#40 – Tod dem Influencer! & Menschen vs. Roboter

Ich mach es kurz. Wenn du Zuhause ein Google Cardboard herumliegen hast und noch nicht den VR-Simpson
#40 – Tod dem Influencer! & Menschen vs. Roboter
By Johannes Klingebiel • Issue #40
Ich mach es kurz. Wenn du Zuhause ein Google Cardboard herumliegen hast und noch nicht den VR-Simpsons-Couchgag angesehen hast, dann machst du was falsch. (Es sei denn du magst die Simpsons nicht… in dem Fall… alles richtig gemacht?)
Rockt die Woche,
Johannes

P.S.: Der BR sucht nach Podcast-Ideen und lässt pitchen. (Also Ideen immer hin zum BR)
P.P.S.: Newsletter Nummer 40? Yes!

Das hartnäckigste Narrativ des 21. Jahrhunderts bleibt der Job-Verlust durch Roboter und künstliche Intelligenzen. ich weiß nicht, wie oft ich im letzten Jahr Grafiken gesehen habe, die der ein oder anderen Branche den Untergang verkündeten, meist auf Basis von eher wackligen Vorhersage-Modellen.
Desto spannender finde ich Artikel, die entgegem diesem Narrativ Argumentieren. In diesem Fall Scott Andes, dessen Thesen sich kurz zusammenfassen als:
  1. Es gibt keine Korrelation zwischen zunehmender Automatisierung und Arbeitsstellen-Abbau
  2. Automatisierung erschafft und erhält Arbeitsplätze, dieser Effekt sei nur schwer zu messen
  3. Es zeigt sich einzig, dass Arbeitnehmer mit geringen Computer-Wissen durch Arbeitnehmer mit besserem ersetzt werden.
(Es lohnt sich den ganzen Artikel zu lesen)
📸 Tod dem Influencer?
In den letzten Tagen gab es einige Artikel, die das Ende des Influencer-Marketing (aka Menschen bezahlen, damit sie Shampoos in die Kamera halten) verkündeten. Ich halte diese Aussage für ziemlich übertrieben, vielmehr befinden wir uns am Ende eines Hypes, aber nicht dem Ende dieser Marketing-Form. Trotzdem ist es eine gute Idee Influencer einmal kritisch zu betrachten.
+ Es zeigt sich: das große Problem von Agenturen und Marketingabteilungen war und ist, dass sie kein Modell hatten (und haben), um Influencer angemessen zu bezahlen. Die Folge: In die Höhe schnellende Preise für einen oft fragwürdigen Effekt.
+ Auch für Influencer selber ist es ein fragwürdiges Geschäftsmodell, zumindest dann, wenn man versucht reiner “Influencer” durch Reichweite zu werden. Jon Westenberg bricht die Thematik gut herunter. 
+ Buffer hat einen sehr sehr guten Guide geschrieben, der genau erklärt, wie Influencer-Marketing funktionieren kann. Lesenswert, auch wenn man nicht vorhat Fashionblogger demnächst für irgendetwas zu bezahlen.
Merkwürdiges & Anderes
Johannes Klingebiel
Ein wöchentliches Zine rund um Technologie, Internet, Publishing und Merkwürdiges.
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