#44 – Die Zukunfts der E-Mail und des Reisens

Erkältungsbedingt musste der Newsletter letzte Woche leider ausfallen. Dafür kommt diese Ausgabe pünk
#44 – Die Zukunfts der E-Mail und des Reisens
By Johannes Klingebiel • Issue #44 • View online
Erkältungsbedingt musste der Newsletter letzte Woche leider ausfallen. Dafür kommt diese Ausgabe pünktlich, um den Montag etwas hoffentlich etwas abwechslungsreicher zu gestalten. Ich hoffe das zählt als Entschuldigung ;)
Rock die Woche,
Johannes

P.S.: Im Februar findet wieder das wundertolle Media Barcamp des Media Labs Bayern statt 🙌

💌 Die Zukunft der E-Mail
Die E-Mail ist ein wenig das digitale Äquivalent zur Kakerlake. Selbst wenn Trump morgen einen Atomkrieg beginnt, käme einen Tag später immer noch eine E-Mail mit dem Betreff “XYZ würde sie gerne zu seinem LinkedIn Netzwerk hinzufügen”. Das Konzept der E-Mail gibt es übrigens schon seit 1971 (jupp, das sind 45 Jahre). 
+ Erst einmal der Zahlen-Dump, aus dem man sich für die nächste Präsentation bedienen kann (Mit Goldstücken, wie “19% aller Nutzer lesen jeden Newsletter, den sie bekommen” und “E-Mail ist fast 40x effektiver in der Neukundenaquise als Facebook oder Twitter”). Es ist ganz interessant sich einmal durch diese, zugegeben unkritische, Liste zu lesen
+ Designtechnisch macht die E-Mail endlich Fortschritte. Kurz: In Zukunft werden mehr kleine mobile Webseiten verschickt, als klassische E-Mails. Wie schick E-Mails jetzt schon aussehen, kann man hier sehen
+ Ok, was bedeutet das beispielsweise für Publisher? Zum Einen macht es Sinn noch einmal über kuratierte Newsletter nachzudenken (und nicht die automatisierten Linkschleudern, die viele Verlage haben). Alle anderen Gründe, die für (gute) E-Mails Newsletter sprechen einmal zusammengefasst
+ Die wahrscheinlich besten Tipps, um effektive E-Mails zu schreiben. Zumindest dann, wenn man auch eine Antwort erwartet
✈️ Die Zukunft des Reisens
Etwas unbemerkt hat Airbnb vorletzte Woche eine bemerkenswerte Wandlung vollzogen. Das Unternehmen, das derzeit eine IPO ansteuert will nicht mehr nur Mietplattform für deine nächste Unterkunft sein, sondern eine Plattform für deine komplette nächste Reise. Hosts können in Zukunft also nicht nur das Bett zum schlafen anbieten, sondern auch gemeinsam Grillabende mit anderen Reisenden, Stadttouren, Surftrips, etc., etc.. Ein weiterer Nagel im Sarg des klassischen Reisebüros. Und es ist ein Sargnagel, der auch noch verdammt gut aussieht! (Craftfood-Tour in London, here I come… 🙌)
+ Eine ähnliche Idee verfolgt auch das Startup Journy, dass für dich die gesamte Reiseplanung übernehmen will. Für 15$ am Tag planen und organisieren Reiseguides vor Ort den Stadtbesuch. Und das von Sehenswürdigkeiten, bis hin zur Restaurant-Reservierung und Gästelistenplätze in hippen Clubs
+ Und natürlich darf auch Uber nicht fehlen. Das Unternehmen hat ebenfalls ein Redesign in den letzten Wochen ausgerollt und die eigene App zum Hub für Informationen ausgebaut. Nutzer können jetzt beispielsweise unterwegs Nachrichten lesen, Restaurants am Zielort aussuchen, Musik hören, uws. ohne die App verlassen zu müssen. Ubers App ist damit zum U-Bahn-Bildschirm in cool geworden.
+ Als Demonstrationsbeispiel hat Uber aus seinen Nutzerdaten einen Restaurant-Guide für jede Stadt kreiert, in der Uber aktiv ist
Merkwürdiges & Anderes
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Johannes Klingebiel

Ein unregelmäßiges Zine rund um Technologie, Internet, Publishing und Merkwürdiges.

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