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Blame it on the Datenschutz - Issue #56

Revue
 
Der Text von Carolin Emcke, der letzte Woche schon ein paar Wochen alt war, der beschäftigt mich imme
 

Ann Cathrin's Digital Digest

May 24 · Issue #56 · View online
Eine wöchentliche Sammlung von Artikeln zur Digitalisierung, Netzpolitik und Social Media und welchen Einfluss dies alles auf unsere Gesellschaft und Politik hat.

Der Text von Carolin Emcke, der letzte Woche schon ein paar Wochen alt war, der beschäftigt mich immer noch sehr.
Anfangs habe ich von Tag zu Tag, von Woche zu Woche gedacht, und auf andere Nachrichten oder andere Aussichten gehofft. Aber die Sehnsucht brauchte einen anderen Takt, um nicht zu quälen. Die Ungeduld war nicht nur unsinnig, sondern auch nicht hilfreich. Wenn es einen Impfstoff frühestens in einem Jahr geben wird, dann ist die permanent hechelnde Normalitäts-Erwartung nur autodestruktive Illusion. Ich habe mich jetzt auf mindestens ein Jahr Ausnahmezustand eingestellt. Bis Sommer 2021 wird es nicht mehr das sein, was es einmal gab und uns vertraut war. Vielleicht wird es nie mehr das sein, was es einmal gab und uns vertraut war. Vermutlich wird es zwischendurch Lockerungen und deshalb auch Rückschläge und noch massivere Einschränkungen geben. Es wird bitter, aber ich kann besser vom Ende her denken, anstatt mich Tag für Tag, Woche für Woche zu belügen.
Er ist so wahr, so richtig und deshalb auch so wichtig und dennoch kann ich mich so schlecht an diese Vorstellung gewöhnen. Ich vermisse alles, selbst die Dinge, die mich tierisch genervt haben (auch wenn es davon gar nicht so viele gibt). Die Vorstellung, dass einfach nichts mehr so ist wie es war, dieses Jahr und wohl auch darüber hinaus nicht mehr so wird, wie es je war, die macht mich wirklich nachhaltig traurig und es gibt ob der Umstände auch wenig, mit dem man sich davon ablenken könnte. Laufen gehen hilft, auch wenn ich dann eine Stunde lang in meinem Kopf durchgehe, wie das erste große Essen, das ich wieder veranstalten werde sobald es geht, ablaufen wird und meine Sehnsucht nach dieser verloren gegangenen Normalität noch größer wird. Aber wir werden uns an all das gewöhnen. Ich werde mich dran gewöhnen. Wir haben ja kaum eine Wahl.
Corona hat aber auch ein bisschen was Gutes. Ich widme mich gerade wieder meinem längsten und zähsten Projekt. Und as bedeutete für mich letzte Woche pausenlos Hannah Ahrendt lesen. Gibt Schlimmeres. Vielleicht entwickle ich nach einigem Kopf auf den Tischen fallen lassen doch noch eine Begeisterung für politische Theorie. Und ich habe gelernt: Reclam Heftchen lassen sich an einem Tag durchlesen. Wenn man denn will.
Statt mit Theorie soll es aber heute mit ganz praktischem politischen Handeln los gehen. Wenn ich das richtig verstanden habe, hat Ahrendt über dieses Handeln ziemlich viel geschrieben. Und ich kann es gar nicht abwarten genau darüber mit meinen liebsten politischen und philosophischen Denker:innen bei einem Glas Wein zu diskutieren 🤪🤓
Ein gesegnetes Zuckerfest, an alle, die es feiern. Ansonsten einen schönen Sonntag
Ann Cathrin
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E L   H O T Z O
Zuhause bleiben fühlt sich jetzt wieder an als würde man was verpassen, aber ausgehen fühlt sich an als ob man irgendwas richtig verantwortungsloses tut, es ist die schlimmste Zeit
WHAT TO KNOW
Frank Thelen schämt sich für unser Land, weil die Corona App immer noch nicht da ist und wir mit Stift und Papier Daten in Restaurants hinterlassen müssen. Ohweia. Wo fange ich an?
