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Kein bisschen schwanger - Issue #71

Revue
 
Sonntag ist vielleicht ein schlechter Tag zum twittern. Obwohl das Wetter ok ist und die Sonne noch d
 

Ann Cathrin's Digital Digest

November 29 · Issue #71 · View online
Eine wöchentliche Sammlung von Artikeln zur Digitalisierung, Netzpolitik und Social Media und welchen Einfluss dies alles auf unsere Gesellschaft und Politik hat.

Sonntag ist vielleicht ein schlechter Tag zum twittern. Obwohl das Wetter ok ist und die Sonne noch da und man könnte eigentlich raus gehen. Oder man schreibt Newsletter und lässt seinen Frust auf Twitter ab *hust* so wie ich gerade. Grund meines “Frusts”: Ständige Videotelefonate, die auch stinknormale Telefongespräche sein könnten. Warum will wirklich jede:r jetzt Videotelefonie machen? Nun hab ich auf Twitter lauter Männer – es ist leider wirklich so – die mir mansplainen warum Videotelefonate manchmal gut sind oder Gespräche eigentlich gar nicht gut und man lieber asynchron miteinander kommunizieren sollte. Alter Verwalter. Ich hoffe, wir kommen wirklich irgendwann zu einer Kommunikationskultur, bei denen Tools sinnvoll eingesetzt werden und nicht, “weil man das jetzt so macht”. Bis dahin absolviere ich weiterhin ca. ein Drittel meiner Videocalls in meinen Schlafklamotten und mit zerzausten Haaren. Denn solange ich die anbehalten kann, so weniger Wäsche waschen muss, damit auch weniger zu bügeln habe, kann ich meine Mission, bügeln während großer Videokonferenzen akzeptabel zu machen, auch noch hinauszögern.
Aber zurück zum Anfang: Die Sonne scheint, es ist noch knappe zwei Stunden hell, der Newsletter ist fertig! Und während Ihr ihn an diesem schönen Tag lest (🤪😎), gehe ich nochmal raus zum Spazieren. Menschen sehen und anlächeln. Auch Fremde. Weil es so viel schöner ist, als über olle Videokonferenzen.
Und wer den heutigen Titel verstehen will, der oder die muss brav lesen. Denn das Thema ist zu wichtig – wir brauchen Euch alle zum Radau machen 😘
Passt auf Euch auf!
Ann Cathrin
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Delia Cai
another day of staring at the big screen while scrolling through my little screen so as to reward myself for staring at the medium screen all week
WHAT TO KNOW
Letzte Woche habe ich Euch an dieser Stelle meinen Artikel zum Thema Datenschutz bei der Corona-Warn-App verlinkt, in dem ich mir mehr Substanz in unseren ritualisierten Debatten wünsche. Denn das einfache “mehr Daten”, “nein, Datenschutz” bringt nichts und niemanden weiter. Wir müssen konkret benennen, welche Daten wir brauchen, wie die generiert werden können und wie und wozu sie verarbeitet werden sollen. Ohne diese konkreten Benennungen kommen wir nicht weiter. Auch nicht mit der Vorstellung, die App sei DIE Lösung gegen die Pandemie und das einzige digitale Tool, das man einsetzen könnte. Auch bei dem Thema rede ich (und viele andere) mir den Mund seit Monaten fusselig. Denn wir können wirklich viel mit der Digitalisierung bewirken. Dazu muss man aber gucken, wo digitale Tools sinnvoll eingesetzt werden können, weil sie dort effizient und effektiv Potenziale entfachen können. Die App ist ein Versuch(!) menschliches Verhalten mittels Bluetooth abzubilden. Dass das nicht annähernd hundertprozentig möglich ist, hat wohl jede:r, der oder die sich mit dem Thema auseinandergesetzt hat, gesagt.
