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Auswüchse staatlicher Überwachung und warum fehlende IT-Sicherheit tödlich sein kann - Issue #18

Revue
 
Ich habe mich gerade ganz schön in Rage geschrieben. Überwachung ist ein wichtiges Thema und es macht
 

Ann Cathrin's Digital Digest

August 12 · Issue #18 · View online
Eine wöchentliche Sammlung von Artikeln zur Digitalisierung, Netzpolitik und Social Media und welchen Einfluss dies alles auf unsere Gesellschaft und Politik hat.

Ich habe mich gerade ganz schön in Rage geschrieben. Überwachung ist ein wichtiges Thema und es macht mich unglaublich wütend. Daher die Bitte an Euch: lest unbedingt den Artikel aus der F.A.Z. zu den Uiguren und seht, weswegen dieses Thema so wahnsinnig wichtig ist. Es muss nicht so extrem werden, aber schon Ansätze davon sind eine Gefahr für eine freie liberale Demokratie. Ich hätte trotz Sommerloch noch sehr viel mehr Artikel, aber ich belasse es mit dieser Flut an Texten, die Euch zu den größten Verteidiger:innen unserer Bürgerrechte machen müssten 😉
Vergangene Woche habe ich in dieser Bürgerrechte-verteidigen-Mission, auf Einladung der FDP Friedrichshain-Kreuzberg, über Uploadfilter und das Leistungsschutzrecht referiert und mit den Anwesenden darüber diskutiert. Es war großartig, dass so viele da waren, zwei Stunden blieben und mit mir über Meinungsfreiheit und wie wir sie als Liberale im Internet erhalten können, diskutiert haben. Warum ich Uploadfilter und das Leistungsschutzrecht ablehne habe ich auch nochmal etwas formeller als ich so erzähle für Meinungsbarometer.info in einem Debattenbeitrag aufgeschrieben.
Donnerstag durfte ich dann eine Diskussion zu “Social Media vs. Datenschutz” bei der IHK zu Lübeck moderieren. Das war sehr spannend, denn in Schleswig-Holstein begann der Fall, der kürzlich zur EuGH-Entscheidung führte, die sagt, dass Facebook-Seiten-Betreiber:innen ebenso Verantwortung für die Verarbeitung der Daten auf Facebook haben 😳Das geht jetzt aber erstmal zum Bundesverwaltungsgericht zurück und vielleicht gibt es dann bald ein Urteil. Zurück kam ich zumindest nicht - wegen des Sturms. Weil ich aber so ein Fuchs bin, habe ich meinen Zug gewechselt und bin nicht über Büchen nach Berlin aufgebrochen, sondern über Hamburg. Als es dort Gewissheit wurde, dass nach Berlin nichts mehr geht, konnte ich so wenigstens nach Pinneberg und ins warme Bettchen bei meiner Mama ❤️
Ann Cathrin

Da kommen sie, die nächsten Überwachungsmaßnahmen, Polizeigesetze und Eingriffe in die Bürgerrechte. Die niedersächsische Datenschutzbeauftragte Barbara Thiel findet für das dortige Vorhaben deutliche Worte: “Unter dem Deckmantel, den internationalen Terrorismus zu bekämpfen, beschneiden die vorgeschlagenen Regelungen die Freiheitsrechte der Bürger bis zur Unkenntlichkeit”. Aber ob sie genügend gehört wird? Mir wird da schon wieder Angst und Bange. Bayern hat sein PAG durchgeboxt und auch das in NRW ist dabei in Kraft zu treten. Wer übrigens nicht nach einer Stellungnahme gefragt wird und sich das auch oftmals gar nicht bewusst ist, dass sie eigentlich was dazu sagen müssten, sind die IHKs. Denn der Eingriff in die IT-Sicherheit und damit auch der zu erwartende wirtschaftliche Schaden bzw. die Eingriffe in die Integrität eines Unternehmens sind nicht zu unterschätzen. Smartphones und Laptops werden häufig nicht nur privat genutzt und auch weiterhin kann nicht sichergestellt sein, dass wenn nur die erforderliche Kommunikation mit abgelesen wird bei einer Quellen-TKÜ. Vom offen lassen von Sicherheitslücken und dadurch die Gefahr zum Missbrauch ganz zu schweigen. Ich verweise gerne nochmal auf #WannaCry.
