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Über die Bedeutung und die Messbarkeit des Kontakts - Issue #51

Ann Cathrin Riedel
Ann Cathrin Riedel
“In the time of the coronavirus, ‘I love you’ is what we say before loneliness or loss, not before a hug or kiss.”, aus “viele Grüße” wird ein “bleib gesund” und aus einem “pass auf Dich auf” wird nochmal mehr ein “Du bist mir wichtig”. Man hat jetzt schon das Gefühl, dass diese (bei mir sind es drei) Wochen mit Corona in Deutschland alles ändern und das nichts mehr so sein wird, wie es war. Das, was diese Krankheit mit dem Körper anstellt, ein Geheilter aus Großbritannien hat es hier aufgeschrieben, ist gruselig. Noch gruseliger ist die Vorstellung, dass wenn Freunde oder Familienmitglieder krank werden, wir sie nicht mal im Krankenhaus besuchen können. Wenn es ganz schlimm wird, wir sie nicht nochmal sehen können, bevor sie sterben. Deswegen nochmal mehr: bleibt zuhause, lasst alles Unnötige sein, wascht Euch die Hände, desinfiziert alles, was draußen war, passt auf Euch auf.
Ich habe letzte Woche zwei Podcasts aufgenommen. Als Gast, keine Sorge! Einen davon mit der Journalistin Andrea Pauly von der Schwäbischen Zeitung. Ich pack ihn hier rein, sobald er erschienen ist! Ein Thema, über das wir sprachen, war, wie sehr sich unsere Welt verändern wird, nach Corona. Insbesondere jetzt da wir rausgefunden haben, was alles digital möglich ist. Ob wir künftig nur noch digital unsere Freunde treffen oder digital Kunst konsumieren. Ich denke definitiv nein. Und dass das alles uns viel mehr die Augen öffnet, dass Digitalisierung nicht das Allheilmittel ist und nicht soooo geil ist, wie manche immer denken. Nur noch Home Office, von überall in der Welt arbeiten, you name it. Manche redeten davon, als wäre das der Zustand, in dem wir alle glücklich wären. Aber so sehr ich das Digitale liebe, so sehr glaube ich auch, dass wir viel zu sehr unterschätzen, was das Zwischenmenschliche bedeutet. Es wäre toll, wenn Home Office und Videokonferenzen jetzt mehr Menschen ermöglicht, flexibel zu arbeiten – gerade dann, wenn es akut notwendig ist, weil zum Beispiel die Kita zu hat. Ich glaube und hoffe aber, dass Menschen nun merken, dass das Digitale einem mehr Möglichkeiten eröffnet, aber keine Gefahr ist, das analoge Zusammenkommen zu ersetzen. Denn ein Konzert im Netz sehen mag schön sein. Aber ich glaube, man bekommt selbst beim besten Soundsystem nicht so eine Gänsehaut wie im Konzertsaal. Eine digitale Konferenz ist schön, aber die Gespräche am Rande sind offline viel leichter möglich. Menschen vor sich live lachen zu sehen, kleine Berührungen, Mimik unverzerrt zu sehen. Das hat alles einen Wert an sich, den wird kein Screen und auch keine künstliche Intelligenz jemals ersetzen. Und auch, wenn nach einem Wein mit der Freundin über wire (wir lieben Datenschutz und Verschlüsselung!) nicht alles nach Kneipe stinkt – dieses Zusammensein, das war den Gestank doch immer wert, oder nicht?
Alles Liebe
Ann Cathrin
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George
"I'm going out"
• boring
• obvious
• might be illegal now?