Im Frühjahr hatte ich hier mal einen Artikel verlinkt, der ebenfalls darauf hinwies, dass es deutlich sinnvoller wäre, Energie in die Digitalisierung von Gesundheitsämtern und bessere menschliche Nachverfolgung – unterstützt durch Software – zu investieren. Die Rufe nach so etwas – meiner Meinung nach – hierzulande quasi nicht existent. Leider auch nicht bei denen, die bloß “weniger Datenschutz!” fordern und sonst nicht viel zu bieten haben, bei der Suche nach effizienten – gerne datenbasierten – Lösungen zur Eindämmung dieser Pandemie. Nun aber zum Punkt dieses Blocks: Das Investigativ-Team vom WDR hat herausgefunden, dass es eine Softwarelösung gibt, die für Gesundheitsämter entwickelt wurde, bereits am Anfang der Pandemie hätte eingesetzt werden können, mit deutschen Steuermitteln bezahlt wurde – und dennoch nicht eingesetzt wird. Also nicht hier bei uns, dafür aber in Ghana, Nigeria und Nepal. Bei anderen Pandemien ist sie seit 2017 im Einsatz und hätte hier in Deutschland, zumindest mit rudimentären Funktionen, längst eingesetzt werden können. Das machen – Stand heute – 76 von 400 Gesundheitsämtern freiwillig. Warum ist das so? Gesundheit ist Ländersache, bzw. wird auf kommunaler Ebene geregelt. Der Bund kann nur Empfehlungen zum Einsatz von Tools geben, hat aber auch dies nicht getan. Beziehungsweise erst am 16. November 2020. Bis Ende des Jahres sollen 90 Prozent der Gesundheitsämter an das System, SORMAS, angeschlossen sein. Also ein Softwarewechsel in den Hochzeiten der Pandemie – den vergleichsweise ruhigen Sommer hat man dazu nicht genutzt. Der schwarze Peter wird wie immer hin und her geschoben, derweil werden zu viele Menschen zu spät über ihre Infektion informiert. Statt von der App, die sowas eigentlich wissentlich nicht perfekt leisten kann(!), mehr zu fordern, beziehungsweise sie verantwortlich für die späten Informationen zu machen, würde ich mir echt deutlich mehr Augenmerk auf das Versagen der verschiedenen Ebenen bei diesem Punkt machen. Denn uns hilft nicht weniger Datenschutz, uns helfen klug eingesetzte digitale Tools.
WDR Investigativ
Vielerorts fließen die Informationen über das Infektionsgeschehen bei #Corona noch per Mail oder Fax. Und viele Gesundheitsämter arbeiten immer noch mit Papier und Excel-Tabellen. @KatjaRiedel erklärt, warum das so ist - und warum es eigentlich hätte längst anders laufen können: https://t.co/JG3ukWvKq8
Letzte Woche, am 25. November, war der Tag gegen Gewalt an Frauen. Noch immer sind die Zahlen in Deutschland extrem hoch: über 150.000 Frauen erfahren Gewalt von ihrem Partner oder Ex-Partner; jeden dritten Tag stirbt eine Frau durch ihren Partner oder Ex-Partner (siehe Video unten). Gewalt gegen Frauen ist kein kleines Randproblem. Und es ist nicht nur physische Gewalt von einem Partner oder Ex-Partner. 70 Prozent der Frauen und Mädchen in Deutschland haben schon im digitalen Raum Gewalterfahrungen gemacht. Falls jemand irritiert ist: Für Gewaltausübungen braucht es keinen physischen Kontakt. Auch Drohungen, Beleidigungen, Stalking – all das ist Gewalt und macht sich auch körperlich bei den Opfern bemerkbar. Und auch wenn Männer ebenfalls unter (digitaler) Gewalt leiden: Die Zahlen sind erschreckend und auch sehr unterschiedlich. Im Gegensatz zu Männern werden Frauen gerade im Netz häufig wegen ihres Geschlechts angegriffen, erfahren vor allem sexualisierte Gewalt, also zum Beispiel Androhungen von Vergewaltigungen. Männer so gut wie gar nicht.
Hate Speech ist nur eine Form von digitaler Gewalt. Über dieses Problem reden wir schon sehr lange und sehr lange versuchen wir es schon anzugehen. Mit Gesetzen, die ich und andere schon länger kritisieren. Nicht, weil wir nicht etwas gegen dieses schwerwiegende Problem tun wollen würden, sondern weil wir wollen, dass der Rechtsstaat durchgesetzt wird und Probleme effektiv und nachhaltig angegangen werden. Das gerne auch verfassungskonform (wir erinnern uns, dass das Gesetz gegen Hasskriminalität beim Bundespräsidenten liegt, der es nicht unterzeichnet, weil es so offensichtlich verfassungswidrig ist und gerade in einer Hauruckaktion repariert werden soll, das einer Demokratie auch nicht so ganz würdig ist) und so, dass autoritäre Staaten das Gesetz nicht kopieren, weil es sich so schön einsetzen lässt um unliebsame Meinungen, wie zum Beispiel die von LGBTQI unterdrücken zu können.