Aber ich hab hier noch mehr für alle, die die Bürgerrechte schützen wollen (fang’ heute damit an!): Die EU-Kommission will noch dieses Jahr Plattformbetreiber gesetzlich dazu verpflichten terroristische Inhalte innerhalb von zwei Stunden zu löschen. Diesmal aber wirklich grundrechts- und meinungsfreiheitskonform!!11!1 Hört sich gut an? Ist es aber nicht. Was ist Terror? Der IS ist Terror, aber wann fängt Propaganda für ihn an? Das Internet ist nicht nur auf Plattformen und schon gar nicht nur in Europa. Wie also eine klare Linie ziehen? Ich gebe nochmal ein einfaches Beispiel um die Problematik aufzuzeigen: den Dalai Lama überschütten wir hier mit Preisen, in China ist er ein Terrorist.
Polizeigesetz Niedersachsen: "Freiheitsrechte bis zur Unkenntlichkeit beschnitten" |
    heise online
Polizeigesetz Niedersachsen: "Freiheitsrechte bis zur Unkenntlichkeit beschnitten" | heise online
Ach Sicherheitslücken ¯\_(ツ)_/¯ hört sich immer irgendwie gefährlich an, aber irgendwie… was heißt das eigentlich? Herzschrittmacher hacken, sterben. Zum Beispiel. Das ist ebenso bei kritischer Infrastruktur (Krankenhäuser, Kraftwerke, etc.) ein Problem und das hatten wir mit der Sicherheitslücke die für WannaCry genutzt wurde. Aber auch Eure ganzen Smarthome-Geräte können gehackt werden. Kameras, mit denen Ihr Eure Kinder im Bettchen beobachtet. Hersteller haben da eine Verantwortung, kümmern sich aber zu selten drum - gerade bei Consumer Produkten (ganz zu schweigen von der Verantwortung der Politik solche Sicherheitslücken nicht zu fördern). Haftungsfragen sind noch nicht wirklich geklärt - vermutlich auch ein Grund, warum es dem Hersteller des gehakten Herzschrittmachers ziemlich egal ist und er beschlossen hat, diese Sicherheitslücke nicht zu schließen.
Hacker übernehmen die Kontrolle über Herzschrittmacher | WIRED Germany Hacker übernehmen die Kontrolle über Herzschrittmacher | WIRED Germany
Die Cyber-Sicherheit Deutschlands erhöhen ist eigentlich Thema der aktuellen Bundesregierung. Das betonte auch der PSts Stephan Mayer auf einer Veranstaltung, auf der ich vor Monaten war. Irritierend ist da, dass das Thema nicht so stark nach außen kommuniziert wird, schlimmer noch, das Thema Hackback stattdessen im Fokus zu sein scheint. Zurück hacken im Falle eines Angriffs - schließlich müssen wir uns ja auch im Cyber-Raum verteidigen. Dass das nicht so einfach ist, wie auf dem klassischen Schlachtfeld könnte man sich eigentlich recht schnell denken, nur irgendwie tut das kaum jemand. Matthias Schulze von der SWP hat in diesem Artikel auch für Laien verständlich aufgeschrieben, was das Problem an Hackbacks ist und warum sie sogar unsere Cyber-Sicherheit verringern.