Vielleicht mal bei was ganz Grundsätzlichem: Mir geht es gehörig auf den Keks, dass Datenschützer und Netzaktivistinnen alle als Verhinderer dargestellt werden, ohne die das ganze Land inkl. Corona-App schon digitalisiert wäre. Als ob! Dieser mitlaufende Wunsch, Maßnahmen wie die Corona-App (und wir haben diese Diskussionen ständig, diese App ist nur exemplarisch) einfach von oben durch diktiert zu bekommen, halte ich für unglaublich gefährlich. Nicht nur das. Ich finde es als Demokratin unwürdig, dass lebhafte und wie ich finde durchaus konstruktive (prove me wrong!) Diskussionen um die beste (digitale) Lösung so dermaßen abgewertet werden, nein, am liebsten sogar verhindert werden möchten. Das ziemt sich für eine demokratische Gesellschaft beim besten Willen nicht. Auch nicht in Ausnahmesituationen wie wir sie gerade haben. Erst recht dann nicht! Corona geht nicht weg nur weil wir “schnell, schnell” nach irgendwelchen Lösungen hecheln und es uns egal ist, ob sie funktionieren oder mit unseren Werten vereinbar sind.
Damit zu meinem zweiten generellen Punkt: ständig reden wir davon, dass wir in Europa einen dritten Weg gehen wollen. Keine staatliche Digitalisierung wie in China und keine nur von Unternehmensinteressen geleitete wie in den USA. Nein, ethisch soll sie sein. Unsere europäischen Werte widerspiegeln. Das halte ich für richtig und angemessen. Und das tut sie nur, wenn wir Datenschutz achten, denn der schützt unsere Werte. Das sind nämlich unsere kodifizieren Grund- und Freiheitsrechte. Datenschutz ist kein Bug. Wenn wir innovativ sein wollen, dann müssen wir digitale Tools wie eine Corona-App entwickeln, die unseren Werten und Standards entspricht. Nur dann sind wir wirklich innovativ. Ansonsten stellen wir nur neue Produkte her, keine innovativen.
Drittens: Die notwendigen Schnittstellen für Bluetooth stellen Google und Apple nur für die dezentrale Lösung bereit. Die zentrale Lösung, die die Bundesregierung erst favorisierte, würde also nicht optimal (soweit denn überhaupt möglich) funktionieren. Und selbst wenn es diese Diskussion nicht gegeben hätte: die Schnittstellen sind erst diese Woche in den Betriebssystemen verfügbar. Selbst wenn es also die Diskussion nicht hätte geben müssen: eine App, die ordentlich funktioniert, kann es erst jetzt geben.
Viertens: Frank Thelen vergisst so einiges. Eine Tracing App könnte nur ein super Ersatz für Zettel und Stift sein, wenn sie genügend nutzen würden. Das sollten 60-80% der Deutschen sein, nicht mal Singapur schafft das. Nicht mal annähernd. Aber es ist immer leicht, einfach mal pauschal auf die Deutschen und am liebsten noch auf die Datenschützerinnen und Netzaktivisten drauf zu hauen, weil man es hier ja so gewohnt ist. Anstatt zu merken, dass zum einen digitale Tools sinnvoll eingesetzt werden sollten (meist sind sie dann leider überhaupt nicht fancy) und zum anderen digitale Tools keine Wunderwaffe, kein Allheilmittel sind. Wenn man diesen verbohrten Wutblick auf die angeblich so schlimme Miesepeterlage in Deutschland mal abwenden würde und sich in der Welt umschauen würde, dann würde man sehen, dass wir zum einen nicht allein sind, zum anderen nirgendwo die Sache mit der App so funktioniert, wie einige phantasieren:
Man kann darf und soll immer sehr viel kritisieren. Auch und gerade an Deutschland, weil hier ziemlich viel nicht funktioniert. Das sind aber viel grundlegendere Probleme, die mit einer App wenig zu tun haben sondern eher mit der Frage (und damit auch der Ursache), warum Gesundheitsämter Daten immer noch faxen müssen. Dieses Bashing gegen einen – wie ich finde einer Demokratie würdigen und notwendigen Diskurs um die beste Lösung – geht mir aber zusehends auf den Keks. Einfach nur zu vertrauen, dass die Regierung schon die richtige Lösung für eine Corona-App aus dem Ärmel zaubert, das würde die Abwesenheit von Kontrolle bedeuten. Und das ziemt sich für eine liberale Demokratie und einen Rechtsstaat meiner Meinung nach nicht.
