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On A Personal Note - Issue #44

Revue
 
Letzte Woche war hier meine Laune schon nicht so doll, weil alles so anstrengend ist. Mental. Ich sch
 

Ann Cathrin's Digital Digest

February 9 · Issue #44 · View online
Eine wöchentliche Sammlung von Artikeln zur Digitalisierung, Netzpolitik und Social Media und welchen Einfluss dies alles auf unsere Gesellschaft und Politik hat.

Letzte Woche war hier meine Laune schon nicht so doll, weil alles so anstrengend ist. Mental. Ich schrieb, dass ich gerade “Wie Demokratien sterben” lese, und dass es meine Laune eigentlich nicht besser macht. Nie hätte ich gedacht, dass mich die darauf folgende Woche so fertig machen würde und nie hätte ich gedacht, dass ich so oft auf dieses Buch verweisen muss, damit die, die es einfach nicht verstehen wollen, begreifen, dass das was in Thüringen passiert ist, eine Zäsur ist.
Ich bin Donnerstag aufgewacht und habe, als ich aus der Schockstarre raus war, geweint. Ich habe Freitag geweint, ich habe heute, Samstagmorgen geweint und auch beim Schreiben jetzt habe ich einen riesigen Klos im Hals. Mir macht es Angst, das was da passiert ist. Und mich macht es wütend. Nicht nur, aber besonders als Liberale. Thomas Kemmerich hätte die Wahl niemals annehmen dürfen. Man besorgt sich keine Mehrheiten durch Rechtsextremisten. Wer noch nicht begriffen hat, warum das nicht geht, der schalte bitte endlich sein oder ihr Gehirn ein, oder lese dieses Buch. Das ist durch nichts zu legitimieren, auch nicht mit dem Argument, dass das “demokratische Wahlen” waren. Ja, sie waren demokratisch, aber man beschafft sich keine Mehrheiten durch Parteien, die das Spielfeld der Demokratie schon lange verlassen haben. Demokratie besteht aus so viel mehr, als aus Wahlen. Das sollte eigentlich allen, insbesondere Parteimitgliedern bewusst sein. Dass die FDP sich auf dieses Spiel eingelassen hat, es scheinbar eine Absegnung dieses Vorhabens von der Parteispitze gab, dass danach kommunikativ alles schief lief, was nur schief laufen konnte und sich ein moralisches Desaster offenbarte, das größer ist, als ich mir vorstellen konnte, das schmerzt nachhaltig. Man gibt bei solch einem Fehlverhalten des eigenen Parteimitglieds nicht die Schuld den anderen Parteien. Es ist widerlich.
Es tat so weh, die eigenen Freunde vor der eigenen Parteizentrale demonstrieren zu sehen. Aber es war richtig und ich bin allen, die da waren, sehr dankbar. Wir brauchten und brauchen den Druck. Das darf der Parteispitze nicht durchgehen. Ebenso froh bin ich, dass Parteimitglieder wie Marie-Agnes Strack-Zimmermann, Johannes Vogel, Konstantin Kuhle und einige mehr sich schnell und unmissverständlich geäußert haben. Genauso dankbar bin ich für alle die Nachrichten von Freunden oder auch nur Bekannten. Insbesondere die, die dankten, dass ich mich so öffentlich positioniere. Das ist für mich eine Selbstverständlichkeit und solch eine Positionierung darf niemals aus bleiben, weil man Angst um eine mögliche Parteikarriere hat. Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat recht, wenn sie sagt, dass man in Bezug auf die Annahme einer Wahl immer eine Wahl hat. Keine Wahl hat man aber, wenn es um die Frage geht, was einem wichtiger sein sollte: die Partei oder die Demokratie an sich.
