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Gratismut - Issue #74

Revue
 
 

Ann Cathrin's Digital Digest

January 10 · Issue #74 · View online

Eine wöchentliche Sammlung von Artikeln zur Digitalisierung, Netzpolitik und Social Media und welchen Einfluss dies alles auf unsere Gesellschaft und Politik hat.


Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach. Und so ist sie dahin meine ganze schöne Routine mit Lesen, Yoga, früh ins Bett gehen und Handy weglegen. Was war das auch wieder für eine Woche? Die Hoffnung, dass 2021 irgendwie besser werden könnte sind dahin. Und auch der Glaube, dass es mit der Amtsübernahme von Joe Biden besser werden würde ist nur ein Glaube, auch wenn man sich so gerne daran klammert. Denn Trump und seine Anhängerschaft sind dann nicht weg. “Stay tuned” war die Abschlussbotschaft seiner letzten Presseerklärung und das macht Angst.
2021 startet auch mit den höchsten COVID-Todeszahlen in Deutschland. Gestern ein neuer Rekord, seit Tagen kontinuiertlich über 1.000 Tote pro Tag und auch am heutigen Samstag haben wir den höchsten Samstagswert. Die neuen Mutationen sind auch hier in Deutschland aufgetaucht und auch wenn sie wohl nicht für schlimmere Verläufe sorgen, sind sie mindestens 50 Prozent ansteckender, was bedeutet, dass sich noch mehr Menschen infizieren werden und noch mehr Chancen für schwere Verläufe und damit Behandlungen auf Intensivstationen notwendig werden. Da müssen aber auch alle die behandelt werden, die einen Infarkt oder Unfall haben oder sonstigen Gründen intensivmedizinische Behandlung brauchen, die eben kein COVID ist. Mir macht das alles große Sorgen. Auch, weil trotz immer schärferer Maßnahmen scheinbar nichts passiert. Seit November gehen die Zahlen nicht runter – wenigstens stagnieren sie etwas, aber wir haben auch noch nicht alle Infektionen von den Feiertagen.
Ich bin mittlerweile von meinem Esstisch im Wohnzimmer in meine Küche gewechselt in der Hoffnung, dass ein anderes Zimmer mir irgendwie Inspiration bietet. Ich sehne wirklich dem Frühling herbei, wenn man wenigstens wieder raus kann und vielleicht auch die Cafes wieder aufmachen dürfen.
Nochmal zurück zu Trump: Das alles zeigt uns, dass die Warnungen, was Desinformation im Netz und Hate Speech anrichten können, nie zu übertrieben waren. Dass Digitalpolitik längst kein Nischenthema mehr ist und vor allem nicht sein darf. Dass wir endlich den Expert:innen zuhören müssen, die schon lange Vorschläge machen, was zu tun ist; wie wir Big Tech regulieren müssen. Aber auch, dass das alles eben nicht reicht. Denn die Konzerne sind nicht alleinig daran schuld, dass die Welt ist wie sie ist. Die Vorfälle zeigen uns, dass wir – und das gerade hier in Deutschland – dringend unsere Expertise in allen Bereichen ausbauen müssen: Politik, Journalismus, Sicherheitsbehörden. Aber bitte kein ad hoc Verfahren, denn das würde alles nur noch schlimmer machen.
Lasst es Euch gut gehen,
Ann Cathrin
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Ethan Jacobs
OK doomscrolling is bad but have you SEEN the quality of the doom this week?
WHAT TO KNOW
Wo fängt man nach dieser Woche an? Endlich, mag man denken, endlich sperren die Social Media Plattformen Donald Trump, damit er mit seinen Äußerungen nicht weiter Menschen zu Gewalt anstacheln und sie mit Zwischentönen legitimieren kann. Aber mir mag dieses ‘endlich’ nicht so leicht über die Lippen rutschen.