Appgebremst Appgebremst
Massenhafte Überwachung sollte nicht nur bei Staaten diskutiert werden, sondern auch durch Unternehmen – seien es die Kund:innen, oder die Mitarbeiter:innen. Durch Covid-19 wird die Überwachung von Angestellten ein noch größeres Problem. In den USA wird bereits die Körpertemperatur von Mitarbeiter:innen in den Warenhäusern von Amazon und Walmart per Infrarot gemessen. Das Tracking von Angestellten, die mit Firmenfahrzeugen unterwegs sind, ist auch nichts neues. Aber notwendige Hygiene und Abstandsregelungen können hier zu neuen Dimensionen, bis hin auf die Toilette führen:
The wearable conducts GPS location tracking and Bluetooth contact tracing, and collected information is centrally stored and displayed on a health dashboard that “provides detailed logs of possible contacts.” Companies like CenTrak and SwipeSense supply RFID-enabled lanyards that record which rooms workers enter or exit, and whether they washed their hands or used hand sanitizer.* Sewio has released a “real-time location system” that involves a comprehensive suite of sensors to install in the workplace, and portable signal transmitters for “asset tracking,” “fleet tracking,” and “people tracking” as well as accompanying software to monitor all the moving parts.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass das in Deutschland und in Europa nicht möglich wäre. Nicht in so einem Ausmaß. Sollte uns aber nochmal verdeutlichen, dass unser “Nationalheiligtum Datenschutz” nichts ist, was nice to have ist, sondern uns unter anderem eine gewisse Privatsphäre ermöglicht und uns auch Verantwortung zutraut.
The Workplace-Surveillance Technology Boom The Workplace-Surveillance Technology Boom
Die Facebook-Community ist mittlerweile auf über zwei Milliarden Menschen angewachsen. Facebook als Unternehmen sollte daher die Vielzahl an anfallenden Inhaltsentscheidungen, die direkte Auswirkungen auf Meinungsfreiheit und Online-Sicherheit haben, nicht länger allein treffen. Das Oversight Board wurde geschaffen, um Facebook bei der Beantwortung der schwierigsten Fragen im Bereich freie Meinungsäußerung im Internet zu unterstützen: Welche Inhalte sollten aus welchen Gründen entfernt oder zugelassen werden?
Das Gremium ist dem Recht auf freie Meinungsäußerung verpflichtet. Es wird unabhängige Urteile fällen und sicherstellen, dass dieses Recht angemessen gewahrt wird. Die Entscheidungen des Gremiums, Facebooks Inhaltsentscheidungen zu bestätigen oder aufzuheben, sind für Facebook bindend. Das bedeutet, Facebook muss diese umsetzen, sofern dies nicht gegen geltendes Recht verstößt.
Den Vorsitz in diesem aktuell noch aus aus 20 Mitgliedern bestehen Board haben Catalina Botero-Marino, Jamal Greene, Michael W. McConnell und Helle Thorning-Schmidt. In einem Gastartikel für die New York Times haben sie aufgeschrieben, was aus ihrer Sicht ihre Aufgabe dort ist und warum sie einen Sitz dort angenommen haben.
Ich spreche auch schon seit geraumer Zeit davon, dass es Boards vor allem aus der Zivilgesellschaft geben muss, die überwachen, was Facebook löscht und was es stehen lässt. Dieses Oversight Board ist nun aber von Facebook selber eingesetzt und damit gibt so einiges, was man daran nun kritisieren sollte. Das macht unter anderem Siva Vaidhyanathan im unten verlinkten Text in der Wired ziemlich deutlich und es lohnt sich, den gesamten Text zu lesen:
The initial review board includes no one with expertise in confronting the algorithmic amplification of propaganda, disinformation, or misinformation. It has no anthropologists or linguists. Of the 20 members, only one, Nicolas Suzor of Queensland University of Technology in Australia, is an internationally regarded scholarly expert on social media. In other words, it was established and appointed to favor one and only one value: free expression. As important as this value is, the duty of protecting both Facebook users and the company itself demands attention to competing values such as safety and dignity.
This board is also stacked with a disproportionate number of Americans who tend to view these issues through American legal history and conflicts. The original 20 includes five Americans, none of whom have any deep knowledge of how social media operate around the world.
