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Von Daniel Jungblut | KölnSPD

Newsletter zur Neuen Arbeit | KW 43

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Newsletter zur Neuen Arbeit | KW 43
Von Daniel Jungblut | KölnSPD • Ausgabe #27 • Im Browser ansehen
Glück auf!
Der Ifo-Index gilt als der wichtigste Geschäftsklimaindex in Deutschland und hat erheblichen Einfluss auf wirtschaftspolitische Entscheidungen. Nun berücksichtigt er auch die Lage von Kleinstunternehmen und Selbstständigen. Die Reaktionen zeigen: Ein längst überfälliger Schritt.
Das Barometer wird monatlich veröffentlicht und basierte bislang auf den Angaben von rund 9000 mittelständischen und großen Unternehmen, deren wirtschaftliches Gewicht als maßgeblich für die gesamtwirtschaftliche Lage angesehen wird.
Gegen Ende der Corona-Pandemie zeigten sich allerdings die Schwachstellen dieser Methode: Während die Kleinstunternehmen und Selbstständigen weiterhin stark unter der Krise litten, berichteten die mittleren und größeren Unternehmen über Erholung. Der Ifo-Index meldete also Entspannung, entsprechend war die Reaktion des Bundeswirtschaftsministeriums. Die Realität sah jedoch anders aus: Viele Selbständige hatten immer noch schwer mit der Krise zu kämpfen, auch bei den Kleinstunternehmen war die Lage alles andere als entspannt.
Das Umdenken beim Ifo-Institut geht nun auf eine Aktion des Unternehmens Jimdo zurück. Es betreibt Baukasten-Websites und hat selbst viele Selbstständige und Kleinstunternehmen als Kunden. Während der Coronakrise hatte Jimdo einige Umfragen unter Kleinstbetrieben durchgeführt und festgestellt, dass dort das Geschäftsklima völlig anders eingeschätzt wird.
Der Geschäftsklimaindex ist nun sehr viel aussagekräftiger. Immerhin sind rund 80 Prozent aller Unternehmen in Deutschland sind Kleinstunternehmen. Diese 2,1 Millionen Betriebe setzen pro Jahr etwa 500 Milliarden Euro um, sie beschäftigen insgesamt gut 5,7 Millionen Menschen.
Ansonsten in den Nachrichten:
  • Neue Gründerzeit in den USA
  • Klischeedenken am Bau
  • Stärkerer Frauenanteil in deutschen Vorständen
  • Folgen von Home Office
  • Furcht vor Digitalisierung
  • Deutscher Startup Monitor 2021
  • Fachkräftemangel in Deutschland
  • Profiteure des neuen Mindestlohns
  • Hartz-IV-Reform und Bürgergeld

Unternehmenskultur
Die neue Gründerzeit
Warum Klischeedenken Frauen-Karrieren am Bau erschwert
Unternehmen steigern Frauenanteil stärker als je zuvor
Homeoffice: Fluch oder Segen?
Technologie
Jeder Achte fürchtet wegen Digitalisierung um eigenen Job
Arbeitsmarkt
Deutscher Startup-Monitor 2021: Auch jungen Unternehmen fehlen die Fachkräfte
1,2 Millionen Arbeitskräfte fehlen
Mittelstand will mehr Einwanderung aus dem Ausland
Arbeitslosigkeit sinkt: Arbeitsmarkt erholt sich von Corona-Krise
Neues Ausbildungsjahr: Viele Betriebe suchen noch dringend neue Lehrlinge
Politik & Wirtschaft
Saskia Esken über Koalitionsgespräche: „Bürgergeld muss auskömmlich sein“
Mindestlohn: Die Ampel will 12 Euro – und das sind die größten Profiteure
Bei Rente, Klima und Minijobs gibt es noch Reformbedarf
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Daniel Jungblut | KölnSPD

Für diesen Newsletter sammelt Daniel einmal in der Woche die wichtigsten Nachrichten über die Zukunft der Arbeit. Als Denkwerkstatt der Kölner SPD beschäftigen wir uns mit dem gesellschaftlichen Wandel, der arbeitende Bevölkerung und natürlich mit sozialdemokratische Politik.

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