"I'm going outside for my state approved singular daily walk"
• Mysterious
• Kinda Soviet
• Good for public health
WHAT TO KNOW
Jens Spahn hat sein Vorhaben, Handy-Tracking gegen Corona zu nutzen zwar erstmal aus dem Entwurf zur Verschärfung des Infektionsschutzgesetzes gestrichen, vom Tisch ist die Sache aber noch lange nicht. Gerade wird intensiv darüber diskutiert, ob denn Datenschutz und Privatsphäre zugunsten des Gesundheitsschutzes aufgelockert werden dürfen. Dabei wird aber der zweite Schritt vor dem ersten gemacht: Wir haben noch nicht mal geklärt, ob und wenn ja welche Art von Tracking, respektive Daten, überhaupt etwas bringen würden. Hätten wir da eine klare Antwort, dann könnten wir die Debatte um Datenschutz ja gerne führen – sie fehlt aber, beziehungsweise sieht es stark danach aus, dass die Methoden, die möglich wären, viel zu ungenau sind. Daten aus den Funkzellen der Mobilfunkanbieter ungenauer als GPS-Daten und diese ungenauer als Bluetooth-Daten. Hier beim rbb ist das grafisch schön dargestellt. Man kann also mit keiner Methode genau sagen, dass zwei Menschen miteinander Kontakt hatten, wobei man dann ja noch bedenken muss, dass der Virus ja auch nochmal überspringen muss. Das tut er ja nicht mit 100%-iger Wahrscheinlichkeit wenn ich jemandem begegne – auch nicht bei nur 1m Distanz.
Da Mobilfunkdaten die schlechtesten sind, bräuchten Menschen also eine App auf ihrem Smartphone. Sie dazu zwingen, eine zu installieren, halte ich für rechtlich schwierig bis unmöglich (als Laien-Juristin). Abgesehen davon, haben gerade mal 79% der Deutschen ein Smartphone – ich erfasse so also auch nicht jeden. Sich so eine App freiwillig installieren – okay. Aber ich hätte Sorge, was alles mit diesen Daten passiert. Gerade, wenn ich infiziert wäre. Zwang, so eine App zu installieren, kann dann übrigens auch für viele Menschen mit Symptomen ein Grund sein, nicht zur Ärztin zu gehen, weil sie sich sorgen, was mit ihnen und ihren Daten dann passiert. Vielleicht eher kein Szenario für Deutschland, aber auch das sollte man einmal durchdenken. Freiwilliges Tracking funktioniert aber auch nur dann gut, wenn alle oder ziemlich viele mit machen. Ansonsten sind die Daten viel zu ungenau und ich wiege mich fälschlicherweise in Sicherheit nicht angesteckt zu sein, war aber mit einer infizierten Person in Kontakt, die aber nicht die App nutzt und so – auch nicht anonym – die bisherigen Kontakte informieren lassen konnte. Außerdem: Anke Domscheidt-Berg weist in diesem Interview zu recht darauf hin, dass wenn Menschen selbstständig die Dateneingabe machen können, Systeme wie diese App getrollt werden können. Denn wer ein bisschen Ahnung vom Internet und digitalen Systemen hat weiß: was getrollt werden kann, wird getrollt. Es braucht also Stellen, die qualifizierte Daten eingeben, denn nur gute Daten bringen was, nicht einfach nur Daten – auch darüber spricht niemand. Ihr Vorschlag für eine App ist der einzige, den ich wirklich diskussionswürdig finde.
Eine App oder Daten alleine werden aber keine Corona-Epidemie lösen oder gar aufhalten. Wenn wir nicht genügend Kapazitäten und Zugänge zu Tests haben, bringt keine Meldung einer App was, dass man wahrscheinlich einer infizierte Person über den Weg gelaufen ist. Auch in Singapur und Südkorea ist Digitalisierung nicht die Lösung des Problems. In Singapur werden übrigens zusätzlich Daten von Geldinstituten genutzt um nachverfolgen zu können wer wo wann war – über Zahlungsvorgänge. Wollen wir hier sowas? Die App aus Singapur funktioniert angeblich ohne Personenbezug. Ob das wirklich möglich ist? Hier auf Twitter kann man eine Diskussion dazu nachlesen – ich wäre ja erstmal noch bei der Frage nach dem generellen Mehrwert.
Grundrechteschutz gilt auch in Krisenzeiten. Solche Vorhaben sollten nicht unüberlegt gemacht werden. Denn wir vergessen neben den grundlegenden Debatten auch die Frage nach Kontrolle und nach Datenlöschung. Plötzlich scheint alles legitim, nur weil es angeblich(!) hilft. Die Polizei in Baden-Württemberg bekommt beispielsweise von einigen Gesundheitsämtern Daten von Infizierten übermittelt. Auf welcher Rechtsgrundlage? Zum Selbstschutz heißt es, aber bekommen sie das auch bei HIV-Infizierten? Vermutlich nicht, aus gutem Grund. Wir können die fehlende Ausstattung mit Schutzkleidung nicht mit dem über Bord werfen von Bürgerrechten wieder gut machen. Übrigens gibts auch hier keine Klärung, keine Vorgabe wann die Daten gelöscht werden.
