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DJV Update - Ausgezeichnete Kollegen & Ukraine-Austausch

Revue
 
 
3. August · Ausgabe #15 · Im Browser ansehen
DJV Update
Ausgezeichnet: LVZ-Reporter Josa Mania-Schlegel. Foto: Hannah Suppa / LVZ
Ausgezeichnet: LVZ-Reporter Josa Mania-Schlegel. Foto: Hannah Suppa / LVZ
Liebe Kollegin, lieber Kollege,
in Berlin sind gestern Abend des “Journalistinnen und Journalisten des Jahres 2020” ausgezeichnet worden. Eine unabhängige Jury kürt im Auftrag Fachzeitschrift “Medium Magazin” seit 2004 jährlich Kolleg*innen, die “etwa besondere Themen und Trends aufgegriffen oder sich mit Recherche oder redaktionell-strategischer Leistung hervorgetan haben”. Es gibt etliche Kategorien, und auf den ersten Plätzen finden sich viele bundesweit bekannte Gesichter, etwa die Wissenschaftsjournalistin Mai Thi Nguyen-Kim und Fernseh-Talker Markus Lanz. Aber auch zwei Kollegen aus Sachsen sind weit vorne mit dabei: Josa Mania-Schlegel, seit Mai 2020 bei der Leipziger Volkszeitung, belegt den zweiten Platz in der Kategorie “Reporter des Jahres (regional)”. Die Jury würdigte unter anderem seine Recherchetiefe, sein gekonntes Erzählen und seine Freude an der Debatte. An der fehlt es auch Martin Machowecz nicht, Zweiter in der Kategorie “Politik”. Der gebürtige Meissener leitete bis Juli das Leipziger Büro der Wochenzeitung Die Zeit und verantwortete die “Zeit im Osten”. Die, so die Jury, sei unter seiner Leitung “zur wichtigsten und verlässlichsten Stimme in der Ost-Berichterstattung geworden.” Wir gratulieren!
Einladung: Wie ticken (klicken) Parteien im Wahlkampf?
Am 9. September planen der DJV Sachsen, die DPRG, der Mitteldeutsche Presseclub und die Landesgruppe des Bundesverbandes der Kommunikatoren eine virtuelle Podiumsdiskussion zum Thema “Wie ticken (und klicken) Parteien im Wahlkampf?” Schwerpunkt sollen weniger die politischen Inhalte sein. Vielmehr geht es um die Frage, “wie sich die Kommunikation zwischen den Parteien und den Wähler*innen unter Einbeziehung der Medien gestaltet und welchen Wandel diese Kommunikation in den vergangenen Jahren genommen hat”. Dabei spielt natürlich auch die veränderte Kommunikation via Internet eine Rolle. Dazu gibt es einen Impuls-Vortrag des “Hamburger Wahlbeobachters” Martin Fuchs, auf dem virtuellen Podium diskutieren Ulrike Nimz, Korrespondentin der Süddeutschen Zeitung in Leipzig, ihr Kollege Stefan Locke von der FAZ und Malte Pieper vom MDR. Weitere Infos und Details bald hier - oder auch schon jetzt via newsletter@djv-sachsen.de.
Erfahrungen gefragt: Homeoffice & mobiles Arbeiten
Als die Corona-Pandemie Fahrt aufnahm, konnte es manchen Medienarbeitgebern gar nicht schnell genug gehen, ihre Journalist*innen mit Laptops und anderem mobilen IT-Zubehör auszurüsten. Tausende Journalist*innen bundesweit zogen ins Homeoffice um, recherchierten und schrieben in den eigenen vier Wänden, nahmen per Videokamera an Redaktionskonferenzen teil. Davon ausgenommen blieben nur Reporter und Fotografen, die weiterhin “draußen” unterwegs sein mussten.
Die gesetzliche Homeoffice-Pflicht ist seit Ende Juni vorbei. Die Erfahrungen sind ambivalent: Die einen konnten das gut einrichten, die anderen sahen Probleme darin, dass ihre Privatsphäre plötzlich Teil des Arbeitsbereichs wurde. Die nicht mehr vorhandene Trennung von der Familie jedenfalls stellte viele Recherchen vor neue, bislang ungekannte Herausforderungen. Wir würden gerne wissen: Wie war es bei Ihnen? Wie ist es jetzt? Wie wollen Sie künftig arbeiten? Wir wollen zunächst Eindrücke und Impulse sammeln - schreiben Sie uns gern: newsletter@djv-sachsen.de.
Ideen & hyperlokale Impulse: Austausch mit der Ukraine
Unabhängigkeitsdenkmal im Zentrum von Kiew. Foto: Andreas Lamm /ECPMF
Unabhängigkeitsdenkmal im Zentrum von Kiew. Foto: Andreas Lamm /ECPMF
Das Europäische Zentrum für Presse- und Medienfreiheit (ECPMF) lädt in Zusammenarbeit mit dem Regional Press Development Institute (RPDI) und mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes lokale und hyperlokale deutsche Redaktionen ein, an einem Austausch in die Ukraine teilzunehmen. Der Austausch “soll die Möglichkeit bieten, die ukrainische Medienlandschaft kennenzulernen und zu erfahren, wie Journalist*innen in diesem Land arbeiten”.
Während Deutschland im Reporter-ohne-Grenzen-Pressefreiheitsindex auf Platz 13 steht, liegt die Ukraine auf Platz 87. Die Unterschiede zwischen der Arbeit in Deutschland und der Ukraine sind groß – und durch den Austausch will das ECPMF “gegenseitig vorteilhafte Kooperationen zwischen deutschen und ukrainischen Redaktionen fördern, mit Blick auf die Zusammenarbeit bei zukünftigen Geschichten und Recherchen mit Fokus auf die Ukraine und/oder die osteuropäische Kontinentalregion.” Der Austausch ist für Oktober geplant, Bewerbungen müssen bis zum 8. August, 23:59 Uhr Berliner Zeit (MESZ) eingegangen sein. Zu einem FAQ-Katalog geht es hier, zur Bewerbung hier.
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Und, last but not least: Hier geht es zum aktuellen Newsletter des DJV-Bundesverbandes. Dieser kleine Newsletter macht eine kurze Sommerpause - und ist am 31. August wieder in Ihrem Postfach.
Mit freundlichen Grüßen - und bis zum nächsten Mal!
Ihr
Lars Radau,
Geschäftsführer DJV Sachsen
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