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DJV Update - Corona-Impfung, Härtefallprogramm und Lesestoff

Revue
 
 
27. April · Ausgabe #7 · Im Browser ansehen
DJV Update
Foto: Dado Ruvic/Reuters
Foto: Dado Ruvic/Reuters
Liebe Kollegin, lieber Kollege,
das Coronavirus prägt nach wie vor das (Berufs-)Leben. Immerhin gibt es durchaus positive Nachrichten: Journalist*innen sind in Sachsen in der Prioritätsgruppe Drei eingeordnet und können seit vergangener Woche via http://sachsen.impfterminvergabe.de einen Termin buchen. Wir haben mit dem Sozialministerium vereinbart, dass wir für unsere Mitglieder, die als Freiberufler arbeiten, das benötigte Legitimations-Formular ausstellen. Bei Bedarf reicht eine Mail an info@djv-sachsen.de.
Festangestellte Kolleg*innen benötigen zum Nachweis ein ausgefülltes Formular des Arbeitgebers, das hier zu finden ist: https://bit.ly/32Ulllz. Zum Impftermin sollten beide Gruppen den Personalausweis und sicherheitshalber den Presseausweis dabeihaben.
Schriftstück mit Wirkung: Der DJV Sachsen stellt Legitimations-Formulare aus.
Schriftstück mit Wirkung: Der DJV Sachsen stellt Legitimations-Formulare aus.
Corona: Sachsen legt Härtefallprogramm auf
Unternehmen und Selbstständige, die durch die Covid-19-Pandemie betroffen sind, aber bislang durch alle Antragsraster für Corona-Hilfen fielen, können nun auf finanzielle Unterstützung hoffen. Insgesamt stehen 75 Millionen Euro für sogenannte Härtefälle in Sachsen zur Verfügung.
Die Härtefallhilfen zielen auf Unternehmen und Selbstständige, die aufgrund besonderer Fallkonstellationen von den Programmen der Überbrückungshilfe und der November- oder Dezemberhilfe ausgeschlossen sind. Sie sollen einen Leistungszeitraum von Juni 2020 bis Juni 2021 umfassen. Die Gelder sollen etwa für betriebliche Fixkosten in Anlehnung an die Überbrückungshilfen gezahlt werden.
Voraussetzungen sind unter anderem, dass eine pandemiebedingte Existenzbedrohung des Antragstellers vorliegt und er aus den Bundesprogrammen keine Unterstützung erhalten kann. Mit der Bearbeitung und Umsetzung des Programms wird die Sächsische Aufbaubank beauftragt. Programmstart ist voraussichtlich am 3. Mai, zur Pressemitteilung des Wirtschaftsministeriums geht es hier entlang.
Bewerben: Deutsch-Polnisches Recherchestipendium
Die Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit schreibt in diesem Jahr erneut ein Recherchestipendium aus. Unterstützt werden Journalistinnen und Journalisten, “deren Arbeiten zur Qualität der deutsch-polnischen Beziehungen beitragen”.  Das Stipendium ist mit maximal 2.500 Euro dotiert und soll Recherchekosten in Deutschland, Polen oder deren Nachbarländern abdecken. Die Höhe der Unterstützung ist abhängig von der Art der Recherche und ist für Zeitungsartikel, Bücher sowie Radio- oder Fernsehreportagen gedacht. 
Bewerben können sich Journalist*innen mit Berufserfahrung, die ihren festen Wohnsitz in Deutschland oder Polen haben. Einsendeschluss ist der 11. Mai 2021, zu Details und zur Bewerbung geht es hier entlang.
Weitersagen: Der MDR sucht Volontär*innen
Die MDR-Zentrale in Leipzig. Foto: Lars Radau
Die MDR-Zentrale in Leipzig. Foto: Lars Radau
Beim Mitteldeutschen Rundfunk läuft derzeit - und noch bis 16. Mai - die Bewerbungsrunde für Volontariate. Ab März 2022 sollen 10 neue Volontär*innen ihre “fundierte journalistische Ausbildung in unserem modernen, multimedialen Unternehmen” beginnen, heißt es in der Ausschreibung. Und weiter: “Während des Volontariates lernst Du unsere abwechslungsreiche Arbeit kennen und wirst in verschiedenen Redaktionen in Halle und Leipzig sowie in den drei Landesfunkhäusern in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen eingesetzt. In 24 Monaten wechseln sich intensive Seminarphasen, längere Praxisstationen und innovative Projekte ab.” Wer also jemanden kennt (oder selbst Interesse hat): zu den Details und Konditionen geht es hier entlang.
Zum Abschluss: Ein starkes (Lese-)Stück
Quelle: Übermedien [Screenshot rbb / Montage Übermedien]
Quelle: Übermedien [Screenshot rbb / Montage Übermedien]
Weil es um den DJV geht, zitieren wir hier das Bildblog: “Einen wahren Krimi hat Marcus Engert für Übermedien und BuzzFeed News aufgeschrieben. Mitarbeiter der Stasi-Unterlagenbehörde hätten offenbar dem rbb und der ‘Bild’-Zeitung geholfen, Mitglieder und Funktionäre der größten deutschen Journalistengewerkschaft auszuforschen. Mehr als 1.000 Seiten seien herausgegeben, Unterlagen über 164 Menschen dafür durchleuchtet worden. Rechtswidrig, wie die Behörde selbst einräume.” Zum Text geht es hier entlang.
Mit freundlichen Grüßen - und bis zum nächsten Mal!
Ihr
Lars Radau,
Geschäftsführer DJV Sachsen
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