Die Wahl hat man auch bei der Frage, ob man jetzt noch Parteimitglied bleiben sollte. Als FDP-Mitglied muss man sich ständig rechtfertigen. Die Dinge, für die man sich bisher rechtfertigen musste, waren harmlos im Gegensatz zu dem, was den Freien Demokraten nun wohl auf ewig anhaften wird. Was aber passiert wenn man jetzt austritt? Mir kam der Gedanke ehrlicherweise nicht. Heute habe ich allerdings drüber nachgedacht und mich gefragt, was dann passieren soll. In eine andere Partei? Welche? Ich sympathisiere mit vielen und doch muss ich immer wieder erkennen, dass ich einfach eine Liberale bin und es nirgendwo passt. Ich glaube, dass es dringend in diesem Land eine liberale Partei braucht, gerade auch als Korrektiv – zusammen mit den Grünen – was das Thema Bürgerrechte angeht. Der Weg für eine bessere Zukunft, für eine bessere freiheitliche Demokratie kann meiner Meinung nach nicht sein, das Handtuch zu schmeissen und dann in keiner Partei mehr zu sein. Der Weg muss der Weg zu einer besseren liberalen Partei sein, die den Fokus wieder auf Bürger- und Menschenrechte legt und sich das Thema Freiheit mit Verantwortung auf die Fahnen schreibt. Es gibt bei den Freien Demokraten viele Menschen, die sich für einen Liberalismus einsetzen, der genau das widerspiegelt. Mit ihnen will und muss ich weiter machen, weil alles andere ein Einknicken vor den Rechten und der rechten Strömung wäre.
Das heißt auch, dass wir alle die Unterstützung von anderen Demokrat:innen brauchen. Was nicht heißt, dass irgendjemand die FDP oder den Liberalismus gut finden muss. Aber es heißt, dass wir auf Basis der demokratischen Spielregeln weiter politisch streiten und um die beste Vision einer Zukunft streiten müssen. Und das heißt, dass wir alle dieses demokratische Spielfeld schützen müssen. Das geht nur, indem wir gemeinsam verhindern, dass Demokrat:innen von der FDP jetzt angegriffen werden und teilweise Personenschutz brauchen. Im Hamburger Wahlkampf (hier, hier und hier) und in Wahlkreisbüros sehen wir diese Angriffe gerade zuhauf und das darf nicht sein. Hier ist der Punkt wo alles noch weiter einreißen kann und das darf bei aller berechtigter Kritik an der FDP nicht passieren. Niemals.
Das alles zerrt an einem. Sehr. Das politische Engagement reibt eh schon auf, nicht nur, weil die Zeiten generell so alarmierend sind. Zweit Texte habe ich heute im Newsletter, die genau das beschreiben und vielleicht spenden sie dem oder der einen etwas Trost, geben Hoffnung.
Ich glaube, wir Liberale waren und sind zu häufig zu leise und zu schwammig, was die Abgrenzung nach Rechts angeht. Deswegen habe ich es am Freitag vor meinem Vortrag in der cbase gesagt und sage es hier auch nochmal, weil nichts wichtiger ist: Kein Fußbreit den Faschisten.
Ann Cathrin


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Ulf Poschardt
wer sich von einem widerwärtigen rechtsradikalen wie @BjoernHoecke zum ministerpräsidenten wählen lässt, hat schande über den liberalismus gebracht @KemmerichThL @fdp
WHAT TO KNOW
Ahnungsarme – was für ein herrliches Wort – Menschen entscheiden, was technisch gefälligst möglich sein soll. Sascha Lobo schimpft – wie immer zu recht – über die technische Unwissenheit und die sich daraus ergebenen Illusionen von Menschen, bzw. insbesondere von Politiker:innen. Diesmal wegen der Auszählungen der Vorwahlen in Iowa. Doch das ist hier nicht nur technisch ein absolutes Debakel gewesen, es hat auch ganz generell Auswirkungen auf die US-Wahlen. Donald Trump nutze das Malheur ja bereits um darauf hinzuweisen, wie unfähig die Demokraten sind. Es fällt da schwer ihm zu widersprechen.
