vonGammCom Global Revue - Issue #10: Wanna Cry, Hildegard Knef, WLAN und versteckte Risiken.

Revue
 
Ehe man es sich versieht sind wir schon mitten im Mai, die Sonne scheint und Solarworld ist pleite. D
 
May 30 - Issue #10

vonGammCom Global Revue

Executive Services, Outsourcing, Strategy, People, Politics, Business - vonGammCom Global Institute for Change, http://von-gamm.com

Ehe man es sich versieht sind wir schon mitten im Mai, die Sonne scheint und Solarworld ist pleite. Daß diese Firma eine Luftnummer sein wird, ahnte ich bereits im Jahr 2009 und habe mich entsprechend darauf eingestellt. Ich hatte dann vor einigen Jahren aufgrund meiner Tätigkeit als Outsourcing-Direktor einen kurzen Einblick in diese Branche und erlebte dort bis auf ein paar wenige gute Technologien genügend Menschen die meinten, daß sie auf Wasser laufen können. Und klar: mit viel heißer Luft, gefördert durch Subventionsgelder denken sogar Schweine daß sie fliegen können. Das erinnert mich an meinen Kollegen David, der Anfang der heißen 2000er in seinem Büro ein Mobile mit fliegenden Schweinen hatte. Diese waren an einer Art Ventilatorrotor angebracht und sobald man ein Knöpfchen drückte, ging die Sause los! David war damals Verkaufsdirektor in einem IT Konzern für einen größeren englischen Telekommunikationskunden - jedes Mal wenn er diesen besucht hatte, betätigte er diesen Schweineflugventilator - das hat ihn beruhigt. 
Apropos Großbritannien: British Airways hat es arg erwischt. Ein Blitzschlag, beide globalen Datacenters offline und Flüge gingen von Samstag bis Montag nicht mehr. Das Gepäck sortiert sich jetzt so langsam wieder, Stand Dienstag, also vier Tage darauf Und bei BA sind sie eigentlich keine Anfänger, es kann einen auch einfacher hart treffen. Unten lesen Sie einen Beitrag aus it-Channels der die Hintergründe beleuchtet. 
Sie erinnern sich an unseren Artikel vor ein paar Wochen “Blut für Öl am Hindukusch”, bei dem wir das Thema Seidenstraße aufgegriffen haben. Inzwischen schreibt sogar der Fokus darüber, jedoch ohne das Thema Öl zu erwähnen, wie komisch auch, wohingegen der Deutsche Arbeitgeberverband unseren Artikel dankend übernommen hat. Prompt gab es Reaktionen, denn “speaking the unspeakable” ist in Deutschland immer noch so eine Sache. Wir haben den Artikel nun ins Englische übersetzt - mal sehen wo er bald landet.
Manche Risiken werden überbewertet und schüren Angst, andere sind absolut gesehen unterbewertet. “Die Versicherer” haben eine recht mutige Online-Werbekampagne gestartet und sie ist sogar informativ, daher bringen wir diese in diesem Newsletter als gutes Beispiel von recht solider Information, vertrauenswürdiger als manches was einem sonst so über den Bildschirm flattert.
Das Thema Cybersicherheit ist mit dem “WannaCry” Trojaner sehr offensichtlich auf die Bildschirme gerückt. Wer Backups hat ist klar im Vorteil. Dennoch: es zeigt, wie ein außer Kontrolle geratener Geheimdienst Schlupflöcher für sich behält, diese dann von Dritten ausgenutzt werden und am Schluß Hunderttausende Rechner lahmgelegt werden - dies verbunden mit einem Betriebssystem, das aus Sicherheitsgründen nie und nirgendwo installiert hätte werden sollen. Derweil hat Microsoft Windows 10S vorgestellt: nur was aus dem Appstore kommt, das kann installiert werden, natürlich kostenpflichtig. So kann man auch die Freude am Programmieren killen. WLANs können übrigens - ähnlich wie Radargeräte - Räume überwachen und der Mikrofontreiber von HP Notebooks überwacht sogar die Tastatur und zeichnet brav alle Keystrokes auf. Toll, zusammen mit Smartmetern für Heizung und Warmwasser sowie dem Rauchmelder und Sie haben die Überwachung perfekt. Ich höre gerade schon wieder irgend so einen Heiko säuseln: “Wer nichts zu verbergen hat, der…” Klappe!
Kürzlich mußte ich einem Kandidaten einen CV zurückweisen. Guter Mann, aber der CV war einfach nicht so wie er sein sollte, to say it mildly - der CV sah aus wie die Reklametafel von einem Fußballverein. Doch danach ging er in sich und hat ihn mir - nach Konsultation eines Business Partners namens GetInterviewsCV - in Hochglanz zurückgeschickt. Ein Unterschied wie zwischen Kreisliga und Champions League - auch im Verdienst. 