Was also tun gegen Hass im Netz? Maren Jasper-Winter und ich haben im Tagesspiegel sieben konkrete Vorschläge dazu gemacht. Vielen klingt sehr banal, aber hat große Effekte. Ganz so wie im ersten Block heute: Man muss sich keine fancy Lösungen ausdenken, man muss dort ansetzen, wo im Prozess Lücken sind. Das ist leider manchmal aufwändiger und langwieriger als man möchte. Unsere sieben Vorschläge sind ein Anfang, sie sind selbstverständlich nicht vollständig. Aber wir sagen: der Ruf nach neuen Gesetzen und lediglich mehr Verantwortung der Plattformen kommt zu kurz. Dabei haben letztere selbstverständlich welche, die muss aber präzisiert werden und nur nach deren Verantwortung zu rufen reicht eben auch nicht. Unsere Vorschläge könnt Ihr hier nachlesen:
Gegen Hass im Netz: „Frauenhass und Herabwürdigung sitzen in unserer Gesellschaft tief“ - Berlin - Tagesspiegel Gegen Hass im Netz: „Frauenhass und Herabwürdigung sitzen in unserer Gesellschaft tief“ - Berlin - Tagesspiegel
Auch darüber schrieb ich letzte Woche: der Kampf der EU gegen die Verschlüsselung. Noch immer nicht ausgestanden, es wird sogar immer ernster.
Seit Wochen werden im EU-Rat gleich zwei Entschließungsanträge verhandelt, die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung von digitaler Kommunikation in Messengern wie Signal oder Whatsapp unmöglich machen wollen. Es geht um die “Entschließung des Rates zur Verschlüsselung” und die “Schlussfolgerungen des Rates zur inneren Sicherheit und zur Europäischen Polizeipartnerschaft”. Beide Papiere sind inzwischen formal fertig verhandelt, sie könnten bereits am 14. Dezember bei der nächsten Ratssitzung der Justiz- und Innenminister beschlossen werden.
Wenn sie beschlossen werden, stellen die beiden Papiere für sich genommen noch kein Verbot von Verschlüsselung dar, wie es in der Öffentlichkeit immer wieder dargestellt wird. Sie sind aber der erste Schritt auf einem längeren Weg hin zu einem möglichen Gesetz. Dass der Plan gleich in zwei politischen Willensbekundungen verankert wurde zeigt, wie hartnäckig er derzeit verfolgt wird. Träte ein solches Gesetz in Kraft, würde es die Anbieter von verschlüsselten Kommunikationsdienstleistungen dazu zwingen, Überwachungshintertüren und Spionageschnittstellen in ihre Messengerdienste und Kurznachrichtenapps einzubauen.
Der Text, der hier verlinkt ist, weist am Ende sehr schön daraufhin, dass es ein bisschen Verschlüsselung nicht geben kann – sondern nur ganz oder gar nicht. Das sei wie mit schwanger sein: Das ist man, oder man ist es nicht. Dazwischen gibt es nichts. Daher ist auch Folgendes so absurd:
In beiden Papieren steht an verschiedenen Stellen zwar auch: “Die Europäische Union unterstützt weiter eine starke Verschlüsselung.” Immer wieder wird außerdem betont, wie wichtig Verschlüsselung für die Gesellschaft und zum Schutz der Grundrechte sei und dass man sie “uneingeschränkt” unterstütze.
Auch Michael Roth, als Staatsminister im Auswärtigen Amt gerade der Vorsitzende des EU-Ministerrats, schrieb in einem Gastbeitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung:
Unser Weg muss den Menschen in den Mittelpunkt stellen, auf klare ethische Prinzipien, hohe Datenschutz- und Sicherheitsstandards sowie freie Meinungsäußerung bauen und zu mehr demokratischer Teilhabe, Wohlstand und Freiheit beitragen. Damit grenzen wir uns entschieden vom Datenkapitalismus US-amerikanischer Tech-Giganten und dem chinesischen Modell mit Staatskontrolle und digitaler Repression ab.
