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Newsletter zur Neuen Arbeit | KW 37

Newsletter für Neue Arbeit
Newsletter zur Neuen Arbeit | KW 37
Von Daniel Jungblut | KölnSPD • Ausgabe #21 • Im Browser ansehen
Glück auf!
Viele Unternehmen bekennen sich öffentlich zu Diversität und Inklusion. Der aktuelle German Diversity Monitor zeigt nun allerdings, dass den geschliffenen Worten nur selten Taten folgen. Das Problem liege oft an mangelnder Priorisierung, sagen die Autorinnen der Studie. Nur 26 Prozent der befragten Unternehmen würden die verantwortliche Person für Diversität im Vorstand oder in der Geschäftsführung ansiedeln. Damit bleibe der Spielraum für strukturelle Veränderungen sehr klein.
Zwischen den kommunizierten Ambitionen und dem Arbeitsalltag klafft meistens eine große Lücke. In besonders schlimmen Fällen sprechen Kritiker:innen dann von Pinkwashing: Vielfalt wird zur bloßen Marketing-Maßnahme, um gegenüber potentiellen Bewerber:innen einen guten Eindruck zu machen. Durch Diversity Weeks, Regenbogen-Logos oder ähnliche Aktionen entsteht das Bild eines progressiven Unternehmens, obwohl die Realität oft enttäuscht. Meistens werden dabei nur die besonders augenscheinlichen Aspekte von Diversität betont. Subtilere Facetten werden nicht thematisiert - wie etwa die soziale Herkunft.
Dabei zeigt die Praxis immer wieder, das diverse und inklusive Unternehmen erfolgreicher sind. Eine Analyse der Unternehmensberatung McKinsey kam 2020 zu dem Ergebnis, dass gender-diverse Firmen eine um 25 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit haben, überdurchschnittlich profitabel zu sein. Bei der ethnischen Diversität, die nicht selten auch die Internationalität des Unternehmen abbildet, liegt der Wert sogar bei 36 Prozent. Vielfalt ist ganz offensichtlich ein Erfolgsfaktor.
Ansonsten in den Nachrichten:
  • Hybride Arbeit verändert die Welt
  • Weniger Überstunden trotz Corona
  • Kompromiss von Bahn und GDL
  • Rentner arbeiten ohne Not
  • Immer mehr Selbstständige stocken auf
  • Probleme mit Midi-Jobs
  • Autonom fahrende Busse in Karlsruhe
  • Plädoyer für mehr Mitbestimmung
  • Verena Hubertz im Portrait
  • Festanstellung bei Uber

Unternehmenskultur
German Diversity Monitor: Bei deutschen Unternehmen gibt es eine Regenbogen-Lücke
Gastkommentar: Wie die Wirtschaft von mehr Vielfalt profitieren könnte
Hybride Arbeit verändert die Welt
Neue Auswertung: Deutsche machen trotz Corona weniger Überstunden
Arbeitsmarkt
Kompromiss im Tarifstreit: Bahn und GDL erzielen Tarifeinigung
Viele Rentner arbeiten nicht aus finanzieller Not
Mehr Selbstständige als zu Pandemie-Beginn stocken mit Hartz-IV auf
Mit Midi-Jobs nur mittelprächtig beschäftigt
Technologie
Autonome Mini-Busse: Erste Ergebnisse aus bundesweitem Pilotversuch
Wirtschaft & Politik
Plädoyer für eine neue Mitbestimmung
Verena Hubertz: „Wir sind im Parlament kein Spiegelbild der Gesellschaft“
Amsterdam: Taxidienst Uber muss Fahrer fest anstellen
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Daniel Jungblut | KölnSPD

Für diesen Newsletter sammelt Daniel einmal in der Woche die wichtigsten Nachrichten über die Zukunft der Arbeit. Als Denkwerkstatt der Kölner SPD beschäftigen wir uns mit dem gesellschaftlichen Wandel, der arbeitende Bevölkerung und natürlich mit sozialdemokratische Politik.

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