Cyberkrieg: Hohe Kosten, wenig Nutzen - Digital - Süddeutsche.de Cyberkrieg: Hohe Kosten, wenig Nutzen - Digital - Süddeutsche.de
Nach dem Lesen dieses Texts ist mir schlecht. Aber lest diesen Text! Er zeigt, wie Technologie für eine völlige Ausartung der Überwachung genutzt wird. China überwacht eh wahnsinnig viel, bei den Uiguren sehen wir aber die schlimmsten Ausmaße. Diese muslimische Minderheit wird in Umerziehungslager gesteckt, man weiß nicht so recht was dort mit ihnen passiert, wann und ob sie wieder raus kommen. In Taxis sind Kameras die Bild und Ton aufnehmen. Taxifahrer:innen und Ladeninhaber:innen werden ausgefragt und vermerkt, wenn sie mit Journalist:innen in Kontakt kommen. Die Länge von Bärten und Kleidung wird kontrolliert, wer in Moscheen geht, per Gesichtserkennung gescannt. Das sind Auswüchse, die staatliche Überwachung haben kann - sie muss gar nicht mal so extrem werden wie dort, aber diesen Text solltet Ihr wirklich ganz lesen. Er zeigt auch, warum es deutlich schlimmer ist, wenn der Staat überwacht im Gegensatz zu Konzernen. Denn der Staat hat die Staatsgewalt unter anderem in Form von der Polizei und kann ganz anders gegen Menschen vorgehen als ein privater Konzern das je könnte.
Was passiert, wenn China seine Überwachungstechnologien auch noch exportiert, kann man bei Slate nachlesen:
What happens when these technologies migrate to bigger, more fractious societies? This won’t happen overnight—and the financial and logistical obstacles to broad implementation are significant. But there is every reason to think that in a decade or two, if not sooner, authoritarians and would-be strongmen in places like Turkey, Hungary, Egypt, or Rwanda will seek these tools and use them to thwart civil society and crush dissent in ways that weaken democracy globally.
Dass eine KI, die Gesichter zur Überwachung erkennt, diverse Daten braucht, haben die Chines:innen natürlich erkannt und verkaufen daher ihre Technologie nach Afrika um dort Daten zu sammeln. Dort freut man sich, dass die Chines:innen mit ihren “lovely faces” ihr Essen bezahlen können - das wolle man nun auch für die “beautiful people of Zimbabwe”. Wir sehen hier mal wieder, wie Menschen in Entwicklungsländern ausgebeutet werden nur um auch einen Anteil an globalen Fortschritt zu haben. So darf es aber nicht funktionieren!
Lückenlose Überwachung - F.A.Z. PLUS Lückenlose Überwachung - F.A.Z. PLUS
“Bumshässliche Lesbe” - so wurde ich vor einigen Wochen auf Twitter beleidigt und ja, ich habe so gelacht wie Du es jetzt hoffentlich auch tust. Aber ich habe nicht nur gelacht, ich war auch wie immer irritiert und etwas geschockt. Dass ich aber hauptsächlich lachen konnte liegt vor allem daran, dass ich nicht zum ersten Mal auf Twitter so beleidigt wurde. Als Mann wirst Du solche Sprüche, die Dein Aussehen und Dein Geschlecht betreffen bisher wohl eher nicht abbekommen haben. Vielleicht er ganz “normale” Beleidigungen, die nie gut sind, keine Frage. Aber Frauen leiden unter ganz anderen, ja gravierend schlimmeren Hass-Attacken. Man gucke sich nur den jüngsten Fall gegen die Sprecherin der Grünen Jugend, Ricarda Lang, an. Man muss mit niemandes Position übereinstimmen, man darf so viel Kritik üben wie man will. Aber sachlich. Was Frauen sich aber anhören müssen ist aber jenseits von Gut und Böse.
