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Die ESKAPADE: My name is Laux!

Revue
 
Hände hoch! Willkommen in der Eskapade, der Newsletter-Flucht aus irgendwo. Eigentlich gibt's dafür d
 

Die Eskapade

25. Mai · Ausgabe #1 · Im Browser ansehen
Die Ersten haben schon wieder runtergesetzt

Hände hoch!
Willkommen in der Eskapade, der Newsletter-Flucht aus irgendwo. Eigentlich gibt’s dafür das Wochenende. Aber selbst an dem trommeln die 140 Zeichen, die Shits und die Storms. Hier ruhen wir noch mal kurz aus, machen Tank & Rast im Kopf. Dann klappt’s auch mit dem Wochenende.
Bis nächste Woche
Andreas

Gutgemacht
In Ebersberg trachtet mir jemand nach dem Leben. Denn ich bin schuld, dass der Jemand seine Bankgeschäfte fürs Erste nicht mehr tätigen kann. Aus Versehen! Anstatt nämlich meinen eigenen Bank-Zugang mit Hilfe einer falschen PIN zuzusperren, tat ich das mit dem vom Jemand. Gottlob merkte ich anschließend, dass ich auf der ganz und gar falschen Internetseite war, als in der Online-Filiale die Jalousien runtergingen. Nämlich nicht bei meiner Stadtsparkasse, sondern bei der Kreissparkasse. Beide haben “München” im Namen. Da kann man sich schon mal vergoogeln. Der Dings soll jetzt mit seinem Berater reden, damit der das Banking wieder online macht. Ich hab noch fix den Strom bezahlt (zweite Mahnung!).
Die Episode zwickt mich noch. Wo ich’s doch selbst so hasse, der Bahn Briefe zu schreiben, den neuen Ausweis erst im dritten Versuch zu bestellen oder sonst wie vom Amtsschimmel angewiehert zu werden. Und jetzt muss der Herr, nennen wir ihn Bärengruber, an meiner statt zum Schalter laufen, seinen Ausweis vorzeigen (Oh Gott! Was wenn der abgelaufen ist?) und sagen, dass er gerne sein Münchner-Merkur-Abo bezahlen würde, dass das aber nicht ginge, weil sein Bank-Zugang verrammelt sei, warum auch immer, und er jetzt eine Stunde zu spät zur Arbeit käme, weil ja die Sparkasse nur zu so ganz christlichen Zeiten aufhabe, und dass das jetzt bitte mal schnell … Aber schnell geht’s meistens nicht.
Das Internet vernichtet Briefkästen
Ich glaube nicht an Karma. Zwar vollende ich dieser Tage mein persönliches Mai-Ziel, nämlich alle vier Staffeln von “My name is Earl” noch mal zu schauen, und wir wissen ja, dass eben dieser Earl in jeder Folge ein Böses mit einem Guten wettmachen will. “Do good things, and good things will happen.” Diese Lesart vom Karma-Konzept ist übrigens nur eine Erfindung von Hollywood-Gurus. Denn eigentlich meint Karma nichts weiter, als dass jede Tat auch eine Folge hat. Ursache und Wirkung, ganz ohne Glücksschnickschack.
Sei’s drum, ich werde es wieder gutmachen. In zwei Wochen habe ich einen Termin auf dem Kreisverwaltungsreferat. Da kann ich keine Risiko eingehen. 
Wie doof ist das denn?
Die Royal-Wedding-Welle musste diese Woche geritten werden. Auch von Guerilla-Campino Jan Böhmermann.
Jan Böhmermann 🤨
Ich weiß nicht, ob das jetzt gerade der richtige Zeitpunkt ist, aber: Monarchie ist eine richtig, richtig beschissene Idee!
1:03 PM - 19 May 2018
Fakten sind in diesem Tweet höchstens Blumenschmuck. Zum Beispiel, dass das Gegenteil von Monarchie nämlich nicht Demokratie ist, sondern Republik. Oder dass viele Monarchien ganz schön demokratisch sind, aber längst nicht alle Republiken (s. Sowjet-, Volks-, Islamische, Arabische, Pinochet, Assad und auch, ganz genau, Hitler). 
Hat er den Tweet denn wirklich so und nicht ganz anders gemeint, Andreas? Irgendwas mit Fascinator, “exotische Braut” oder Brexit vielleicht? - Nee, hat er nicht.
Wie schön ist das denn?
Seit dieser Echo-Sache ist deutscher Rap alles andere als guter Party-Talk. Wer sagt, er mag den, erntet heute von Mitte bis Haidhausen Blicke, als habe er just Palmöl für “gar nicht so schlimm” gehalten. Die ohne Ahnung von Rap und selbst die mit haben auf dem Absatz kehrt gemacht und die bösen Buben aus dem Feuilleton schmeißen lassen. Bei allem Augenrollen darüber muss man leider zugeben, dass deutscher Rap lange nichts mehr hervorgebracht hat, von dem wir noch unseren Enkeln erzählen werden. Die Platte, die heute erschienen ist, ist immerhin ein Anfang.
Falco: Sterben um zu leben
Den gelernten Bassisten Falco kann man ganz ironiefrei den ersten Deutschrapper nennen. Nicht wegen des Sprechgesangs, sondern wegen der Attitüde. Gegen Falco sieht Yung Hurn nun mal aus wie ein RCDS-Vorsitzender, der noch bei Mutti wohnt. 20 Jahre nach Falcos Tod haben also ein paar echte Dickschiffe des Deutschraps Falco-Lieder neu aufgenommen. Nicht einfach nachgemacht, sondern rübergeholt nach heute. So anders als sonst [Spotify-Link] war Deutschrap lang nicht mehr.
Wie cool wär das denn?
Mal wieder “The Pink Panther” gucken. Weil Inspector Clouseau schon Punk war als Punker noch gar nicht da waren.
Wie bist Du denn drauf?
Was kann ich Dir Gutes tun? Deinen bissigen Hund zur Impfung fahren? Krieg und Frieden lesen und Dir eine Zusammenfassung schicken? Per WhatsApp mit Deinem Freund Schluss machen? Hilf mir, mein Karma-Konto vollzumachen: epost@andreas-laux.net.
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