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DJV Update - Sommerfest, Wahlforum, DJV und Haltung

Revue
 
 
14. September · Ausgabe #17 · Im Browser ansehen
DJV Update
Prickelnder Empfang zum Sommerfest. Foto: Jürgen Männel
Prickelnder Empfang zum Sommerfest. Foto: Jürgen Männel
Liebe Kollegin, lieber Kollege,
es perlte gleich doppelt am vergangenen Freitagabend: Der Begrüßungssekt in den Gläsern - und die starken Sommerregenschauer, die sich pünktlich zum geplanten Start über Dresden breitgemacht hatten. Statt auf der Terrasse des Bilderberg Bellevue Hotel Dresden fand das Spätsommerfest, zu dem der DJV Sachsen gemeinsam mit der Landesgruppe der DPRG eingeladen hatte, daher spontan im Restaurant Canaletto statt. Das Team des Hotels hatte ordentlich zu wirbeln, dem geselligen Austausch unter Kolleg*innen tat der Ortswechsel keinen Abbruch. Bei Häppchen und Getränken kamen langjährige und neue Mitglieder ins Gespräch, die Landesvorsitzenden Ine Dippmann und Sybille Höhne (DPRG) konnten mit ihnen auf jeweils 31 Jahre Verbandsgeschichte anstoßen - und über Aktuelles plauschen.
Personalie: Ella Wassink verlässt den DJV
Hauptgeschäftsführerin Ella Wassink, die im vergangenem November ihr Amt angetreten hatte, wird den DJV auf eigenen Wunsch verlassen. Die Geschäfte des Bundesverbands führt seit Anfang September Justiziarin Hanna Möllers, die auch schon Wassinks Stellvertreterin war. Über die Details haben die Beteiligten Stillschweigen vereinbart. Unter dieser Prämisse war die Personalie gleichwohl ein wichtiges Thema der Sitzung des Bundesgesamtvorstandes in Herne am vergangenen Sonntag und Montag. Das Gremium, in dem auch der DJV Sachsen vertreten ist, war sich einig, mit der schwierigen Situation konstruktiv umzugehen. Nun wird eine Nachfolgerin oder ein Nachfolger gesucht. Der DJV dankt Ella Wassink ausdrücklich für die geleistete Arbeit.
Sehtipp: Parteien zur #btw21 online - Top oder Flop?
Screenshot: Lars Radau
Screenshot: Lars Radau
Es waren erkenntnisreiche und zuweilen erfrischend kurzweilige anderthalb Stunden: Gemeinsam mit der DPRG, dem BdKom Mitteldeutschland und dem Mitteldeutschen Presseclub hatte der DJV Sachsen vergangene Woche zur virtuellen Podiumsdiskussion gebeten - über die (Online-)Kommunikation der Parteien zur Bundestagswahl. Moderiert von Ralf Krüger (unten links) diskutierten die Politik-Journalisten Malte Pieper vom MDR (oben Mitte) und Stefan Locke von der FAZ (unten Mitte) sowie der als “Hamburger Wahlbeobachter” bekannte Politikberater und Blogger Martin Fuchs (rechts), wer - im Netz und im realen Leben - kurz vor der Wahl verbal obenauf, wer unten durch ist. Dem Livestream folgten im Schnitt rund 50 Zuschauer*innen, zur Aufzeichnung geht es hier entlang.
Schnell bewerben: Kultur-Stipendien der VG Wort
Die VG Wort hat im Rahmen von “Neustart Kultur”, initiiert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, ein Stipendienprogramm mit einem Volumen von 15 Millionen Euro ausgeschrieben. Die Stipendien sind mit je 5000 Euro pro Person für eine Stipendiendauer von vier Monaten dotiert. Bewerben können sich VG-Wort-Mitglieder, die als Autoren und Übersetzer belletristischer und dramatischer Werke oder als Journalisten, Autoren und Übersetzer von Sachliteratur arbeiten. Journalistische Projekte sind nur förderfähig, wenn es sich um Recherche- oder Veröffentlichungsprojekte im Bereich Feuilleton oder Kultur handelt. Weil das Programm ab Oktober anlaufen soll, müssen Anträge bis zum 17. September (also Freitag) eingereicht werden. Zu detaillierten Infos und zur Anmeldung geht es hier entlang.
Und zum Abschluss: Haltung.
Die Sächsische Zeitung hat in ihrer Wochenendausgabe einen kleinen Kasten “In eigener Sache - Die SZ zur Wahl und zur AfD” publiziert - und darin ihre Haltung zur und ihren Umgang mit der AfD in Bezug auf die Bundestagswahl in knapp zwei Wochen deutlich gemacht. Die Partei, heißt es darin, sei zurzeit “ein Fall für das Bundesamt für Verfassungsschutz und ebenso mehrere Landesämter”, die prüften, “ob die AfD gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung agiert”. Also “genau gegen die Grundordnung, der sich die Sächsische Zeitung und ihre Mitarbeiter verpflichtet fühlen; gegen die die Grundordnung, die Bürgerrechte, freie Wahlen oder auch Pressefreiheit verbürgt.” Vor diesem Hintergrund hätten Redaktion und Verlag für die Zeit des Bundestagswahlkampfes folgendes entschieden:
Quelle: Sächsische Zeitung, 11. September 2021
Quelle: Sächsische Zeitung, 11. September 2021
Mit freundlichen Grüßen - und bis zum nächsten Mal!
Ihr
Lars Radau,
Geschäftsführer DJV Sachsen
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