Sascha Lobo spricht hier mal wieder klare Worte. Diesmal in Bezug auf Elon Musk, der durch Tweets sehr häufig einen eben solchen Mob los lässt, der dann Frauen mit Vergewaltigung droht und sonstige Mordfantasien öffentlich äußert. Eigentum verpflichtet sagt das Grundgesetz und ebenso verpflichte Reichweite, so Sascha Lobo. Ich muss ihm da beipflichten. Wer eine gewisse Reichweite auf Social Media hat - und das müssen gar nicht abertausende sein, hat auch eine Verpflichtung sich um seine Kommentarspalten zu kümmern, aber ebenso um den Content den er oder sie teilt; check your sources! Das, was im Netz passiert ist nicht harmloses “trolling”, es veranlasst Menschen, vor allem Frauen und Minderheiten dazu zu schweigen. Aus Angst vor Reaktion - mit Sicherheit nicht aus Angst vor Kritik an der Position - und aus Angst vor Übergriffen in der analogen Welt.
Elon Musk und die Mobmaschine - Kolumne - SPIEGEL ONLINE Elon Musk und die Mobmaschine - Kolumne - SPIEGEL ONLINE
Likes, Views und Follower - eine harte Währung im Social Web. Aber auch anfällig für Betrug. Neben Fake-Followern gibt es natürlich auch Fake-Likes und Fake-Views, letztere insbesondere auf YouTube, aber jede Plattform hat damit so ihre Probleme. Das Unternehmen versucht natürlich dagegen vorzugehen und diese Betrügereien, die oftmals durch ein atypisches Verhalten auffallen zu unterbinden. Das gelingt nach eigenen Angaben ziemlich gut, nur 1 % seien Fakes - bei der Anzahl an täglichen Views auf YouTube ist das dennoch ziemlich viel. Dies zeigt aber auch das große Problem bei Social Media und Influencer- und Social-Media-Marketing. Likes, Follower und Views sind nicht alles. Es kommt auf die Qualität an. Das kann ich bei Views nicht gut nachvollziehen, aber ich kann mir von möglichen Partnern die Accounts angucken. Wer folgt denen eigentlich, wer kommentiert was - also die Qualität des Engagements. Das gibt einen oftmals einen sehr guten Einblick, wie gut jemand wirklich ist und ob die Reichweiten organisch erreicht wurden, bzw. mit guter Werbung oder plump gekauft wurden.
The Flourishing Business of Fake YouTube Views - The New York Times The Flourishing Business of Fake YouTube Views - The New York Times
Aber auch Engagement ist nicht alles. Ob Wählerinnen oder potentielle Kunden wirklich mit der Botschaft erreicht wurden, lässt sich schlecht messen. Bei Produkten schon eher als bei Wahlbotschaften oder anderen Messages, die z. B. von NGOs oder Interessensvertretern gesendet werden. Es kann natürlich auch passieren, dass die gesendeten Botschaften den komplett gegenteiligen Effekt haben. Facebook möchte in Zukunft mehr Werbetreibenden eine Feedback-Funktion per Fragebogen zur Verfügung stellen, damit die Durchdringung der gesendeten Botschaften besser gemessen werden kann.
Viral Political Ads May Not Be As Persuasive As You Think | WIRED Viral Political Ads May Not Be As Persuasive As You Think | WIRED
Welche Verantwortung haben Plattformen? Eine Frage, die uns noch lange beschäftigen wird. Im Zuge der Veröffentlichung der Zahlen zum NetzDG sprach ich ja bereits darüber, dass Plattformen Öffentlichkeit kreieren und wir als Nutzer:innen irgendwie auch erfahren müssen, warum und wieso was gelöscht wird. Denn wenn Plattformen Plattformen für den Diskurs sein wollen, dürfen sie nur in bestimmen Grenzen vorschreiben, was gesagt werden darf und was nicht. It is the messy sound of democracy”, sagt Jeff Jarvis, der in diesem Artikel nochmal betont, dass Plattformen eben keine Publisher sind und man zu selten auf all das guckt, was diese Plattformen eben auch Positives möglich machten, wo sie Menschen ein Sprachrohr boten. Doch was machen Plattformen mit Menschen, die keinen vernünftigen Diskurs führen wollen sondern hetzen? Den rechten Verschwörungstheoretiker Alex Jones und sein Unternehmen “Infowars” haben Facebook, YouTube, Apple, Spotify und ein paar andere nun in einer gemeinsamen Aktion von ihren Plattformen gelöscht. Twitter nicht. Doch haben sie ihn auch nicht richtig gelöscht. Zwar wurden seine Seiten gelöscht, Links zu seiner Webseite kann ich aber immer noch teilen. Und auch seinen Podcast kann ich im iTunes Store finden - wenn ich ihn explizit suche.