Wer jetzt noch nicht genug von meinem Rant hat, der lese bitte den von Ruben Dieckhoff, den er für die Friedrich-Naumann-Stiftung geschrieben hat. Und eine weitere Organisation, die sich beständig gegen Überwachung einsetzt, ist Reporter ohne Grenzen.
“Das Virus gefährdet unsere Gesundheit - es sollte nicht die Demokratie gefährden”, sagt Gerhart Baum im Spiegel-Interview und zum Glück werden gerade ganz viele Stimmen laut, die über Demokratie und Bürgerrechte diskutieren. Klar ist, dass wir Einschränkungen hinnehmen müssen. Aber wie lange, wie intensiv? Ich bin froh, dass wir diese Diskussionen führen und vor allem führen können. Das macht eine liberale Demokratie aus und man kann jetzt abermals nicht dankbarer sein in Deutschland leben zu dürfen (und auch die Staatsbürgerschaft zu besitzen. Macht Euch das wirklich jeden Tag bewusst). Jetzt in den USA leben? Ich würde niemals tauschen wollen. Nicht nur, wegen diesem Irren als Präsidenten.
Auch Christian Bangel mahnt in seinem Kommentar in der Zeit dazu, sich um den Schutz von Grund- und Bürgerrechten zu bemühen. Die sind nämlich nicht nice to have und wir wissen nie, was morgen kommt (wenn uns Corona das nicht deutlich gemacht hat, was soll es dann tun?):
Die Situation, in der wir uns jetzt befinden, dient dem Schutz vieler Leben, und das rechtfertigt auch schwerwiegende Eingriffe. Aber natürlich gefährdet sie auch die Stabilität der Gesellschaft. Es könnte sich als gefährliche Bequemlichkeit herausstellen, einfach anzunehmen, dass all die restriktiven Maßnahmen, die jetzt beschlossen werden, sich quasi von selbst wieder abschaffen. Sie mögen in einigen Wochen wieder auslaufen, aber unklar ist, ob die Menschen sich daran gewöhnen, solche drastischen Einschränkungen der Bürgerrechte auch in anderen Krisensituationen hinzunehmen. Wer weiß schon, ob verantwortungsvolle Politiker wie Angela Merkel an der Macht sein werden, wenn die nächste Pandemie oder eine andere Katastrophe Deutschland bedrohen. Bürgerrechte sind nichts Selbstverständliches, und noch weniger temporär eingeschränkte Bürgerrechte.
Wir können von anderen tragischen Ereignissen, die zur Verschärfung und eben nicht Zurücknahme von Sicherheitsgesetzen führten, lernen. Wie zum Beispiel 9/11. Das heißt nicht, dass es nicht notwendig sein kann, dass Gesetze verschärft werden. Keine Frage. Es muss aber die Frage sein, ob diese Maßnahmen was gebracht haben – nebst ihrer Verhältnismäßigkeit zum jetzigen Zeitpunkt. Ich schrieb schon letzte Woche darüber, dass nie wieder welche zurück genommen wurden, außer von Karlsruhe. Und das ist das was mich nochmal wachsamer sein lässt: Die fehlende Evaluation, die fehlende Einsicht, dass man heute Maßnahmen trifft, die wider besseren Glaubens nichts brachten und man sie daher wieder zurück fährt und nach geeigneteren Maßnahmen zur Problemlösung sucht.
Auch lesenswert ist dieses Interview der schweizer Republik, das nochmal zeigt, was so die Vorteile einer liberalen Demokratie sind:
Weshalb sind Grundrechte überhaupt so wichtig?
Sehr wahrscheinlich hätten wir die Corona­krise so nicht, wenn das Virus zuerst in einem Staat aufgetaucht wäre, der liberal ist und sich an die Grund­rechte hält. In einem Staat, in dem es möglich ist, Obrigkeiten zu kritisieren und auf Missstände hinzuweisen.
Wie meinen Sie das?
Wäre den Ärzten in Wuhan nicht verboten worden, die Öffentlichkeit über die neue Krankheit zu informieren, hätte man schneller reagieren können. Am Ursprung dieser Krise steht also auch eine Einschränkung der Informations­freiheit. Die chinesische Regierung sagte: Fake News. Diese Gefahr sehe ich hierzulande so nicht.