Die App, die zum Auszählen genutzt werden sollte, wurde zwei Tage vor der Vorwahl erst als Testversion zur Verfügung gestellt. Normalerweise werden monatelange Tests mit einer Software durchgeführt, ehe sie veröffentlicht wird und selbst dann braucht es regelmäßig Updates, weil immer wieder irgendwo Fehler oder Komplikationen festgestellt wurden. Und hier hat man zwei Tage gehabt. Zwei Tage für den Einsatz bei so einer wichtigen Entscheidung. Das ist unverantwortlich gewesen. Solche Muster der Verantwortungslosigkeit finden wir regelmäßig, wie Lobo schreibt:
Es finden sich Echos dieses Musters in der Gesetzgebung, vom Leistungsschutzrecht bis zur Urheberrechtsrichtlinie. Es besteht ein direkter Zusammenhang zu den öffentlichen Erzählungen von digitaler All- und Übermacht und der gesellschaftlichen Überzeugung, vernetzte Technologie könne – und müsse deshalb auch! – Wunder bewirken. In den Köpfen allzu vieler wirtschaftlich, politisch und medial mächtiger Leute wird die Leerstelle des Wissens über digitale Zusammenhänge gefüllt mit einem Phantasma: Vernetzte Software ist eine Art Magie, und wenn man bloß will, geht damit alles immer. Und zwar bitte exakt so, wie ich mir das so zusammenreime: magisches Denken der analog Geprägten. Die Demokraten wollten sich als Avantgarde der digitalen Gesellschaft inszenieren, aber sie taten es ohne Rücksicht auf die Regeln des Digitalen. Trump dankt – und leider nicht ab.
Das ganze Desaster ermöglicht dann auch, dass Desinformationen einen Nährboden haben und so waren Verschwörungstheorien natürlich nicht weit. Da haben auch die neuen Policies der Social Media Plattformen bisher wenig gebracht.
Vorwahlen in Iowa: Wie sehr wollen die US-Demokraten die Wahl nicht gewinnen? - DER SPIEGEL Vorwahlen in Iowa: Wie sehr wollen die US-Demokraten die Wahl nicht gewinnen? - DER SPIEGEL
Ganz stolz bin ich diese Woche auf mein LOAD-Mitglied Johannes Rundfeldt. Der hat nämlich auch die AG KRITIS mit gegründet und an diesem Wochenende die DefensiveCon auf der cbase organisiert, auf der ich sein für uns mitgeschriebenes Papier für eine defensive Cybersischerheitsstrategie vorstellen durfte bzw. musste 😬Aber zurück zum Artikel: Johannes und seine AG KRITIS haben auf eben dieser Konferenz ihr Konzept für ein Cyber-Hilfswerk vorgestellt und dafür berechtigterweise ziemlich viel positive Presse bekommen. Das CHW soll ganz ähnlich wie andere Hilfswerke, zum Beispiel das THW funktionieren und in großen Notlagen bei Cybersicherheitsvorfällen eingesetzt werden. Auch hier sollen Freiwillige bereit stehen, die regelmäßig geschult werden und im Katastrophenfall eingesetzt werden. Super Sache und super Arbeit von Euch!
Hackingangriffe: Aktivisten wollen Cyber-Hilfswerk gründen - DER SPIEGEL Hackingangriffe: Aktivisten wollen Cyber-Hilfswerk gründen - DER SPIEGEL
In den letzten Ausgaben dieses Newsletters habe ich ja einiges über Ortungsdaten und deren Gefahr geschrieben. Dass es riesige Datenbanken gibt, sie für Werbung genutzt werden, aber auch riesiges Missbrauchspotential haben und dass sie häufig über Apps mit ganz anderen Zwecken gesammelt werden. Coupon-Apps, Wetter-Apps oder Menstruations-Apps. Der Staat, auch die USA, darf eigentlich keinen Zugang – zumindest nicht massenhaft und anlasslos – zu den Ortungsdaten von Smartphones durch die Netzbetreiber haben. Richtig so und schön und gut. Die Trump-Regierung macht aber einfach einen Workaround und kauft entsprechende Daten bei Datenbrokern ein und nutzt sie in der Einwanderungsbehörde um Immigranten zu kontrollieren und, wenn möglich, auch illegale zu identifizieren.
For far, far too long, lawmakers have neglected their critical role in overseeing how these technologies are used. After all, concern about location tracking is bipartisan, as Republican and Democratic lawmakers told Times Opinion last year.
Es wird immer dringender, dass sich die USA eine Datenschutzgesetzgebung geben und dass wir viel intensiver über den Missbrauch von Ortungsdaten und Daten generell sprechen. Datenschutz ist der Schutz von Grundrechten.
