, die “EU” gegoogelt haben… naja… siehe oben. Das Problem ist: Was mache ich aus diesen Daten? Google Trends sagt letztendlich nur aus, dass diese Suchen getätigt wurde und nicht warum.
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Johannes Klingebiel
Ein wöchentliches Zine rund um Technologie, Internet, Publishing und Merkwürdiges.
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