#43 — Trump (sorry!), Du kannst nicht alles messen & Geld

Nach der letzten Woche wünscht man sich direkt die Diskussion, über die plötzliche Unterwerfung der M
#43 — Trump (sorry!), Du kannst nicht alles messen & Geld
By Johannes Klingebiel • Issue #43
Nach der letzten Woche wünscht man sich direkt die Diskussion, über die plötzliche Unterwerfung der Menschheit durch künstliche Intelligenz zurück. Zumindest hat man das Gefühl, lieber von Siri regiert zu werden, als Donald Trump als amerikanischen Präsident zu haben. Aber 2016 ist ja auch noch nicht vorbei und vielleicht haben wir ja Glück!
I for one welcome our new silicon based overlords!
Rockt die Woche!
Johannes

P.S.: Bevor die ersten 100 Snapchat-Aktien geordert werden: Eine kleine Einschätzung der Snap IPO vom Business Insider

[Überspringen, wenn du keine Lust auf noch mehr Trump hast + Hier ein Baby Faultier Video für dich]
Oh my… 
Was soll man noch groß sagen, was nicht bereits gesagt wurde? Es wird genügend Zeit geben, um das Phänomen Donald Trump und die Umstände, die es ihm erlaubten in eine der mächtigsten Rollen auf diesem Planeten zu schlüpfen, aufzuarbeiten. Schon jetzt gibt es viel zu viele Artikel, die auf die unterschiedlichsten Personen, Institutionen und Gruppierungen deuten und Ihnen die Schuld geben. Aber wenn es in meiner Filterblase auftaucht muss es ja stimmen…,oder? Ansonsten hätte ich hier auch eine Zusammenstellung aller möglichen Schuldzuweisungen.
Trotzdem ein paar Artikel, die ich persönlich sehr lesenswert finde:
[Hier, nimm ein Baby Otter Video für den Weg. Wir werden es alle brauchen…]
👁 Yeah, Data!
Ich bleibe noch einen kurzen Moment bei den Wahlen. Trumps Kampagne war nämlich auch noch in einem anderen Sinne außergewöhnlich: Er verzichtete zu einem großen Teil auf Umfragen und Datenanalysen und damit gegen eine “moderne” Kampagne. Auch wenn dies nicht der Grund war, weshalb Trump gewonnen hat, lässt sich hieran gut festmachen, was ich in den vergangenen Monaten schon öfter gelesen habe: Big Data ist nicht der heilige Gral.
+ Chris Savage schlägt in eine ähnliche Richtung mit Blick auf die Marketing Aktionen seines Startups. Es gibt schlicht Dinge, die sich nur durch automatisierte Analysen messen lassen. Er plädiert für mehr persönliche Gespräche mit Kunden und Interessenten, um die Effektivität von Marketingaktionen zu messen
+ Gerade im Marketing mit Displayanzeigen zeigt sich auch wie oft unschöne Zahlen ignoriert werden und Geld mit ineffektiven Methoden verbrannt wird. Zeit Werbenetzwerke zu überdenken?
+ Ein weiterer wichtiger Punkt: Big Data Analysen von Google und Facebook und auch Regierungen sind oft extrem fehleranfällig. Und mehr Daten bedeuten oft keine bessere Analyse, sondern oft noch mehr Fehler. Gefährlich ist deswegen nicht nur das Sammeln von noch mehr Daten, sondern die Auslegung und Deutung derselben
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Geld und online ist ja immer so eine Sache, gerade auf sozialen Plattformen. Deswegen eine kurze Reihe an Artikeln, wie man (theoretisch) mit den verschiedensten Medien Geld als Publisher verdienen kann.
Merkwürdiges & Anderes
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Johannes Klingebiel
Ein unregelmäßiges Zine rund um Technologie, Internet, Publishing und Merkwürdiges.
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