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Neue Arbeit: Zwei Frauen und die Zukunft des Arbeitsmarktes

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Neue Arbeit: Zwei Frauen und die Zukunft des Arbeitsmarktes
Von Daniel Jungblut | KölnSPD • Ausgabe #34 • Im Browser ansehen
Glück auf!
Mit zwei wichtigen Personalien habe sich Olaf Scholz in der vergangenen Woche seine Macht in einem sozialdemokratischen Kernbereich gesichert, schreibt die Wirtschaftswoche. Und tatsächlich: Ex-SPD-Chefin Andrea Nahles übernimmt die Spitze der Bundesagentur für Arbeit, während die ehemalige SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi neue DGB-Chefin wird.
Beide gelten als hochqualifiziert für den Job. Aber es ist tatsächlich ein kluger strategischer Deal, den Scholz und sein Arbeitsminister Hubertus Heil da vermittelt haben. Fahimi und Nahles sind nun in der Lage, den Arbeitsmarkt in Deutschland wieder deutlich sozialdemokratischer zu gestalten. In der Vergangenheit war vor allem das Verhältnis zwischen SPD und den DGB-Gewerkschaften oft angespannt - was sich durch die ehemalige Generalsekretärin nun ändern dürfte, selbst wenn Fahimis Berufung ausgerechnet durch ihren Lebensgefährten ihren Gegnern eine Menge Munition liefern dürfte.
Auch für Andrea Nahles könnte es eine Art Versöhnung werden: Die 2019 unter sehr unglücklichen Umständen zurückgetretene Parteivorsitzende hatte noch Monate zuvor das neue SPD-Sozialstaatskonzept auf den Weg gebracht und entscheidend geprägt. Nun steht sie bei der Umsetzung wieder in der ersten Reihe.
Arbeitsagentur und Gewerkschaftsbund werden in Deutschland zukünftig also durch zwei Frauen geprägt - zum ersten Mal in der Geschichte beider Organisationen. Gute Voraussetzungen für das im Wahlkampf ausgerufene sozialdemokratische Jahrzehnt.
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Daniel Jungblut | KölnSPD

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