Opinion | The Government Uses ‘Near Perfect Surveillance’ Data on Americans - The New York Times Opinion | The Government Uses ‘Near Perfect Surveillance’ Data on Americans - The New York Times
Automation Bias, das heißt, dass wir zu oft einer automatisierten Entscheidung mehr vertrauen, als unserem eigenen Wissen oder unserer eigenen Intuition. Die Maschine muss doch recht haben, sie hat doch so viel mehr Informationen zur Verfügung, denken wir gerne. Beispiel gefällig? Wie oft habt Ihr schon an Eurer Grammatik- und Rechtschreibkompetenz gezweifelt, weil Euch Euere Software einen Fehler angekreidet hat?
Explainable AI, also erklärbare künstliche Intelligenz soll Vertrauen KI-Systeme bringen, verstärkt aber nur, dass wir maschinellen Entscheidungen mehr trauen, als uns selber, obwohl wir eigentlich ahnen, dass wir recht haben. Es kommt daher darauf an, wie und wem eine sogenannte XAI ihre Entscheidungen erklärt. Die Forschung und Entwicklung hier ist aber noch recht am Anfang: “The goal of human-centered XAI is not just to make the user agree to what the AI is saying—it is also to provoke reflection.”
Why asking an AI to explain itself can make things worse - MIT Technology Review Why asking an AI to explain itself can make things worse - MIT Technology Review
Fear of Missing Out – die Angst etwas zu verpassen wird durch Social Media noch verstärkt. Aber nicht nur, dass man Events verpasst, sondern auch “wichtige” Informationen, Anerkennung, usw. Social Media Plattformen sind so konzipiert, dass wir lange auf ihnen bleiben. Schließlich wird so Geld verdient (denn so steigt die Chance, dass wir auf Werbung klicken). Doch diese “Dark Patterns” sind ungesund für unsere Gesundheit. Mit anderen Designs der Plattformen könnte man dagegen steuern. Die Maßnahme von Instagram, keine Likes mehr anzuzeigen, ist zum Beispiel eine davon. Fraglich natürlich, ob das für unser psychisches Well-being reicht.
How design could reduce FOMO on social media How design could reduce FOMO on social media
“When a great ship is in harbor and moored, it is safe, there can be no doubt. But that is not what great ships are built for.” Psychische Gesundheit – großes Thema in dieser Ausgabe. Denn ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber ich finde die Welt gerade sehr, sehr anstrengend (dazu auch der nächste Text). Wer sich mit Desinformationskampagnen beschäftigt, der muss ziemlich viel Müll im Netz sehen. Das belastet sehr. Nicht nur des Inhalts wegen, sondern weil man auch die großen Probleme unserer Zeit vor Augen geführt bekommt und wie schwierig sie zu lösen sind. Wir müssen so viel überdenken: wie wir Nachrichten machen und sie konsumieren, wie wir Strategien gegen Manipulationen durch Desinformationen entgegen wirken – Faktenchecks helfen da wenig. Menschen sind emotionale Wesen und leider mit Fakten wenig zu überzeugen. Diese Arbeit, wie gesellschaftliches Engagement allgemein, kostet so viel Zeit und Nerven und man fragt sich, ob es überhaupt besser wird.
Information disorder is a mental health issue as much as a civic participation issue. We must remain resolved in the face of great uncertainty, follow our north star, and avoid easy retreat into the numbing embrace of nihilism, along with its cousins, irony and cynicism. That comes at a cost: A primary task in the fight against information disorder is finding better ways to bear that cost, both individually and collectively. Democracy depends on it.