In contrast, the board has only one member from India—the country with more Facebook users than any other. India is home to more than 22 major languages and 700 dialects. The majority-Hindu nation has more Muslim citizens than any other country except Indonesia, along with millions of Buddhists, Christians, Jews, and Bahai. Facebook and WhatsApp have been deployed by violent Hindu nationalists (aligned closely with the ruling BJP Party of Prime Minister Narendara Modi, the most popular politician on Facebook) to terrorize Muslims, Christians, journalists, scholars, and anyone who criticizes the central government’s efforts to make India a brutal, nationalistic theocracy.
Facebook merkt jetzt immer mehr, dass die “move fast and break things”-Strategie wohl nicht die beste Idee war. Und auch wir als Gesellschaft müssen noch weitaus mehr tun um mit dem, was sich durch Facebook auf dieser Welt verändert hat, umzugehen. Da ist Regulierung nur ein Feld. Zu verstehen, dass verdammt viele Menschen als Content-Moderator:innen jeden Tag dafür sorgen, dass Facebook (aber nicht nur Facebook) frei von Dreck ist, ein anderer. Ein Thema, das uns (wie das nächste) dringend intensiver beschäftigen sollte. Nicht nur, weil Facebook nun einen Vergleich in den USA geschlossen hat und Content-Moderator:innen 52 Millionen US-Dollar an Entschädigung zahlt, bzw. Kosten für die Behandlung von Depressionen und Posttraumatischen Belastungsstörungen übernimmt. Der Dreck im Netz ist nämlich nicht nur Hasssprache, sondern was für Dritte wirklich belastend ist, sind Bilder von Tötungen, Misshandlungen, Vergewaltigungen, Suizid und so weiter.
Break Things – das passierte auch in Sri Lanka (aber nicht nur dort) durch Facebook und darüber verbreitete Disinformation und Aufstachelungen zu Mobgewalt und Morden. Menschenrechtsaktivist:innen haben es jetzt geschafft, dass Facebook nach zehn(!) Jahren anerkennt, dass dort einiges schief lief und nichts getan wurde. Da sieht man nochmals das Privileg in Deutschland bzw. Europa zu leben. Hier wird reguliert und Facebook (und andere Unternehmen) sind mit Regierungsvertreter:innen im Austausch. Über die Ergebnisse lässt sich mit Sicherheit streiten (meine Meinung sollte bekannt sein) – aber dass es hier überhaupt möglich ist und ein Austausch stattfindet, dass sollte uns unsere Privilegien nochmals deutlich vor Augen führen. Auch, um dafür zu sorgen, dass Missstände in anderen Ländern durch Plattformen wie Facebook behoben werden.
Facebook and the Folly of Self-Regulation | WIRED Facebook and the Folly of Self-Regulation | WIRED
Das – ja nervige – Cookie-Banner ploppt auf und Ihr könnt nur zwischen “akzeptieren” und “weiteren Einstellungen” wählen? Oder der “alle akzeptieren”-Button ist der farblich hervorgehobene und der für die nur notwendigen Cookies ist dezent und kaum erkennbar? Das sind sogenannte “Dark Patterns”, Design Elemente die einen zu Handlungen verleiten, die meist eher nicht vorteilhaft für einen selber sind. Dazu gehören eine Vielzahl an Designs (zum Beispiel auch das endlose Scrollen im Twitter oder Instagram-Feed). Dark Patterns und Design-Entscheidungen zur Umsetzung von regulatorischen Vorgaben sind ein Feld, das sich die Politik noch viel zu wenig angeguckt hat und in ihren Vorgaben bedenkt:
When providing policy regulations, if researchers aren’t thinking about how a designer will take what we write and implement it in a specific way, then our research and recommendations aren’t producing the intended impact. Designers can take the directive of “tell people about cookies and give them consent options” and create many different things, which is why we see so many different results of GDPR. But imagine if in legislation, it was outlined that “the choices need to be equal in hierarchy and legible for all audiences.” That tells a designer a different story.
Die Stiftung Neue Verantwortung hat sich nun diesem Thema angenommen und ein erstes Papier dazu veröffentlicht. Ich meine, ein Thema, dass massiv an Relevanz gewinnen wird und muss in den nächsten Jahren.
Dark Patterns and Design Policy - Data & Society: Points Dark Patterns and Design Policy - Data & Society: Points
Frauen sind nicht nur in der Sicherheitspolitik vollkommen unterrepräsentiert, sondern auch im Cybersecurity-Bereich. Mich hat sehr gefreut, dass das Thema vor drei Jahren bei der CODE-Konferenz der Bundeswehr-Universität in München bereits thematisiert wurde.
