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Viel Wasser

Viel Wasser
By Katharina Brunner • Issue #19 • View online
Hi!
Long time, no see… Was natürlich an mir liegt. Hier ein paar Verweise; viele davon haben mit Wasser zu tun.

Kim Stanley Robinson ist der Star der Solarpunk-Science-Fiction. Was das heißen soll? Er schreibt Bücher, in denen der Klimwandel und die damit verbundenen Naturkatastrophen schon voll zugeschlagen haben und sich die Menschheit damit rumschlagen muss. Und dabei - und das macht’s halt aus - nicht in Stockstarre fällt. Also der irgendwie konstruktive Umgang mit einer real-noch-nicht-aber-kommenden Dystopie.
Im Herbst erschien sein neuester Roman “Ministerium für die Zukunft” auf Deutsch. In der ZEIT ergründen sie, welche Ideen darin realistisch sind. Kurzfassung: Alles Technische ist ziemlich nah dran, was gehen könnte; alles Politische bräuchte schon sehr viel Willen zum gemeinsamen Handeln.
Hinaus will ich aber auf einen vorherigen Roman, der “New York 2140” heißt und eine Stadt beschreibt, dessen heutige Straßen und Bürgersteige einige Meter unter Wasser stehen. Der Meeresspiegel, wie du weißt, der Meeresspiegel… Und dann stieß ich auf diesen Text: Über Lagos, Nigeria, einer Stadt, in der schon heute viele Menschen auf dem Wasser leben.
Der Text im SPIEGEL erzählt vom Kauf und Verkauf sauberen Wassers, dem Angst der Menschen vor dem Wasser (viele können nicht schwimmen), Strandbars, die ständig neu gebaut werden - immer ein paar Meter weiter hinten, die Viertel der Reichen, die mit Polder geschützt werden sollen usw. usf. Sehr spannend!
Lagos in Nigeria: Eine Woche in der chaotischsten Stadt der Welt - DER SPIEGEL
Noch ein Buch, mit “Wasser” im Titel
Hier stand außerdem eine kurze Besprechung des wunderbaren Buches “Im Wasser sind wir schwerelos”. Leider verschluckt diese Newsletter-Software immer wieder Texte. Deshalb nur die Schlagwort-Fassung: 80er Jahre, Polen, zwei Männer, die sich verlieben, geht natürlich gar nicht gesellschaftlich. Ein Buch, ideal zum drin versinken. Noch mehr Telegram-Stil (kein Angst, der andere): Polnischer Autor, in Deutschland groß geworden, hat es auf Englisch verfasst, wunderte sich im Deutschlandfunk über die seltsame Übersetzung des Titels im Deutschen. Im Original heißt es: “Swimming in the Dark”.
Und außerdem:
In Norwegen wurde ein eingegrabenes Wikingerschiff entdeckt. Also die Überreste davon. Anschauen kannst du es hier.
Berlin’s No 1 digital detective agency is on the trail of human rights abusers: “Nowadays, evidence is produced by people on the frontline of the struggle. You no longer have one trusted source but dozens of sources, from satellite images to smartphone data. Our challenge lies in assembling these sources.”
Am I a Lesbian? - The Masterdoc
Schönes Fest
Katharina
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Katharina Brunner

Interessiere mich für das Weltgeschehen.

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