Falls Sie einmal in China bei Ihrem ersten Business Meeting sein sollten, legen Sie sich kein Pandafell um, das wird nicht so goutiert. Dieses und weiteres zeigt eine Foto-Strecke im Manager Magazin zum Thema Business-Fettnäpfchen - und ein sehr guter Beitrag aus der Harvard Business Review beschreibt, daß es sich oftmals lohnt, Geschäfte abzulehnen: Das Wort Nein ist sehr wertvoll, denn: Es kommt etwas Besseres, man muß nicht jedem Mist nachhecheln.
Wer die Microsite zum Thema Verdummung kennt, der weiß, was ich von Moderner Kunst halte. Daß aber die CIA die moderne Kunst als Desinformationskampagne benutzt hat, das sollte Ihnen gewahr sein, insbesondere dann, wenn Sie mal wieder eine teuer gekritzelte Schreibtischunterlage für einen fünfstelligen Betrag beim Galeristen sehen. Apropos Verdummung: Sozialwissenschaften sind und bleiben Schwafelwissenschaften. So schafften es nun zwei Forscher unter Pseudonym “Peter Boyle” und “Jamie Lindsay” in das peer-reviewte Journal “Congent Social Sciences” mit einem 3000 Worte-Artikel zu kommen, das sich mit dem Penis des Mannes als sozialem Konstrukt beschäftigte und sogar eine Verbindung zwischen Penis und Klimawandel hergestellt hat. Die beiden Autoren haben sich große Mühe gegeben, das ganze Postmodernisten-Geschwafel nachzuahmen, und dabei – sogar mit Kontroll-Lesen – sichergestellt, daß sich in ihren Paper keine einzige sinnvolle Aussage steht und man garantiert nicht herausfinden kann, worum es in dem Paper eigentlich geht. Doch ernsthaft: Die meisten “Social Sciences” Abschlüsse sind gerade mal gut genug um damit bei Burger King die Bestellung aufzunehmen. Unglücklicherweise durchsetzen gerade diese Absolventen inzwischen den öffentlichen Dienst mit geballter Inkompetenz und leisten damit der Umverteilung von “Fleißig” nach “Parasitär” weiteren Vorschub. Die beste Lösung wäre dann wohl: Stecker ziehen bei den Hochschulen. Bedauerlich ist bloß, daß sogar die TU München inzwischen Gender Studies in das Bachelor Wahlpflichtprogramm in Ingenieurstudiengänge wie Elektrotechnik und Informationstechnik unterbringen mußte - denn wer da als Universität nicht spurt und keine grundguten Genderprofessorinnen beschäftigt, bekommt es mit dem Ministerium zu tun. Das tut weh. Bitte wenden Sie sich bei Beschwerden an unseren Frauenbeauftragten, siehe Impressum.
Dies führt uns unweigerlich zur Abteilung “Grandes Dames”: Bitte hören Sie das Lied von Hildegard Knef nicht bei schlechtem Wetter oder wenn Sie einen schlechten Tag hatten - wir garantieren für nichts. Ich hatte es mal bei Regen an einem müden Dienstagabend in Stuttgart-Möhringen im Auto am Laufen - so muß sich die Vorstufe zur Hölle anfühlen, dachte ich mir. Doch die Hildegard ist eine der ganz Großen - und das ganz ohne Feminismus und Frauenbeauftragten. Das zeigt auch der Film “Nachts auf den Straßen” mit ihr und Hans Albers. Gönnen Sie sich diesen Film abends auf Ihrem YouTube Screen, im TV wird es sonst kaum etwas Besseres geben. Vorher können Sie sich ja noch Alyssa Acré anschauen, die junge Dame geizt nicht mit weiblichen Reizen und das ist gut so! 

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