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😢 Warum Gendern dein SEO kaputt macht

Holger Kurtz
Holger Kurtz
Wow, was für ein Clickbait Titel diese Woche. Aber leider geht es genau darum.
Heute teile ich mit euch eine Preview aus der 👑 Online-Marketing-Weiterbildung, die ihr für 10 EUR im Monat bei mir machen könnt.
Es geht um den Teilbereich Suchmaschinenoptimierung, der bald veröffentlicht wird. Genauer gesagt, um den Content auf eurer Webseite und wie dieser einen Einfluss auf euer Ranking bei Google nimmt.
Viele Kulturorganisationen denken darüber nach, ihre Inhalte zu gendern. Auch ich versuche meine Texte genderneutral mit “:” oder “*” zu gestalten. Falls auch ihr darüber nachdenkt, achtet auf folgende Implikationen.
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(Ausschnitt aus der Weiterbildung)
1.SEO / 1.1 On-Page / 1.1.1 Gendern
Gendern ist heute noch problematisch für SEO, da Künstler & Künstlerin unterschiedliche Suchbegriffe sind. Künstlerin hat jedoch weniger Suchvolumen. Und Künstler*In noch viel weniger …
Aus einer SEO-Sicht ist Gendern daher nicht wirklich zu empfehlen, da man am größten Teil der Suchanfragen vorbeioptimiert.
🚀 Tipp
Um nicht nach einer Überarbeitung eurer Webseite plötzlich viel weniger Webseitenbesucher:innen zu erreichen, empfehle ich euch diesen Kompromiss:
Meta-Beschreibungen im generischen Maskulin verfassen, aber den Rest gendern.
Beispiel HTML
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Warum?
Die HTML Tags “title” und “description” zählen zu den Meta-Tags eurer Webseite. Leser:innen nehmen sie gar nicht wahr, sie werden vor allem von Maschinen verwendet, eure Inhalte zu verstehen und z. B. in den Suchmaschinen darzustellen.
Um in eurer Publikumsansprache aber niemanden durch das generische Maskulinum auszuschließen, könnt ihr im für Menschen sichtbaren Bereich eurer Webseite gendern.
Das ist zwar nicht ideal für eure Platzierung in den Suchergebnissen. Aber im Kulturmarketing geht es ja nicht nur darum. Und in diesem Fall würde ich sagen 🖕🏽den 💩 Algorithmus.*
Deep-Dive ins digitale Kulturmarketing → Holger Kurtz
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*Anmerkung. Eigentlich ist, wie so oft bei Künstlicher Intelligenz, nicht der Algorithmus das Problem, sondern die Datengrundlage. Googles KI spielt andere Suchergebnisse aus, da die Nutzer:innen eben nicht gendern. Würden alle deutschen Google Nutzer:innen heute anfangen Künstler:in statt Künstler einzugeben, würde Google automatisch die beiden Begriffe als Synonyme verstehen. Solange weite Teile der Gesellschaft jedoch Künstlerin nur eingeben, wenn sie explizit eine Frau suchen, muss Google andere Suchergebnisse anzeigen.
Hab’s nur verkürzt dargestellt, um nicht vom Thema abzudriften :)
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Holger Kurtz
Holger Kurtz @holgerkurtz

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Für digitales Kulturmarketing braucht man keine großen Budgets, sondern ein cleveres Set-up und eine datengetriebene Denkweise.

Ich zeige euch, wie ihr das erreichen könnt. 1x pro Woche.

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