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DJV Update - Neustart

Revue
 
 
2. Februar · Ausgabe #1 · Im Browser ansehen
DJV Update
Ine Dippmann, Vorsitzende des DJV Sachsen. Foto: Jürgen Männel
Ine Dippmann, Vorsitzende des DJV Sachsen. Foto: Jürgen Männel
Liebe Kollegin, lieber Kollege,
alles neu macht der… Februar. Die Corona-Pandemie hält auch uns weiter in Atem. In Kontakt bleiben wollen wir trotzdem sehr gern: Ab jetzt versenden wir wieder regelmäßig aktuelle Informationen und Termine - in diesem neuen Newsletter, mindestens einmal im Monat.
Tipps, Meinungen und Anregungen sind jederzeit herzlich willkommen - unter newsletter@djv-sachsen.de.
MDR hält an Tarifvertrag fest
Die MDR-Zentrale in Leipzig. Foto: Lars Radau
Die MDR-Zentrale in Leipzig. Foto: Lars Radau
Nach dem vorläufigen Scheitern der eigentlich für den Jahresbeginn geplanten Erhöhung des Rundfunkbeitrages haben sich - auf Bitte und Einladung der Intendantin – Ende Januar Vertreter des Mitteldeutschen Rundfunks, des Deutschen Journalistenverbandes, von ver.di und der Deutschen Orchestervereinigung virtuell zu einem Spitzengespräch getroffen.
Das Wichtigste zuerst: Der MDR wird, anders als etwa das Deutschlandradio, nicht von seinem Sonderkündigungsrecht bezüglich der 3. Stufe der Vergütungs- und Honoraranpassung Gebrauch machen. Das heißt, diese kommt, wie im Tarifvertrag vereinbart, zum 1. April 2021.
Intendantin Karola Wille begründete diese Entscheidung der Geschäftsleitung auch mit dem großen Einsatz und der engagierten Arbeit, die die MDR-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch unter widrigen Pandemiebedingungen leisteten.
Gleichzeitig vereinbarte die Geschäftsleitung des MDR mit den Gewerkschaften, zeitnah Tarifverhandlungen über moderne, crossmediale Tätigkeiten in freier Mitarbeit aufzunehmen. Dieses Thema bearbeiten der DJV Sachsen, der DJV Sachsen-Anhalt, der DJV Thüringen, ver.di und der MDR schon seit geraumer Zeit in konstruktiven Vorbereitungs-Workshops. Darüber hinaus wurden Gespräche zu weiteren zukunftsorientierten Tarifthemen vereinbart.
Weitere Details, auch zu den Auswirkungen dieses Beschlusses, haben die Mitteldeutsche Zeitung und die taz.
Finanzlage des Landesverbandes stabilisert
Nach mehreren Jahren, in denen der DJV Sachsen mehr Geld ausgegeben als eingenommen hat, haben wir hier die Wende erreicht. Die Mitglieder müssen keine neuen Beitragserhöhungen befürchten und wir hoffen, dass uns das auch weiter gelingen wird – allerdings nicht durch exzessives Sparen. Sobald es die Pandemielage wieder zulässt, wollen wir mit Ihnen auch wieder ein zünftiges Sommerfest feiern, so wie das im Landesverband Tradition hat. Und wir wollen für die Mitglieder noch mehr Weiterbildungs- und andere Veranstaltungen anbieten. Schreiben Sie uns doch einfach an info@djv-sachsen.de, falls Sie selbst Ideen und Wünsche haben - es sind Ihre Mitgliedsbeiträge.
Fachausschüsse – Mitarbeit erwünscht
In den Fachausschüssen vertreten die Mitglieder des Gesamtvorstandes die Interessen der sächsischen Journalistinnen und Journalisten auch auf Bundesebene und arbeiten an überregionalen Projekten des DJV mit. So spielen im Fachausschuss Tageszeitungen und Betriebsräte zurzeit Fragen eine zentrale Rolle, die auch mit der Corona-Pandemie noch dringender werden:
  • Wie sind die Regelungen für das Homeoffice?
  • Sind die Verlage und Redaktionen technisch auf der Höhe der Zeit beim mobilen Arbeiten?
  • Wie steht es um die Arbeitszeiterfassung in den Redaktionen, wie geht das überhaupt in Zeiten von Homeoffice?
