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Bier, Jazz und eine alte Krankenschwester

Wir haben eine Woche der Lockerung hinter uns. Die meisten Schulen sind wieder offen, die Restaurants
Das Beste der Woche
Zeno Geisseler Zeno Geisseler
Redaktor
Wir haben eine Woche der Lockerung hinter uns. Die meisten Schulen sind wieder offen, die Restaurants auch. Ich traf mich mehrere Male mit Freunden zum Kaffee oder zum Mittagessen. Es ist zwar zu Beginn ein wenig seltsam, an Tischchen zu sitzen, die so weit auseinander stehen. Aber alles in allem war es doch eine erste, vorsichtige Rückkehr zur Normalität.
Dennoch haben wir weiterhin Schlagzeilen gelesen, die wir so noch nie zu Gesicht bekommen hatten, zum Beispiel «Keller-Sutter macht Liebespaaren Hoffnung» – welches Mitglied der Landesregierung hat dies zuvor schon mal von sich behaupten können? Es ging dabei übrigens um die Grenzöffnung.
Doch auch regionalpolitisch ging etwas: Die Parlamente von Stadt und Kanton Schaffhausen tagten zum ersten Mal seit Ausbruch der Corona-Krise wieder. Das ist ein wichtiger Schritt für unsere Demokratie.
Hier nun meine Highlights der Woche. Viel Spass bei meiner Auswahl und eine gute Woche!

Mit einem gewissen Neid habe ich die Geschichte meiner Kolleginnen Fabienne Niederer und Roberta Fele in der Zeitung entdeckt: Sie haben nämlich einen Bierbraukurs besucht. Ich meine, läuft so etwas überhaupt unter Arbeitszeit? Zurückgebracht haben sie leider keine Muster für die Redaktion, dafür aber eine sehr lesenswerte Reportage, tolle Bilder und ein kleines Video. (🔒 ABO)
Florence Nightingale wäre diese Woche 200 Jahre alt geworden. Die britische Krankenschwester ist die Begründerin der modernen Pflege. Sie war aber auch eine hervorragende Statistikerin und sie gilt als Erfinderin der Infografik. Wir haben Nightingales Geburtstag zum Anlass genommen, über den Zustand der Pflegeberufe in der Schweiz zu sprechen. Ursina Bührer von der Spitex, Harald Hettich, Stationsleiter Alterszentrum Emmersberg und Claudia Löffler von den Spitälern Schaffhausen haben uns einen eindrücklichen Einblick in ihre Berufe gewährt. (🔒 ABO)
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Gestern ist das 31. Schaffhauser Jazz-Festival zu Ende gegangen. Auch dieser Anlass blieb nicht von Corona verschont: Das Publikum durfte nicht live im Saal dabei sein. Eine Absage kam für die Organisatoren dennoch nicht in Frage. Sie verlegten den Anlass nach einem kurzen Brainstorming beim Feierabendbier kurzerhand ins Internet, wo man die Aufzeichnungen aus der Kammgarn kostenlos sehen konnte. Mein Kollege Alfred Wüger hat dem Online-Jazz nachgespürt. (🔒 ABO)
Zum Schluss noch zum Tennis. Mein Kollege Hans-Christoph Steinemann von der Sportredaktion hat den Schaffhauser Tennis-Profi Sandro Ehrat getroffen. Auch dessen Jahresplan wurde von Corona arg durcheinandergeschüttelt, vor allem aber brachen ihm die Einnahmen weg, um sich und seine kleine Familie zu ernähren. Es kann ja nicht jeder in der Gehaltsklasse eines Roger Federer spielen. Um die Saison zu retten, hat Sandro Ehrat jetzt ein Crowdfunding gestartet. Sein Ziel: 50 000 Franken. (🔒 ABO)
Weitere News, nicht nur zu Corona, finden Sie jederzeit auf unserer Website. Ich wünsche Ihnen eine gute Woche!
Zeno Geisseler
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