Profil anzeigen

DJV Update - Pressseausweis, Journalistenpreis und Corona-Modus

Revue
 
 
23. November · Ausgabe #21 · Im Browser ansehen
DJV Update
Ausweis von Seriosität und Professionalität: Der bundeseinheitliche Presseausweis.
Ausweis von Seriosität und Professionalität: Der bundeseinheitliche Presseausweis.
Liebe Kollegin, lieber Kollege,
jedes Jahr, wenn es in Richtung Jahresende geht, steigt bei uns das Postvolumen erheblich. Nein, es geht noch nicht um Weihnachtskarten. Aber um eine Plastikkarte, deren Gewicht weniger in Gramm als vielmehr in ihrem ideellen Wert zu messen ist. Der bundeseinheitliche Presseausweis ist ein Gradmesser für Seriosität und Professionalität von Journalist*innen - nicht von ungefähr haben sich die ausstellenden Verbände DJV, dju in ver.di, BDZV, VDZ, Freelens und VDS dazu verpflichtet, bei der Ausstellung strenge Richtlinien anzuwenden. Der Presseausweis soll hauptberuflichen Journalist*innen bei der Recherche helfen und bei ihrer Arbeit - zum Beispiel bei Behörden und Ämtern - als Legitimation dienen. Er darf nur für berufliche Zwecke eingesetzt werden - und genießt hohe Akzeptanz bei Behörden, Polizei und in der Wirtschaft. Das bedeutet auch für uns eine hohe Verantwortung - die auch mit sich bringt, dass wir nicht jedes Jahr quasi automatisch jedem/jeder einen neuen Presseausweis ausstellen. Sondern wir fragen durchaus häufig auch nach einer aktuellen Legitimation, etwa in Form von Tätigkeitsnachweisen oder Abrechnungen. Nur so können wir gemeinsam dazu beitragen, dass die hohen Standards und Kriterien, die auch unter presseausweis.org hinterlegt sind, eingehalten werden können. Und der Presseausweis sein ideelles Gewicht behält. Wenn auch Sie noch in diesem Jahr gewichtige Jahresend-Post bekommen möchten - zum Formular für Mitglieder geht es hier entlang, Informationen für Erstanträge und Nicht-Mitglieder finden sich hier.
Startschuss für Deutsch-Polnischen Journalistenpreis
Es ist eine weitere Tradition: Wenn sich das Jahr dem Ende nähert, fällt auch der Startschuss für den Deutsch-Polnischen Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis. Der Wettbewerb um die Ausgabe 2022 ist eröffnet. Erneut sind Preisgelder in Höhe von insgesamt 25.000 Euro ausgelobt. Beiträge können in den Kategorien Print, Hörfunk, Fernsehen, Multimedia und „Journalismus in der Grenzregion“ eingereicht werden. In der Ausschreibung heißt es ausdrücklich, dass in den Beiträgen “sämtliche Aspekte des deutsch-polnischen Verhältnisses” thematisiert werden können. Besonders erwünscht seien “Beiträge mit einem Bezug zur aktuellen Entwicklung im Nachbarland”. Aber auch “Artikel und Sendungen, die sich mit der schwierigen gemeinsamen Geschichte auseinandersetzen” hätten eine Chance, prämiert zu werden. Die Siegerinnen und Sieger sollen nach zwei Jahren virtueller Preisvergabe wieder bei einer Live-Gala im Juni 2022 in der Europastadt Görlitz-Zgorzelec ausgezeichnet werden. Anmelde- und Einreichschluss ist der 30. Januar 2022, weitere Infos gibt es hier.
Geschäftsstelle wieder im Corona-Modus
Corona macht es nötig: Der Zugang zur Geschäftsstelle wird wieder eingeschränkt.
Corona macht es nötig: Der Zugang zur Geschäftsstelle wird wieder eingeschränkt.
Aus diesem Jahresend-Phänomen wollen wir ganz gewiss keine Tradition machen - aber die Corona-Lage in Sachsen macht es erforderlich, dass wir einmal mehr unsere Geschäftsstelle für externe Besucher*innen schließen müssen. So wollen wir versuchen, Wege und damit notwendigerweise Kontakte zu minimieren, um einer Infektion mit dem Virus vorzubeugen. Selbstverständlich sind wir aber weiterhin für unsere Mitglieder da! Wir bitten nur darum, uns vorher zu informieren, wenn ein persönliches Gespräch - unter 2G-Bedingungen - gewünscht wird. Der Termin kann per Mail oder per Telefon vereinbart werden. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier.
Uni Leipzig baut Alumni-Netzwerk der Journalistik
Sie hat Tradition: Die Ausbildung von Journalist*innen an der Universität Leipzig. Der Lehr- und Forschungsbereich Journalismus der Uni wendet sich nun explizit an die Absolventen: “Sie sind Teil einer einzigartigen Gemeinschaft, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten die traditionsreiche Journalismusausbildung an der Universität Leipzig durchlaufen hat – in unseren verschiedenen Studiengängen Diplom-Journalistik, Magister Journalistik, M.A. Journalistik oder M.Sc. Journalismus”, heißt es in einer Mail. In der wirbt der aktuelle Studiengangsleiter Prof. Markus Beiler für das Projekt, ein „Netzwerk Journalismus“ zu schaffen – unter dem Dach der Leipziger Universitätsgesellschaft, dem Förderverein der Universität. “Sie als Alumni können dabei verschiedene Austausch- und Weiterbildungsangebote wahrnehmen und die Fortentwicklung der Journalismusausbildung begleiten. Unsere aktuellen Studierenden und wir können aus Ihren beruflichen Erfahrungen und Ideen schöpfen. Und wir alle können alte Bekannte wiedersehen und neue Kontakte knüpfen”, heißt es weiter. Erster Schritt ist eine Onlineumfrage, mit der Initiatoren von den Ehemaligen erfahren wollen, “ob Sie am neuen „Netzwerk Journalismus“ interessiert sind und welche Wünsche und Ideen Sie hierfür haben”. Wir als DJV Sachsen halten die Initiative für sehr sinnvoll - zur Umfrage geht es hier entlang.
Mit freundlichen Grüßen, bis zum nächsten Mal - und bleiben Sie gesund!
Ihr
Lars Radau,
Geschäftsführer DJV Sachsen
Hat Dir diese Ausgabe gefallen?
Zum Abbestellen hier klicken.
Wenn Dir dieser Newsletter weitergeleitet wurde und er Dir gefällt, kannst Du ihn hier abonnieren.
Powered by Revue
DJV Sachsen, Hospitalstr. 4, 01097 Dresden