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Newsletter zur Neuen Arbeit | KW 33

Newsletter für Neue Arbeit
Newsletter zur Neuen Arbeit | KW 33
Von Daniel Jungblut | KölnSPD • Ausgabe #17 • Im Browser ansehen
Glück auf!
Die Corona-Pandemie hat Deutschlands Arbeit verändert. Immer mehr Menschen fordern eine Möglichkeit im Home Office zu arbeiten, immer mehr Unternehmen verabschieden sich deshalb von der althergebrachten Präsenzkultur.
International sind die Reaktionen auf diesen Trend gemischt: Während sich einige Konzerne um Flexibilität bemühen, wollen andere ihre Belegschaft wieder zurück ins Büro delegieren.
Klar ist: Die rechtlichen Rahmenbedingungen müssen neu verhandelt werden, auch weil verschiedene Errungenschaften des Arbeitsrechts in der neuen Welt des mobilen Arbeitens ausgehebelt werden. Das hat Auswirkungen auf die Gesundheit, aber auch auf die Finanzen der Arbeitnehmer:innen.
Google beispielsweise will seinen Angestellten künftig weniger zahlen, wenn sie im Home Office arbeiten. Die Begründung: Dort seien die Lebenshaltungskosten geringer, die Angestellten hätten weniger Ausgaben. Andere Tech-Konzerne ziehen nach, auch Facebook und Twitter wollen bei Heimarbeit das Gehalt verringern.
Mit dem deutschen Arbeitsrecht ist so ein Modell kaum vereinbar, schon weil bestehende Verträge nicht ohne Weiteres verändert werden können. Und auch politisch ergeben sich daraus einige Streitfragen: Wer durch Home-Office-Regelungen zum Beispiel eine bessere Vereinbarung von Arbeit und Familie anstrebt, wird durch eine solche Gehaltspolitik benachteiligt. Gift für die Stimmung im Unternehmen, und auch für eine inklusive Gesellschaft. Es braucht ein verbindliches Regelwerk.
Ansonsten in den Nachrichten:
  • Rückenleiden im Home Office
  • Mehr Normalität für Menschen mit Behinderung
  • Der Impfstatus im Büro
  • Fortschritte bei der Robotik
  • Gehalt in Kryptowährung
  • Boom der Minijobs
  • Rückgang bei Freiberuflern
  • Unterschiedliche Lebenserwartungen im Alter
  • Gleichstellung zwischen Ost und West
  • Höheres Rentenalter
  • Resümee des Bundesarbeitsministers
  • Diskriminierung am Arbeitsplatz
  • Mehr Tarifbindung in Unternehmen
  • Anstieg der Sozialausgaben

Unternehmenskultur
Weniger Gehalt wegen Homeoffice – könnte das auch in Deutschland passieren?
Homeoffice: Mehr Krankschreibungen wegen Rückenleiden
Merkel fordert mehr Normalität für Menschen mit Behinderung
Arbeitgeber lehnen Pflicht ab: Im Büro ist der Impfstatus geheim
Technologie
Atlas zeigt spektakulären Parkour-Lauf
Lionel Messi wird teilweise in Kryptowährung bezahlt
Arbeitsmarkt
Zahl der Minijobber in Deutschland steigt wieder deutlich
Freiberufler fürchten großes Jobsterben
Arbeiter sterben früher als Beamte: Stress frisst Rentenjahre
Gleichstellung: Frauen im Osten arbeiten mehr als im Westen
Gesamtmetall-Präsident Stefan Wolf erwägt noch späteres Eintrittsalter
Wirtschaft & Politik
Hubertus Heil über die Rente: „Natürlich muss noch mehr passieren“
Frauen, Arme und Jugend sind der blinde Fleck der Marktwirtschaft
Gegen Diskriminierung am Arbeitsplatz
Arbeitsminister dringt auf mehr Tarifbindung in Unternehmen
Sozialhilfeausgaben sind im Corona-Jahr 2020 deutlich gestiegen
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Daniel Jungblut | KölnSPD

Für diesen Newsletter sammelt Daniel einmal in der Woche die wichtigsten Nachrichten über die Zukunft der Arbeit. Als Denkwerkstatt der Kölner SPD beschäftigen wir uns mit dem gesellschaftlichen Wandel, der arbeitende Bevölkerung und natürlich mit sozialdemokratische Politik.

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