I study online crime and security issues facing consumers, organizations and nations. In my research, I have found that internet security requires strategies beyond technical solutions. Women’s representation is important because women tend to offer viewpoints and perspectives that are different from men’s, and these underrepresented perspectives are critical in addressing cyber risks.
Frauen haben häufig nicht nur ein anderes Sicherheitsbedürfnis als Männer (fängt schon analog an: wie viele Männer halten nachts den Schlüsselbund so in der Hand in der Jackentasche, dass man sich damit bei einem Angriff wehren kann?), sie werden auch auf unterschiedlichen Wegen bzw. über unterschiedliche Einfallstore angegriffen – auch im Netz. Um also sichere Produkte, bzw. sichere Umgebungen auch im digitalen Raum zu schaffen, ist es daher unerlässlich, auf Diversität zu setzen.
Increasing women’s participation in cybersecurity is a business issue as well as a gender issue. According to an Ernst & Young report, by 2028 women will control 75 percent of discretionary consumer spending worldwide. Security considerations like encryption, fraud detection and biometrics are becoming important in consumers’ buying decisions. Product designs require a trade-off between cybersecurity and usability. Female cybersecurity professionals can make better-informed decisions about such trade-offs for products that are targeted at female customers.
Israel ist hier eines der Länder das voran geht und spezielle Programme mit dem Verteidigungsministerium aufgesetzt hat, um Mädchen und junge Frauen für das Thema zu begeistern.
The lack of women in cybersecurity leaves the online world at greater risk The lack of women in cybersecurity leaves the online world at greater risk
WHAT TO HEAR
#28 Die (alte/neue) Debatte um bewaffnete Drohnen für die Bundeswehr #DrohnenDebatte2020 - Sicherheitshalber | Podcast on Spotify
WHAT TO WATCH
Da ich mich nicht entscheiden konnte, gibt es heute zwei Doku-Empfehlungen: In der ARD Mediathek findet Ihr eine zur “Digitalen Verlustzone”. Deutschland, einst Vorreiter beim Thema Digitalisierung und Internet, hatte zwar Menschen in der Politik, die verstanden, wie wichtig dieses Thema ist. Leider setzten sich aber die durch, die dem Ganzen keine rosige Zukunft voraussagten. Ein Desaster in mehrere Akten.
Die zweite bei Arte über Pressefreiheit auf den Philippinen. Was dort die Journalistin Maria Ressa leistet, hat mich wahnsinnig berührt und beeindruckt. Präsident Duterte hat dort seine Diktatur angekündigt, lässt Menschen umbringen und hält von Pressefreiheit – man ahnt es schon – nichts.
Ich bin am Tag der Pressefreiheit übrigens Fördermitglied bei Reporter ohne Grenzen geworden. Solltet Ihr nach der Doku den Drang verspüren, dies auch zu werden, könnt Ihr das hier. (Oder spendet einmalig).
Geschichte im Ersten: Digitale Verlustzone - Wie Deutschland den Anschluss verlor | Video der Sendung vom 25.05.2020 21:30 Uhr (25.5.2020) mit Untertitel Geschichte im Ersten: Digitale Verlustzone - Wie Deutschland den Anschluss verlor | Video der Sendung vom 25.05.2020 21:30 Uhr (25.5.2020) mit Untertitel
Die Unbeugsamen - Gefährdete Pressefreiheit auf den Philippinen | ARTE Die Unbeugsamen - Gefährdete Pressefreiheit auf den Philippinen | ARTE
WHAT TO READ
WHAT I LIKED
Jasmin Schreiber
Existiere ich überhaupt, wenn ich noch keinen eigenen Podcast habe?
Saša Stanišić
Schreibe ein Buch, Genre: Marmeladeneinkochen/Mord/Schleswig-Holstein, in dem zwischendurch Rezepte kommen mit beliebigen aber sinnvoll scheinenden Zutaten/Mengen, sodass ein gewisser Frust aufkommt beim Nachkochen (vielleicht), am Ende findet man unter der Dielen die Mordwaffe
özge şımözge 👼🏻
und jetzt ein zeitzeugengespräch mit özge şımözge sie hat als junge frau die ära mentholzigarette miterlebt frau şımözge welche erinnerungen verbinden sie mit der damaligen zeit
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