Das Interview schließt mit der Hoffnung, dass durch die Corona-Krise den Menschen wieder bewusst wird, was Freiheitsrechte eigentlich sind und welche Bedeutung sie für uns haben. Das hoffe ich auch.
Wie umfassend diese Krise ist zeigt sich auch daran, dass Rechtsradikale sie ausnutzen. Mit Verschwörungstheorien und Desinformationen wird kräftig gezündelt, Vertrauen in den Staat und die Regierung untergraben. Antisemitismus und Rassismus sind dabei natürlich ganz vorne mit dabei. Mit Videos, die nicht nur aus dem Zusammenhang gerissen werden, sondern auch noch behaupten, die zu sehnenden randalierenden Menschen seien Migranten, gehen gerade in den Netzwerken der Rechten viral und feuern die Stimmung gegen Migranten an, bestätigen die Auffassung, dass Grenzen geschlossen bleiben müssen. Von der Idee, das Bargeld abgeschafft werden solle, von einer Finanzkrise abgelenkt werden soll, die bevorgestanden hätte, bis hin zu einer Impfung mit Partikeln, die unsere Gedanken lesen können, ist alles mit dabei. Die Expert:innen, die hier im Artikel zu Wort kommen, zeigen umfassend auf, was weltweit in dieser Szene gerade verbreitet wird und wie Pläne für einen Umsturz oder gar Bürgerkrieg geschmiedet werden. Das ist ziemlich gruselig. Gruselig ist auch, dass Videos, die das Virus verharmlosen, gerade millionenfache Aufrufe haben, also eindeutlich aus der Bubble der rechtsextremen heraus kommen. Gut sei aber, dass man an Zahlen auch merke, dass bei Gesundheitsthemen die Deutschen doch eher auf klassische Medien setzen.
Dass das so ist, zeigen gerade die Einschaltquoten der Tagesschau. Nicht nur im Fernsehen, sondern auch bei YouTube und anderen Plattformen. Hier zeigt sich, wie gut es ist, den Öffentlich Rechtlichen Rundfunk zu haben, der Informationen verbreitet, die eben nicht hinter einer Paywall sind. Auch, wenn viele Nachrichtenanbieter die Informationen zu Corona vor die Paywall packen. Nichtsdestotrotz, auch private Medien brauchen Einnahmen und die Abschlüsse von digitalen Abonnements steigen gerade. Das ist gut so. Doch vor allem Lokal- und Regionalzeitungen brauchen jetzt diese Abos und die darüber generierten Einkünfte. Nicht nur, weil Anzeigen jetzt massenweise weg brechen. Denn Supermärkte brauchen gerade keine Anzeigen mit Sonderangeboten, das geht auch so und Anzeigen für Veranstaltungen usw. fallen gerade flach. Daher finde ich es auch äußerst kritisch, dass ein Konzern wie Coca Cola sich gerade damit rühmt, keine Anzeigen zu schalten, sondern das Geld lieber zu spenden. Zum einen glaube ich, dass sich der Konzern beides leisten könnte zum anderen hängen an solchen Anzeigen halt sehr, sehr viele Arbeitsplätze. Eben auch in Medien. Und die sind gerade wichtiger denn je – eben besonders die angesprochenen Lokal- und Regionalmedien. Die sind nämlich auch eine Bastion gegen Desinformationen. Denn einer der Gründe, dass diese entstehen und sprießen können, ist, dass Menschen das Gefühl haben, dass Dinge in ihrer Region verschwiegen werden und nicht darüber gesprochen wird. Journalist:innen, die für Lokales zuständig sind kennen die Region, wissen, was die Leute bewegt und worüber sie Informationen benötigen. Journalismus ist nicht umsonst gerade als systemrelevant eingestuft worden.
Was beim Thema Politik noch unvorstellbar war, wird jetzt deutlich: (Social Media) Plattformen waren nie und sind nicht neutral. Egal, was sie immer verlautbarten:
“Neutrality — there’s no such thing as that, because taking a neutral stance on an issue of public health consequence isn’t neutral,” said Whitney Phillips, a professor of communication at Syracuse University who researches online harassment and disinformation.