Twitter beteiligte sich nicht an der gemeinsamen Aktion, da das Unternehmen meint, Alex Jones habe sich nicht falsch verhalten, ergo die Spielregeln auf Twitter nicht verletzt. Aber kann das der alleinige Maßstab sein für jemanden der so hetzt wie Alex Jones? Kara Swisher sagt daher in der New York Times, dass nicht Spielregeln, sondern nur Werte Twitter - und vermutlich auch alle anderen Plattformen - retten werden. Die größere Problematik zeigt sich aber, wenn wir uns nicht-englischsprachige Nutzer:innen von Twitter angucken. Im arabischen Raum wird die Plattform intensiv genutzt. Wir erinnern uns an den Arabischen Frühling. Dort gibt es aber keine Teams, die gemeldete Tweets kontrollieren. Geblockt wird vermutlich alleinig aufgrund der Anzahl von Meldungen. Wie gefährlich und wie wichtig auch immer Kontext ist zeigt die Blockierung eines regimekritischen Journalisten in Ägypten.
 What Does the Alex Jones Ban Mean for Online Speech? - The Atlantic What Does the Alex Jones Ban Mean for Online Speech? - The Atlantic
Email, SMS - diese Woche sind die Messenger dran. Und es zeigt sich abermals: die ganz gezielte persönliche Kommunikation ist enorm wichtig und nicht zu unterschätzen. Sei es für Unternehmen oder für die Politik. Der Bitkom hat zur Messenger-Nutzung eine kleine Studie erstellt. Ich bin sehr gespannt, was das immer häufigere Telefonieren über die Messenger-Apps für Telefonkonzerne bedeuten wird. Für mich zeigen die Zahlen aber auch, dass wir dringend intensiver über eine Interoperabilität von Messengern sprechen müssen.
Wie WhatsApp bereits in der politischen Kommunikation eingesetzt wird und wie gut es bisher funktioniert, zeigt dieser Bericht eines entsprechenden Anbieters. Eins-zu-eins-Kommunikation ist wahnsinnig im Kommen. Ich bin gespannt, wie es in Zukunft von der Politik genutzt wird.
Quelle: Bitkom
BOTTOM OF THE LETTER
Katharina Nocun
"Wer Fluchtursachen bekämpfen" will und gleichzeitig Kohlekraftwerke am Netz lässt, hat nicht verstanden, dass der Klimawandel bald die bedeutendste Fluchtursache in der Geschichte der Menschheit sein wird.
11:10 AM - 6 Aug 2018
Thomas Langkabel 🖖
Our problem isn't the future rise of #AI. It's the current lack of empathy.
It's not theoretical ethical dilemmata caused by rise of #AI.
In the past, we've had the chance to avoid ethical questions because of human limitations.
#AI confronts us with necessary decisions
12:16 AM - 7 Aug 2018
Saša Stanišić
„Panne”
„Bayern”
„Illegal abschieben”
„Fax”.
Deutschland, deine Tragödien. https://t.co/8vPn8Xi2VS
1:04 PM - 6 Aug 2018
Auch Katzen kämpfen gegen Überwachung!
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Ann Cathrin Riedel, Kemperplatz 1, 10785 Berlin