Dass die Plattformen das jetzt tun, das ist billig. Es ist überfällig, es ist nicht mutig. Sie bekommen jetzt Applaus für ihren Gratismut. In zwei Wochen ist Donald Trump nicht mehr Präsident und sie müssen ihm nicht mehr gefallen, müssen keine Sorge mehr haben, dass er die ‘Section 230’, das US-amerikanische Haftungsprivileg abschafft und sie ihre Plattformen nicht mehr betreiben können (Joe Biden ist übrigens auch kein Fan der Section 230…). Es ist auch nicht das erste Mal, dass solche Gewalt wegen seiner Tweets ausgeübt wurden oder er die Unwahrheit sagte. Dieser Mann war vier Jahre lang Präsident. Schon in seinem Wahlkampf wurde klar, mit welchen Mitteln er kämpft und dass er kein Problem mit der Unterstützung von Rechtsextremen hat. Mehr als deutlich wurde den Plattformen gesagt, dass sie dafür einen Umgang und neue Regeln finden müssen. Dass Desinformationen und so weiter reale Gewalt auslösen können. Passiert ist nicht. Übrigens sieht man auch hier wieder, dass es erst Feministinnen sind oder Menschen, die Minderheiten angehören, die vor Gefahren aus dem Netz warnen. Jahrelang und ungehört. Erst, wenn es Mainstream wird, dann merkt man, wie gefährlich es ist, Dinge unreguliert beziehungsweise mindestens unbeachtet gelassen zu haben. Ein anderes Beispiel ist dafür die Gefahr von Hate Speech oder automatisierte Algorithmen.
Twitter hat nun Trump komplett gesperrt, nachdem sie ihn erst mit einem zwölf Stunden Bann belegten und er Tweets löschen musste. Er twitterte unter anderem bei seiner Rückkehr, dass er nicht an der Inauguration von Joe Biden teilnehmen wird – “für alle die fragen”. Twitter hat diesen und einen anderen Tweet im Kontext der aktuellen Geschehnisse interpretiert, legt dar, dass man davon ausgeht, dass er seiner Anhängerschaft sagen will, dass die Feierlichkeiten zur Amtseinführung Bidens ein “sicherer” Ort für Anschläge sein werden, denn er werde nicht da sein. Das war der Auslöser für die komplette Sperre. Und hier kommt das Problem: ja, context matters. Das tut er bei Sprache immer. Und deswegen ist auch automatische Content Moderation so problematisch, deswegen sind viele für immer auf Twitter gesperrt, weil Twitter fälschlicherweise nicht den Kontext beachtet hat. Dass der aber nun Grund für eine Moderationsentscheidung ist, gerade bei einem Staatsoberhaupt ist neu. Er war zum Beispiel scheinbar irrelevant, als Trump twitterte “When the looting starts, the shooting starts”, twitterte. Sowas hätte vorher mal überlegt und klargemacht werden müssen – Zeit genug war, die Kapazitäten um kluge Köpfe zu bezahlen haben sie auch. Es ist klar, dass nun “Zensur!” gerufen wird, auch wenn nur der Staat zensieren kann und nicht eine private Plattform. Und doch muss man den Plattformen und ihren CEOs eine gewisse Willkür in ihren Entscheidungen vorwerfen. Und vor allem muss man anerkennen, dass sie zu viel Macht über die Sprache auch von Staatsoberhäuptern und deren Anhängerschaft haben.
Hier gibt es eine Liste mit Plattformen, die Trump-Accounts gebannt haben, bzw. die seiner Anhänger. Shopify hat beispielsweise Shops verbannt, die Trump-Merchandise verkaufen. Auch Apple und Google zeigen ihre Marktmacht wieder. Google hat die App von “Parler”, der Twitter-Alternative für viele Rechte und Rechtsextremist:innen, aus dem Google Play Store entfernt, weil dort zu Gewalt aufgerufen werde. Apple hat der Plattform 24 Stunden Zeit gegeben, Moderationsregeln zu entwickeln und zu publizieren, um mit solchen Gewaltaufrufen umzugehen. Da Parler absolute Meinungsfreiheit will, also nichts moderiert werden soll, werden die dies wohl nicht umsetzen. Der Zugang zu diesen Plattformen wird also massiv eingeschränkt – durch den Willen von zwei Konzernen. Dass mag man alles für moralisch richtig halten, die Macht, die diese Konzerne aber über unsere Kommunikation und die von Staaten haben, ist aber erschreckend.
