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Rinder, Restaurants und Rotlicht-Probleme

Einmal mehr hat das Überregionale für die grössten Schlagzeilen gesorgt. Die UBS bekommt einen nieder
Das Beste der Woche
Zeno Geisseler Zeno Geisseler
Redaktor
Einmal mehr hat das Überregionale für die grössten Schlagzeilen gesorgt. Die UBS bekommt einen niederländischen Chef, das Corona-Virus wütet weiter, in Syrien droht ein direkter Krieg zwischen Russland und der Türkei und in Deutschland kam es zu einer schrecklichen Bluttat. In Schaffhausen war es hingegen relativ ruhig. Was aber nicht heisst, dass es keine Aufreger gab. Hier meine Auswahl der Woche.

Zurück zu alter Grösse? Das ist für das Parlament der Stadt Schaffhausen vorderhand kein Thema mehr. Ganz knapp hat der Rat eine Motion abgelehnt (🔒ABO), welche eine Vergrösserung des Grossen Stadtrats von 36 auf 50 Sitze vorsah – also auf die Zahl, die bis 2008 galt. Eine Berechnung zeigt nun: Gewisse Parteien hätten selbst bei einer Vergrösserung keinen einzigen Sitz gewonnen. (🔒ABO)
Doch, doch, ein neues Restaurant am Rheinufer, erbaut und verpachtet von der Stadt, das braucht es, hat Stadtrat Daniel Preisig (SVP) uns in einem Interview gesagt (🔒ABO). Wettbewerb belebe das Geschäft. Die Schaffhauser Wirte können dieser Argumentation aber nicht vorbehaltlos folgen. Während Lorenz Messora von der Sommerlust das Projekt begrüsst, hegt Renato Pedroncelli, Präsident von Gastro Schaffhausen, gemischte Gefühle. Es sei keine Kernaufgabe der Stadt, Restaurants zu bauen, und überhaupt sei der Markt schon gesättigt. Entschieden ist noch nichts: Der Bau, der über zwei Millionen Franken kosten soll, muss zuerst noch von Parlament und Stimmvolk bestätigt werden. (🔒ABO)
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Es gibt Lichtsignalanlagen, die sind einfach zu wenig sensibel. Jene an der Klettgauerstrasse in Nehausen zum Beispiel. Sie merkt nicht schnell genug, wenn ein Fahrzeug vor der Ampel hält. Die Folge: Verägergte Autofahrer – und politische Diskussionen. Bis die Problemampel wieder richtig schaltet, geht es aber noch eine Weile. Sie muss zuerst repariert werden. Dabei wäre es vielen Autofahrern am liebsten, wenn die Anlage ganz abgeschaltet würde. (🔒ABO)
Zum Schluss noch dies: Kilian Baumann (39) ist Nationalrat der Grünen, aber auch Landwirt und Rindfleischproduzent. Eigentlich, so müsste man denken, hätte er alles Interesse daran, dass die Leute möglichst viele Steaks und Würste essen. Doch er sieht dies anders: «Unser Planet», sagt er, «wird gegen die Wand gefahren. Der Fleischkonsum in der Schweiz muss halbiert werden.»
Ich hoffe, dass Ihnen meine kleine Auswahl gefallen hat. Geniessen Sie Ihren Sonntag und starten Sie gut in die neue Woche!

Zeno Geisseler
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