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Newsletter zur Neuen Arbeit | KW 41

Newsletter für Neue Arbeit
Newsletter zur Neuen Arbeit | KW 41
Von Daniel Jungblut | KölnSPD • Ausgabe #25 • Im Browser ansehen
Glück auf!
Im Wahlkampf der SPD war es eine der wichtigsten Forderungen: Die Erhöhung des Mindestlohns auf 12 Euro. In den anstehenden Koalitionsgesprächen wird Olaf Scholz also kaum davon abrücken, auch wenn es harte Verhandlungen werden. Grüne und SPD erwarten von diesem Schritt mehr Wohlstand für alle, die FDP ist allerdings (noch) dagegen und argumentiert, sowas gefährde den wirtschaftlichen Aufschwung.
Abseits moralischer Fragen ist es bei solchen Debatten sehr schwer, wissenschaftliche Klarheit zu schaffen. In Wirtschaftssystemen lassen sich nur selten eindeutige kausale Aussagen treffen. Die Arbeitsökonomen David Card, Joshua Angrist und Guido Imbens haben es trotzdem versucht - und dafür den Wirtschafts-Nobelpreis gewonnen. Sie entwickelten neue Methoden, um kausale Zusammenhänge in nicht-naturwissenschaftlichen Disziplinen aufzudecken. Dabei beschäftigten sie sich unter anderem mit dem Mindestlohn: Die Forscher untersuchten, inwiefern sich eine Erhöhung auf den Arbeitsmarkt auswirkt.
Die Ergebnisse dürften die rot-grüne Position in den Verhandlungen stärken. Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), kommentiert entsprechend:
Die Forschung der Nobelpreisgewinner zeigt, dass der Staat sich nicht immer auf den Markt verlassen kann und selbst in wichtige wirtschaftliche Prozesse eingreifen sollte, um ein Marktversagen zu verhindern
Ansonsten in den Nachrichten:
  • Studie zum beruflichen Engagement im Home Office
  • Personalmangel im Öffentlichen Dienst
  • Nachteile für Minijober
  • Start-ups aus der Provinz
  • Beschränkung von Arbeitsmärkten
  • Ausgleich für steigende Preise
  • Job-Turbo für Frauen
  • Gesenkte Prognose für 2021

Unternehmenskultur
Sorgt das Homeoffice für weniger Engagement?
Jedes fünfte Unternehmen will Homeoffice ausbauen
Arbeitsmarkt
Umfrage von Gewerkschaft: Öffentlicher Dienst häufig von Personalmangel betroffen
Pflegeratspräsidentin fordert 4.000 Euro brutto für Pflegekräfte
Minijobber gehen leer aus
Technologie
Start-ups in Deutschland: Diese Provinzstädte überholen Berlin
Politik & Wirtschaft
Wirtschafts-Nobelpreis 2021 - Arbeiten in direktem Bezug zum echten Leben
Beispiel für "idiotische" Beschränkungen von Arbeitsmärkten
Ausgleich für steigende Preise
„Realsplitting“ als Anreiz: Eine Steuerreform als Job-Turbo für Frauen
Wirtschaftsforscher senken Prognose für 2021 deutlich
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Daniel Jungblut | KölnSPD

Für diesen Newsletter sammelt Daniel einmal in der Woche die wichtigsten Nachrichten über die Zukunft der Arbeit. Als Denkwerkstatt der Kölner SPD beschäftigen wir uns mit dem gesellschaftlichen Wandel, der arbeitende Bevölkerung und natürlich mit sozialdemokratische Politik.

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