Ganz davon abgesehen – und ich sprach hier schon mehrfach davon – haben wir es wieder einem Fall aus dem Westen zu tun. Wir haben zig andere Staatsoberhäupter oder Anführer von gewalttätigen Gruppierungen, die zu Gewalt und Mord aufrufen und Facebook tut nichts dagegen. Iran, Myanmar, Indien – und nur einige ganz wenige Länder mit Problemen zu nennen. In der letzten Woche hatte ich Euch einen Artikel hier reingepackt über Systemkritiker:innen in der MENA-Region, die die Plattformen sperrten, weil es dem Wunsch der dortigen Machthaber entsprach. Diese Plattformen sind also mitnichten irgendwelche Retter der Demokratie oder ähnliches.
Twitter hat übrigens nicht nur den Privataccount von Trump gesperrt, sondern auch Tweets von seinem offiziellen Account, @POTUS, entfernt, nachdem der Präsident zu diesem wechselte (eigentlich benutzt er den kaum). Auch wurde dieser Account nun bis zur Übergabe an Biden gesperrt und Trump kann keine Tweets absetzen. Auch hier: die Eingriffsmöglichkeiten, die die Plattform gegenüber einem Staatsoberhaupt hat, sind enorm. Zudem hat Twitter mehrere Accounts von Anhängern der QAnon-Bewegung entfernt bzw. gesperrt. Auch dieser Maßnahme sind einige hochrangige Accounts zum Opfer gefallen.
Deplatforming, also das Menschen von einer Plattform verbannen, wirkt. Das sehen wir bei einigen Rechten und Rechtsextremist:innen, von denen wir schon lange nicht mehr hören. Weil eben – auch das gehört zur Wahrheit – zahlreiche Medien und Meinungsmacher:innen die Tweets, wie die von Trump aufgreifen und weiterverbreiten. Durch Deplatforming kommen diese Menschen nicht mehr in Kontakt mit “normalen” Menschen und können daher ihre kruden Ansichten nicht mehr so leicht verbreiten. Damit sind diese Ideen natürlich nicht weg, aber sie haben nicht mehr die Reichweite. Und: man bekommt mit Social Media Sperren auch keinen Rechtsextremismus und Verschwörungsglauben aus den Menschen heraus. Das heißt, ich denke die Verbannung auf kleinere Plattformen ist das geringere Problem. Vielmehr ist es wichtig. dass Sicherheitsbehörden diese endlich im Blick haben und mitbekommen, was dort passiert. Der Sturm auf das Kapitol am 6. Januar kam nämlich nicht überraschend. Man hätte es wissen können, ja eigentlich sogar müssen.
Was also tun? Ein paar erste Gedanken von mir:
  • In Europa müssen wir zeitnah den Digital Services Act umsetzen. Der Vorschlag der Kommission ist ein wirklich guter Aufschlag, an dem wir produktiv arbeiten müssen. Er liefert schon einiges, was Rahmenbedingen für Moderation, Transparenz und Nachvollziehbarkeit angeht. Hier hatte ich was dazu aufgeschrieben. (BigTech baut übrigens gerade massiv(!) das Lobbying in Brüssel aus)
  • Plattformen brauchen transparente Regeln für den Umgang mit Staatsoberhäuptern. Sie müssen auch klarmachen, wer wie in die Überprüfung des Kontextes eingebunden wird. Diese Regeln müssen weltweit Anwendung finden und nicht nur bei Ländern des Westens.
  • Wir müssen uns stärker mit Social Media Councils beschäftigen. Facebook hat sich ja bereits ein Oversight-Board gegeben, aber das erntet viel Kritik. Solche Councils sollen Standards und Regeln entwickeln, als Lücke zwischen dem was ein privates Unternehmen entscheiden sollte und dem was der Gesetzgeber regulieren kann. Ich plädiere außerdem dafür, dass es mehrere gibt, denn unterschiedliche Regionen haben unterschiedliche Anforderungen. Dass es die braucht, haben wir im Falle Myanmars gesehen.
  • Last but not least: Sicherheitsbehörden (und auch Politik) müssen endlich begreifen, dass es weitaus mehr problematische Plattformen gibt, als die genannten. Wir brauchen keine Verschlüsselung knacken, um mitzulesen, was Gewalttäter:innen planen.