“Choosing to be neutral is a position,” she said. “It’s to say, ‘I am not getting involved because I do not believe it is worth getting involved.‘ It is internally inconsistent. It is illogical. It doesn’t work as an idea.
"So these tech platforms can claim neutrality all they want, but they have never been neutral from the very outset,” she added.
Um es kurz zu machen: Ich halte die Maßnahmen der Plattformen aktuell für größtenteils richtig. Sie zeigen aber auch, dass einiges mehr möglich ist, wenn es darum geht, Falsch- und Desinformationen zu bekämpfen, insbesondere jetzt, wo davon auch die westliche Welt massiv betroffen ist. WhatsApp testet beispielsweise gerade neue Features zum fact checking. Ob die Suche im Web allerdings in Ländern mit Zero Rating funktionieren wird, daran zweifle ich. Wenn ich kein Geld für Webtraffic außerhalb der im Zero Rating beinhalteten Plattformen wie WhatsApp und Facebook habe, wird das dort wenig bringen.
Zurück zur “Neutralität” von Plattformen:
Or go to Twitter and try to find the phrase “social distancing is not effective.” It might be there, but probably not for long — because Twitter has banned the phrase as harmful.
A few years ago, these kinds of warnings and filters would have been hard to imagine. Most major consumer technology platforms embraced the idea that they were neutral players, leaving the flow of information up to users.
Ist ganz spannend, oder? Vor allem wenn man bedenkt, dass jemand wie Mark Zuckerberg sagte, Holocaust-Leugnung sei auf Facebook legitim, denn das sei Teil der freien Meinungsäußerung. Obwohl Rassismus, Antisemitismus, Sexismus usw. auch Leben bedrohen, wird dagegen aber nicht wirklich eingegriffen. Wo ziehen die Plattformen also die Grenze? Was sind ihre Kriterien, dass sie jetzt doch eingreifen. Ein hoch komplexes und spannendes Thema. Lese dazu gerade das Buch “Custodians of the Internet” (gibt’s hinter diesem Link als gratis PDF) und es ist äußerst wichtig, wie ich finde, dass wir uns stärker mit der Verantwortung von Plattformen beschäftigen. Deren Rolle, deren Status und die angebliche Neutralität. Denn sie könnten viel mehr tun – die Frage ist: was wollen wir und wie kontrollieren wir das als Gesellschaft?
WHAT TO HEAR
Hier der erste der beiden Podcasts:
Virus Goes Viral – So kommunizierst du sauber in der Corona-Krise (S01E04) - Digga Fake - Fake News & Fact-Checking
WHAT TO WATCH
Tolle Reportage der Docupy-Reihe. Was mich aber immer wieder irritiert: Wie kann man China so als Vorbild sehen, wie es einige Akteure in der Doku tun? Einfach nur neu und convenient sollte definitiv nicht der Maßstab für Technologie sein.
WHAT TO STREAM
AI&I vTalk with Audrey Tang on the 30th of March 9 am CET - Vodafone Institute
RSVP V/I Breakfast ZOOM Warsaw, 31 March
Auch wahrscheinlich am 31.3. werde ich mit Christoph Giesa am Abend über Bürgerrechte und Digitalisierung diskutieren. Auf Twitter Ausschau halten!
WHAT TO READ
WHAT I LIKED
Hossein Derakhshan
Instagram stories feed has become like old intenet cafes: random people in parallel booths talking loudly on long-distance calls.
sibylle berg
muschis, toll was ihr alle so streamt an liedern, texten, gymnastischen übungen. einfach dran denken- einmal netz -immer netz
Hendrik Wieduwilt
Vor vielleicht 2 Jahren etwa fing ein Pärchen an, gegen Mittag im Hauseingang versteckt neben dem Berliner FAZ-Büro herumzuknutschen, mehrmals die Woche, giggelnd, bei jeder Temperatur. Heute freue ich mich berichten zu können: Das Lieben geht weiter, trotz allem.
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this could be us but we're social distancing https://t.co/fIjyzu2zVQ
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Ann Cathrin Riedel
Ann Cathrin Riedel @anncathrin87

Eine wöchentliche Sammlung von Artikeln zur Digitalisierung, Netzpolitik und Social Media und welchen Einfluss dies alles auf unsere Gesellschaft und Politik hat.

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Ann Cathrin Riedel, Berlin