Wenn Sie zu diesen oder anderen Bereichen Fragen haben, aber auch wenn Sie Antworten haben oder gern mitarbeiten würden – auch in den Bereichen Rundfunk, Freie, Online oder Chancengleichheit, sich für Mitglieder einsetzen möchten, die gerade in den Beruf starten oder Kolleginnen und Kollegen, die mit der Kamera unterwegs sind, dann schreiben Sie uns an info@djv-sachsen.de. Wir sind auf Ihre Anregungen und Ihre Mitarbeit gespannt.
DJV Sachsen im Demo-Einsatz
Orange Basecaps und leuchtende Windjacken - im November und Dezember waren wir gemeinsam mit dem DJV Thüringen bei diversen #Querdenker-Demonstrationen in Leipzig und Dresden im Einsatz. Bewusst erkenn- und ansprechbar für die Kolleginnen und Kollegen, falls es Probleme bei der Arbeit, also der Berichterstattung, gibt. Es gab ein paar robuste Ansprachen seitens der Polizei und einzelne Pöbeleien und Angriffe durch Corona-Leugner. Dass die Polizei mittlerweile auch den Schutz von Journalist*innen von Anfang an mit in die Einsatzplanung mit einbezieht, werten wir durchaus als Erfolg eines recht kurzen Drahtes - und unserer Präsenz.
Ine Dippmann
@DJVSachsen Aller guten Dinge waren drei...
#Demowatch hat sich in den vergangenen Wochen bewährt. #le2111 #dd1212 #le1912 Gute Gespräche am Rande, sowohl mit Kolleg*innen als auch Pressesprecher*innen der @PolizeiSachsen @bpol_pir https://t.co/2pkKgZJacr
Freien-Umfrage - Ihre Erfahrungen sind gefragt
Als Folge der Corona-Krise haben den DJV etliche Hilferufe erreicht: Viele freie Journalist*innen fürchten um ihre Existenz und beklagen mangelnde Hilfen. Um ein möglichst detailliertes Bild der Situation zu bekommen, hat der DJV-Bundesverband eine Umfrage zu Arbeits- und Einkommensbedingungen gestartet. Jeder Datensatz trägt dazu bei, den Kolleg*innen helfen zu können - die Ergebnisse der anonymen Umfrage sollen auch bei der Vermittlung der Probleme in die Politik als Argumentationshilfe dienen. Zur Umfrage geht es hier entlang
Das Sozialwerk kann helfen
Von der Corona-Krise sind vor allem, aber nicht nur freiberufliche Kolleginnen und Kollegen betroffen. Deshalb für alle Mitglieder der Hinweis auf unser Sozialwerk: Wenn Sie selbst mit oder wegen der Corona-Pandemie in (wirtschaftliche) Schwierigkeiten kommen, kann das Sozialwerk Unterstützung leisten. Sie können sich jederzeit gerne an uns wenden, natürlich vertraulich.
Schon bestellt? Presseausweis und Autoschild ...
…sind ein notwendiger und ein hilfreicher Begleiter im Arbeitsalltag. Wir haben in den vergangenen Monaten wie jedes Jahr etliche ausgestellt und verschickt. Falls Sie noch keine neue(n) Ausgabe(n) haben - zum Bestellformular geht es hier.
Geschäftsstelle weiter im Corona-Modus
Die Corona-Pandemie zwingt auch uns auch weiterhin, die persönlichen Kontakte soweit wie möglich zu reduzieren. Wir bitten daher darum, sich vorzugsweise per Mail (info@djv-sachsen.de) oder telefonisch (0351/2527464) mit Ihren Anliegen an uns zu wenden – und von spontanen Besuchen abzusehen.
Zu den normalen Öffnungszeiten ist immer eine Person aus dem Geschäftsstellen-Team erreichbar – und hilft Ihnen gerne weiter.
Und zum guten Schluss ...
Zu verschenken: 30 druckfrische Exemplare des Magazins femMit
... eine Verlosung
Corona hat vieles auf den Kopf gestellt oder verhindert - auch die als Konferenz geplante femMit. Initiatorin Romina Stawowy hat sich aber nicht unterkriegen lassen und ein höchst lesenswertes und grandios gestaltetes Magazin daraus gemacht. Das gibt es auch im Zeitschriftenhandel - und es soll künftig sogar regelmäßig erscheinen. Wir verschenken 30 druckfrische Exemplare - einen ersten Einblick gibt das Video. Interessiert? Eine Mail an newsletter@djv-sachsen.de reicht.
Mit freundlichen Grüßen
und bis zum nächsten Mal.
Ihr
Lars Radau,
Geschäftsführer DJV Sachsen
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