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Abseits des politischen Sonntagsmarathons

Geschätzte Leserin, geschätzter Leser Es ist ein Wahl- und Abstimmungssonntag, wie es ihn lange nicht
Das Beste der Woche
Mark Liebenberg Mark Liebenberg
Redaktor Region
Geschätzte Leserin, geschätzter Leser
Es ist ein Wahl- und Abstimmungssonntag, wie es ihn lange nicht mehr gab. Fünf eidgenössische Abstimungsvorlagen und dazu noch die Wahlen zum Schaffhauser Kantonsparlament werden heute entschieden. Ein politischer Marathonlauf!
Ab 12 Uhr heute erfahren Sie alles dazu alles Spannende aus erster Hand, und zwar in unserem Live-Ticker auf www.shn.ch.
Doch ereignisreich war die Woche aus Schaffhauser Sicht auch unabhängig vom heutigen Wahlsonntag. Folgende fünf Artikel lege ich Ihnen ans Herz.

I. Das Eingeständnis der Woche: Missstände, Pannen und Versäumisse rund um die Website des Kantons und das Informatikunternehmen von Stadt und Kanton Schaffhausen waren schon länger ruchbar. Jetzt hat der zuständige Regierungsrat Walter Vogelsanger erstmals Fehler eingeräumt. Deren Behebung und die Aufarbeitung der Angelegenheit dürfte die Öffentlichkeit allerdings noch ein wenig länger beschäftigen. (🔒 ABO)
II. Der Aufreger der Woche: Die illegale Besetuung des Bundesplatzes in Bern durch Klimaaktivisten und die Räumung des Camps nach zwei Tagen hat die Gemüter im Land erhitzt. Die Schaffhauser Parlamentarier waren während der Session vor Ort – und haben die Aktion sehr unterschiedlich bewertet, wie meine Kollegin Andrea Tedeschi berichtet. (🔒 ABO)
III. Der Geheimtipp der Woche: Sie ist achtzig Jahre alt und wird gerade erst richtig entdeckt: Die Schaffhauser Künstlerin Beatrix Schaeren hat es nie gross ins Rampenlicht des regionalen Kunstlebens gedrängt. Unser Kulturredaktor Alfred Wüger und die Fotografin Roberta Fele haben die Malerin in ihrem Atelier besucht – und ein erstaunlich vielschichtiges Oeuvre vorgefunden. (🔒 ABO)
IV. Der Disput der Woche: Nach zwei Jahren ist der Kanton seiner Pflicht nachgekommen und hat festgelegt, wo er einen kleinen Durchgangsplatz für Schweizer Fahrende bereitstellen will. Doch diese Aussicht gefällt nicht allen. Vorbehalte äussern die Nachbarn des Grundstückes im Merishausertal, wo derzeit ein Restaurantneubau entsteht. (🔒 ABO)
V. Das Projekt der Woche: Corona beschäftigt uns alle noch eine Weile und wegen der Folgen der Pandemie kippt das Budget des Kantons voraussichtlich ins Minus. Trübe Aussichten? Nein, es ist der Moment, wo wir über die Zukunft reden müssen. Eine Entwicklungsstrategie für den Wirtschaftstandort und den Lebensraum Schaffhausen für das Jahr 2030 wollen Akteure aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft erarbeiten. Dazu gehört auch ein Mitwirkungsprozess mit der Bevölkerung. Wertvolle Impulse könnten von diesem Vorhaben ausgehen, schreibt mein Kollege Zeno Geisseler in seinem Kommentar.
Und damit wünsche ich Ihnen einen spannenden Abstimmungs- und Wahlsonntag und einen guten Start in eine herbstliche neue Woche.
Ihr Mark Liebenberg
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