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New Year, New Newsletter, u.a. mit Freundschaft, Sex und Pornos

Ja, das neue Jahr ist fast einen Monat alt, ein paar halbgare Vorsätze habe ich natürlich auch. Einer
New Year, New Newsletter, u.a. mit Freundschaft, Sex und Pornos
By Katharina Brunner • Issue #7 • View online
Ja, das neue Jahr ist fast einen Monat alt, ein paar halbgare Vorsätze habe ich natürlich auch. Einer davon: mehr Newsletter.
Also, los geht’s mit ein paar lesenswerten Links:

Am Weihnachtsabend gab mir meine Schwester ein Buch: “Ich hoffe sehr, dass du es noch nicht hast.” Auf dem Cover: #1 New York Times Bestseller". Der Titel: milk and honey. Die Autorin: Rupi Kaur. Meine Reaktion: “Noch nie gehört”.
Rupi Kaurs Gedichte und Illustrationen befassen sich schonungslos mit ihrem Aufwachsen, dem Lieben, dem Entlieben.
Ihre Popularität kommt nicht aus den Feuilletons, sondern dem Internet. 2,2 Millionen Follower hat sie auf Instagram, ihre Gedichte stehen in schwarzer Serifen-Schrift auf weißen Hintergrund zwischen Illustrationen und Fotos von Kaur im typischen Instagram-Stil. Viele der Follower dürften auch ihr Buch im Regal haben, mehr als eine Million Mal hat es sich verkauft, 52 Wochen stand es an der Spitze der Bestseller-Liste der New York Times.
The Cut hat Kaur portraitiert: The Instagram Poet Outselling Homer Ten to One
“Freundschaft ist Freiheit” (Zeit Campus): Ein Interview über Freundschaft mit Hanya Yanagihara, der Autorin des großartigen Romans “A Little Life”, von dem ich in der ersten Ausgabe dieses Newsletters geschwärmt habe.
ZEIT Campus: Frau Yanagihara, Sie haben ein fast tausend Seiten dickes Buch über vier Studenten geschrieben, die bis zum Lebensende befreundet bleiben. Was hat Sie am Thema Freundschaft so fasziniert?
Hanya Yanagihara: Es gibt kaum eine Beziehung, die wir so sehr selbst definieren können wie eine Freundschaft. Man kann Freundschaften nicht offiziell verkünden und nicht juristisch beurteilen. Sie sind immer etwas Privates und für Außenstehende nie ganz zu verstehen. Fast wie Liebesbeziehungen.
Ich bin Greg, ich bin Priester, ich bin schwul (Zeit.de): Ein katholischer Priester outet sich in einem Brief. Das ist deshalb besonders, weil nur sehr, sehr wenige Priester zu ihrer sexuellen Identität stehen. Dabei ist er wahrscheinlich nur einer von sehr, sehr vielen. So heißt es im Text, es seien “23 bis 58 Prozent aller Priester in Wirklichkeit schwul”. Der Text bewegt, denn Greg berichtet von den harten Jahren in einem lebensfeindlichen System: “Es fühlte sich an wie ein Urteil auf ‘lebenslänglich’, nicht wie eine sexuelle Befreiung.”
Yes, You Need To Talk To Kids About Porn (The Establishment): Die gesellschaftliche Debatte um #metoo biegt langsam auch in eine Straße ein, die langfristig der richtige Weg sein wird: Wir müssen über Sex reden. Und zwar von klein auf. Erika Lust, die Pornoregisseurin, hat zusammen mit ihrem Mann eine Initative gestartet, die sich dem Thema Pornos und Kinder auseinandersetzt:
After Hours (Real Life Mag): Oh, ein neuer Trend, die Off-Peakers. Menschen, die ihr Leben bewusst zeitlich entgegengesetzt der Mehrheit gestalten. Sie gehen nachts einkaufen, vormittags ins Museum, in die Innenstadt keinesfalls zur Rush Hour. Das größte Ziel: Rentnerdasein ohne im Rentneralter zu sein.
Was kann daran blöd sein? Der grundsätzlich antikapitalistische Ansatz kann nur funktionieren, wenn alle anderen Gefangene des 9-to-5-Systems bleiben.
Hallo, ich bin die dritte Option (Zeit Magazin): Ergreifende Geschichte eines Menschen, der weder Mann noch Frau ist. Ein Fall aus Tausenden, in dem einem Kleinkind an den Genitalien rumoperiert wurde.
Das war’s!
Katharina
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Katharina Brunner

Interessiere mich für das Weltgeschehen.

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