The Internet Is a Toxic Hellscape—but We Can Fix It | WIRED The Internet Is a Toxic Hellscape—but We Can Fix It | WIRED
To whom it may concern
Engaging with current events at this particular moment in modern history feels like an endless rolling panic attack. Floods. Fires. Elections. Impeachment hearings. An indistinguishable shower of grinning authoritarian shitclowns snickering at everyone who tries to stop them stripping the planet for parts. Affectless armies of weaponized nihilists prepared to set the world on fire rather than share it with women and people of color. All of it imploding into a sort of hectic immanence, a frantic collapse of timelines. Sometimes, it can feel like the crisis is too massive for anything any of us do to matter. Sometimes, everything is so urgent and so overwhelming and there’s so much you ought to care about that it’s easier … not to care. …
When I start convincing myself that I’m a useless scrap of spoiling sentient meat whose sole value is in whether I meet the Sisyphean standards of productivity I keep setting for myself, that is my depression talking. It’s also the way culture, on some level, speaks to all of us who struggle. The idea that we can never work hard enough or be good enough. That the best you can do is numb yourself with online shopping and office politics and try not to burn out completely before the planet does. To accept your own helplessness before it’s forced on you. …
In fact, mental health is a physiological and a political issue. Almost everyone I love is having a hard time right now. Almost everyone I know comes home from a hard day being ground on the wheel of late-stage capitalism and tries to wrap their shattered brain around the very real prospect of species collapse. And almost all of them believe that they’re uniquely awful, that others have it much worse, that they could snap out of it if they weren’t so weak and lazy. Unfortunately, this means that on top of having to save the world, many of them also now have to handle major depression. And when you are depressed, recovery can feel just as impossible as saving the world. …
Hope is not thinking positive thoughts. Hope is not self-delusion. Hope is clinging to the life raft and kicking, even when there is no sight of land. Hope is a muscle. Like most muscles, it hurts like hell at first, but it gets easier as you get stronger, and you get stronger the more routine, seemingly pointless work you put into it. It is possible. It’s not easy. It takes the sort of work, every day, of doing what needs to be done to care for yourself, your community, your society, even when you resent having to do so and would rather lie down for five minutes or five months or the rest of your life. That’s hope. It’s not a mood. It’s an action. It’s behaving as if there might be a future even when that seems patently ridiculous. …
What hope means, and what recovery means, is getting up every day in the full knowledge that nothing means anything and we’re all going to die pointlessly and too soon, and getting on with shit anyway. It means not listening to the semirational sliver of your brain that believes staying in bed drinking liquid ice cream is the better option. And eventually—maybe soon, probably not—things change. Eventually, probably not today, you feel better, or different. That’s what hope is. That’s it. That’s all. It’s bullshit and necessary and anyone can do it. You’re welcome.
In times like these, surviving—making the basic statement that your own life matters as much as anyone else’s—is a political act. When the world consistently tells you that you are unworthy of kindness because of who or what you are, being kind to yourself is an act of rebellion. It’s not the only important one, but it’s the basis of all the others. And it’s scary. And it’s exhausting, having to feel things all the time. And some people would rather fold themselves against the warm blankie of comforting lies or cower under their own violent nihilism. Because some people are cowards. But you’re not.
That’s what I told my friend, messaging back in the middle of the night. You’re not a coward, and nor am I. And when you’ve survived everything your own mind has to throw at you, saving the world will feel a bit more feasible. It won’t be easy. But you never know—we might win.
On Hope (in a Time of Hopelessness) | WIRED On Hope (in a Time of Hopelessness) | WIRED
WHAT TO HEAR
Ulf Poschardt über Thüringen - Plädoyer für die Neubestimmung des Liberalismus
WHAT TO WATCH
Junge Menschen interessieren sich wieder für die analoge Fotografie.
Why We Still Love Film: Analog Photography in the Digital Age | NBC Left Field
WHERE TO GO
Körber Debate: Soll Deutschland Cyberangriffe durchführen dürfen? - Körber-Stiftung
Fachkongress Digitale Gesellschaft 2020 | Initiative D21
WHAT TO READ
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Frau Büüsker
Wenige Tage nach Abschaffung des Verkehrsfunks im DLF dreht die Republik komplett am Rad.
Kann das Zufall sein?
ruben dieckhoff
Stumbled upon this and it made my day:
"Everything's wrong, but we've never been better." (Popper 😍)
Cornelius W. M. Oettle
Je mehr Zeit ich auf Twitter verbringe, desto mehr überrascht es mich, dass das Konzept 'Gesellschaft' auch nur im Ansatz funktioniert.
Ilona Hartmann
immer wenn sich abends alle geräte an der steckdos laben fühl ich mich zufrieden wie ein bauer, der grade alle viecher von der weide wieder in den stall gebracht hat
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