Wer ins Thema Content-Moderation einsteigen will, findet hier übrigens eine exzellente Liste an Texte und Menschen zum folgen.
The answer is not repealing Section 230 (which again, would hinder competition) but in creating the conditions for more competition. This is where the Biden administration should focus its attention in the coming months. And those efforts must include reaching out to content moderation experts from advocacy and academia to understand the range of problems faced by users worldwide, rather than simply focusing on the debate inside the US.
As for platforms, they know what they need to do, because civil society has told them for years. They must be more transparent and ensure that users have the right to remedy when wrong decisions are made. The Santa Clara Principles on Transparency and Accountability in Content Moderation—endorsed in 2019 by most major platforms but adhered to by only one (Reddit)—offer minimum standards for companies on these measures. Platforms should also stick to their existing commitments to responsible decision-making. Most important, they should ensure that the decisions they make about speech are in line with global human rights standards, rather than making the rules up as they go.
Reasonable people can disagree on whether the act of banning Trump from these platforms was the right one, but if we want to ensure that platforms make better decisions in the future, we mustn’t look to quick fixes.
The best way to protect free speech on social media is to promote competition | MIT Technology Review The best way to protect free speech on social media is to promote competition | MIT Technology Review
Meredith Shiner
I've long believed photojournalists are the most important journalists we have and @pennstatetom is truly the best. This photo of Jason Crow comforting a colleague will be in a history book one day. https://t.co/fukvEBhovn
Die Bilder aus dem Kapitol zu sehen war irre. Ebenso irre war, dass scheinbar jede:r(!) sich und die anderen gefilmt hat, wenn nicht sogar live gestreamt hat. Wie es mittlerweile bei jedem terroristischen Anschlag passiert, denken die Täter:innen, dass sie Helden seien, wollen Zuspruch von ihrer Community, wollen ihren heroischen Moment festhalten. Dass sie etwas Strafbares tun, das scheinen sie nicht zu glauben. Vermutlich eher, dass sie nach dem Umsturz, den sie planten, eh davon kommen. Schließlich sind sie ja die “Guten”. Abgesehen davon, dass ich (und sicher viele andere) entsetzt darüber war und bin, wie wenig Sicherheitskräfte anwesend waren, wie machtlos sie waren, ja den Rechtsradikalen im wahrsten Sinne des Wortes Tor und Tür öffneten und später auch freundlich hinausbaten und keine Festnahmen erfolgten (außer ein paar Dutzend, aber was ist das schon, bei den Massen?!). Also muss im Nachhinein festgestellt werden, wer dort im Kapitol war. Jetzt kommt das Problem: Twitter, Facebook, YouTube, Twitch und Co haben Inhalte gelöscht, die vom Eindringen ins Kapitol stammen. Man will ja nicht noch mehr Leute anstacheln und die Propaganda stehen lassen. So weit, so gut. Nur: damit geht massenweise Beweismaterial verloren. Und dass es auch dafür keine Regelung gibt, das wissen wir nicht auch erst seit gestern. Schon ewig machen Aktivistinnen und Menschenrechtler auf diese Problematik aufmerksam. Man erinnere nur abermals als den syrischen Bürgerkrieg, in dem YouTube Beweismaterial löschte, und man erst aufwendig Lösungen finden musste, um diese Aufnahmen für spätere Prozesse zu sichern.
Weil das alles eben kein neues Phänomen und keine neue Problematik ist, haben sich sofort Bürgerjournalisten und Aktivistinnen aufgemacht, Videomaterial von allen möglichen Plattformen massenweise zu sichern. Auch das Recherchenetzwerk Bellingcat rief dazu auf. Denn: in den Stunden nach dem 6. Januar merkten die Terrorist:innen auch, dass das wohl Konsequenzen für sie haben könnte und löschten ihre Videos. Das FBI sucht nun mit den Materialien nach den Täter:innen und auch in diversen Twitter Threads wird Kollektiv versucht die einzelnen Leute zu identifizieren. Erste Festnahmen fanden bereits statt.