Sein Text bezieht sich natürlich nicht auf die aktuelle Diskussion zur Verschlüsselung, sondern dreht sich um digitale Souveränität und die Abhängigkeit Europas von China beziehungsweise US-Konzernen. Das, was er dort sagt, muss aber auch für das Thema Verschlüsselung gelten. Auf Twitter warte ich daher noch auf Antwort, ob er sich im Ministerrat – der Rat aus dem der Vorstoß von Macron und Kurz kam – für Verschlüsselung stark mache.
Der Kampf der EU gegen die Verschlüsselung Der Kampf der EU gegen die Verschlüsselung
Deutschland hat die Digitalisierung verschlafen. Wer hat das nicht schonmal gesagt oder zumindest gehört? Dirk von Gehlen sagt in diesem Kommentar in der Süddeutschen Zeitung:
Der Satz ist für die Transformationsdebatte zu dem geworden, was Mainstream-Radio für die Musik ist: der kleinste gemeinsame Nenner, der aber als größter Hit verkauft wird. Der Grund für den plötzlichen Erfolg: Das Verschlaflied mischt eine sanfte Gesellschaftsanalyse mit einer Prise vermeintlicher Selbstkritik, die in dem Allgemeinplatz-Appell mündet, jetzt aber endlich aufzuwachen. Das Problem dabei: Das Verschlaflied basiert auf einer grundlegenden Fehleinschätzung. Deutschland hat die Digitalisierung nicht verschlafen. In Deutschland wurden die Möglichkeiten der Digitalisierung im Gegenteil über Jahre absichtsvoll unterdrückt.
und
Ja, Deutschland hat die Möglichkeiten des Digitalen nicht ausgeschöpft. Aber nein, das ist nicht passiv einfach so passiert. Das deutsche Digitalisierungs-Dilemma ist das Ergebnis aktiver politischer Entscheidungen.
Vielleicht ist dieser Text ganz gut unter dem zur Verschlüsselung platziert. Denn bei Verschlüsselung gehts mitnichten nur um Bürgerrechte. Eine digitale Welt funktioniert nur mit Verschlüsselung, ansonsten kann ich nicht übertragen ohne Angst haben zu müssen, dass jemand mitliest. Eben nicht nur Sicherheitsbehörden, sondern auch Kriminelle oder andere Unternehmen und Staaten, die meine Geschäftsgeheimnisse ausspionieren wollen. Also, falls noch jemand fragt: Wir verhindern Digitalisierung aktiv, anstatt dass wir sie klug und nachhaltig gestalten. Das Potenzial dazu haben wir allemal. Wir müssen halt wollen.
Deutschland hat die Digitalisierung unterdrückt - Digital - SZ.de Deutschland hat die Digitalisierung unterdrückt - Digital - SZ.de
Facebook und die Demokratie. In Myanmar haben wir ja bereits gesehen, was für enorme Auswirkungen Desinformationen auf der Plattform haben können und “enorme Auswirkungen” ist eigentlich gar nicht der passende Ausdruck für den Genozid, der dort stattfand. In Myanmar hat Facebook jetzt landesspezifische Communitystandards eingeführt und das mit Erfolg. Denn die bisherigen gingen einfach nicht genügend auf die Spezifika eines Konflikts ein, der mit Desinformationen über die muslimische Minderheit der Rohingya angefeuert wurde.
Aber eine Schwalbe macht bekanntlich noch keinen Sommer. Während der US-Präsidentschaftswahlen hat Twitter als falsch gelabelte Tweets von Donald Trump auch an der Verbreitung gehindert – sie konnten also nicht geretweetet werden. Das finde ich klug, denn ein Recht auf Reichweite gibt es nicht. Facebook hat COVID-bezogene Desinformationen von Trump zwar auch markiert, aber teilen konnte man diese Beiträge dennoch. Das bloße Labeln von Beiträgen bringt zudem nicht viel. Das haben die Zahlen von Facebook bisher gezeigt – unternommen wurde dennoch nichts.
Während der Wahlen hat Facebook zudem im Newsfeed Informationen von vertrauenswürdigen Quellen, wie CNN und der New York Times, bevorzugt um etwas gegen die Auswirkungen von Des- und Falschinformationen zu tun. Das wird jetzt aber wieder rückabgewickelt – obwohl viele Mitarbeiter:innen diese Änderungen begrüßen. Und das, obwohl eine Studie gerade herausfand, dass Facebook die größte Quelle für Covid-19-Falschinformationen ist.
Even as Election Day and its aftermath have passed with few incidents, some disillusioned employees have quit, saying they could no longer stomach working for a company whose products they considered harmful. Others have stayed, reasoning they can make more of a difference on the inside. Still others have made the moral calculation that even with its flaws, Facebook is, on balance, doing more good than harm.
“Facebook salaries are among the highest in tech right now, and when you’re walking home with a giant paycheck every two weeks, you have to tell yourself that it’s for a good cause,” said Gregor Hochmuth, a former engineer with Instagram, which Facebook owns, who left in 2014. “Otherwise, your job is truly no different from other industries that wreck the planet and pay their employees exorbitantly to help them forget.”
Nochmal zum Thema “Labeling” aus dem unten verlinken Artikel:
“Is there any induction that the ‘this post might not be true’ flags have continued to be effective at all in slowing misinformation spread?” asked a Facebook employee on the company’s internal message board. “I have a feeling people have quickly learned to ignore these flags at this point. Are we limiting reach of these posts at all or just hoping that people will do it organically?”
One employee pointed to the high number of shares on one of Trump’s posts falsely claiming he had won, and said “it doesn’t feel like people are being deterred all that much by our mild dosage of context.”
“The fact that we refuse to hold accounts with millions of followers to higher standards to everyone else (and often they get lower standards) is one of the most upsetting things about working here,” said another employee.
A Facebook researcher working on civic integrity said the company isn’t able to measure how people react to the labels, and pointed to the data scientist’s information about the negligible effect on shares. The researcher also said that the company had no other options given its policy of not fact-checking politicians.
Facebook ist nur noch gruselig. Auch spannend ist diese Reportage eines Journalisten, der sich mal ein paar Wochen in die Accounts von Menschen eingeloggt hat (mit deren Erlaubnis): What Facebook Fed the Baby Boomers. Many Americans’ feeds are nightmares. I know because I spent weeks living inside two of them.
Facebook Knows That Adding Labels To Trump’s False Claims Does Little To Stop Their Spread Facebook Knows That Adding Labels To Trump’s False Claims Does Little To Stop Their Spread
WHAT TO HEAR
Democratic Source Code for a New U.S.-EU Tech Alliance - Lawfare
WHAT TO WATCH
“Deutschland ist ein Brennpunkt in Europa beim Thema Gewalt gegen Frauen.”
Wer stoppt den Hass auf Frauen?
WHERE TO GO
Anmeldung zum 4. CDR Debattenforum - Zukunft der Arbeit
WHAT TO READ
WHAT I LIKED
Asal Dardan
Dieser Fetisch, sich jeden Tag aufs Neue über völlig Belangloses zu erzürnen und zu erheben macht mich ehrlich fertig. So viel Selbstbestätigung, so wenig Selbstbefragung.
🎄Jasmin Schreiber 😷
Während der Pandemie hat sich mein Kleidungsstil von "Dinge, die ich schön finde und die mir stehen" hin zu "irgendeine zusammengewürfelte Scheiße vom Wäscheständer, die zumindest die Geschlechtsteile bedeckt, wenn der Paketbote klingelt" entwickelt.
Nils Markwardt
Dieser kurze Moment, wenn die Corona-App nach dem Öffnen die Daten aktualisiert, ist psychologisch immer so'n bisschen wie 'ne persönliche Pennsylvania-Auszählung.
ɪᴀɴ ᴍ. ᴍᴀᴄᴋᴀʏ, ᴘʜᴅ 🦠🤧🧬🥼🦟🧻
A new version with colour & division inspiration from @uq_news and strict mouse design oversight by @kat_arden (ver3.0).
It reorganises slices into personal & shared responsibilities (think of this in terms of all the slices rather than any single layer being most important) https://t.co/nNwLWZTWOL
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Ann Cathrin Riedel, Berlin