The Race to Preserve the DC Mob's Digital Traces | WIRED The Race to Preserve the DC Mob's Digital Traces | WIRED
Die Macht der Tech-Konzerne. Ich sagte oben ja bereits, dass sie mitnichten die “Demokratie-Retter” sind. In der Türkei verschärft Präsident Erdoğan seit langem die Gesetze für Medien und Plattformen. Dass sein Arm weit über seine Landesgrenzen hinaus reicht, ist auch nicht unbekannt. Kaum bekannt ist hier aber, dass YouTube Erdoğan darin unterstützt, türkische Exil-Journalist:innen, die in Deutschland leben, zu zensieren. Mithilfe dem plattformeigenen Content-ID, dem Tool für Urheberrechtsverletzungen, werden falsche Urheberrechte vom türkischen Medienkonzern TRT, der wie so viele unter Erdoğans Kontrolle steht, beansprucht, und YouTube löscht diese.
Erdoğan’s censorship now targeting media outlets in Europe - Turkish Minute Erdoğan’s censorship now targeting media outlets in Europe - Turkish Minute
Die Macht der Tech-Konzerne wurde auch schon bei der Corona-Warn-App kritisiert. Hier, weil sie entscheiden konnten, wie Apps funktionieren können und welche Daten sie sammeln können, wenn sie das Framework der Betriebssysteme nutzen wollen, das notwendig ist, für das bestmögliche Funktionieren der App. Hier haben sie sich dafür entschieden, auf absolute Privatsphäre und Datensparsamkeit zu setzen. Gut, die Macht bleibt dennoch ein Problem.
Es ist ja nicht so, dass man regelmäßig davor gewarnt hat, dass nämlich die Daten zur Corona-Bekämpfung missbraucht werden könnten. Singapur, auch gerne als Vorbild genannt, hatte eine App als einer der ersten eingeführt. Freiwillig war sie erst, dann wurde sie verpflichtend und nun: Huch! Die Polizei darf auf die Daten zurückgreifen und für ihre Ermittlungen nutzen. Na wer hätte sowas denn ahnen können. Die Warnungen vor sowas kommen ja regelmäßig nicht aus Spaß am Spielverderber:in sein, sondern weil die Erfahrung zeigt, wie leicht und schnell Missbrauch stattfindet,
Daten aus Singapurs Covid-Tracing stehen Polizei offen | heise online Daten aus Singapurs Covid-Tracing stehen Polizei offen | heise online
Immer noch sind unter den Frauen der indischen Landbevölkerung viele Analphabetinnen. Dass man mit Smartphones Bilder, Video und Sprachnachrichten verschicken kann, ermöglicht diesen Frauen auch außerhalb ihrer Community vor Ort zu kommunizieren und sich zum Beispiel auch Journalist:innen mitzuteilen. Möglich ist dies, da Smartphones und auch die Kosten für Daten deutlich gesunken sind.
In Indien sieht man deutlich, wie sehr Zugang zu Kommunikation eine Geschlechterfrage ist. Denn auch das Geld, über das man als Frau verfügen können muss, ist dafür relevant.
In India, Smartphones and Cheap Data Are Giving Women a Voice | WIRED In India, Smartphones and Cheap Data Are Giving Women a Voice | WIRED
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Ferdinand Sacksofsky, der Mann der Humor, gutes Aussehen und Wissen perfekt kombinieren kann, startet 2021 mit einem eigenen Podcast und mit einem neuen Instagram-Account für alle Politikinteressierten: @poolside_politics. Folgebefehl!
Resteböllern - Christoph Rendel, Ferdinand Sacksofsky, Sebastian Holzhüter | Podcast on Spotify
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Vom Schreiben und Denken. Die Saga der Schrift (1/3) - (1): Der Anfang - Die ganze Doku | ARTE Vom Schreiben und Denken. Die Saga der Schrift (1/3) - (1): Der Anfang - Die ganze Doku | ARTE
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Europeans, watch what's happening right now in D.C. - an attack on democracy. It can happen easily and fast. Anywhere. Defend democracy actively in each of your countries. Always. Every day.
hend amry
A great translate fail: the word for “mixed” is mshakla, the word for “problem” is mushkila. https://t.co/kF4jhTgqnE
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Ann Cathrin Riedel, Berlin